Archiv für den Autor: David Böhne

Stellungnahme zum Neubau der Erich Kästner- und Hafenschule Schierstein

Mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2018/2019 hat die Wiesbadener Stadtver­ordnetenversammlung beschlossen, die Erich Kästner- und die Hafenschule im Rahmen einer „großen Lösung“ an neuem Standort neu zu errichten und zu einer „Campus-Lösung“ zusammenzuführen. Seitdem gibt es massiven Protest seitens der Hafenschule gegen dieses Vorhaben.

Das mutet zunächst befremdlich an: Muss eine „große Lösung“ nicht besser sein, als eine kleine? Ist „Campus“ nicht ein positiv besetzter Begriff? Was aber steckt hinter diesen Worten?

• Die kleine Lösung beschreibt eine Sanierung nur der Hafenschule am traditionellen Standort ohne Sanierung der Erich Kästner-Schule.
• Die „Campus-Lösung“ bedeutet bei benachbartem Neubau faktisch die Zusammenlegung einer Grund- mit einer Haupt- und Realschule an einem Ort.

Allerdings versucht die Stadt Wiesbaden seit Jahren solche gemeinsamen Schulstandorte zu vermeiden oder aufzulösen, denn aus pädagogischer Sicht spricht nichts für eine Kombination verschiedener Altersstufen.

In den hektischen Haushaltsverhandlungen werden die Stadtverordneten sich hauptsächlich auf das Votum des Ortsbeirates gestützt haben.

Dieser hatte sich für die „große Lösung“ – also eben den Neubau beider Schulen ausge­sprochen. Das ist aus seiner Sicht verständlich, denn natürlich möchte der Ortsbeirat Schier­stein, dass beide Schiersteiner Schulen möglichst zeitnah saniert werden! Und er hat Recht: Auch der Stadtelternbeirat stimmt dem zu, dass beide Schulen in Bezug auf Bausubstanz und Verfügungsflächen eklatante Mängel aufweisen, die dringend behoben werden müssen. Beide Schulen müssen saniert oder neu gebaut werden. Dass das aber an einem gemeinsamen Standort passieren soll, ist nur den sich überschlagenden Haushaltsberatungen geschuldet. Es ist nicht einmal geprüft worden, ob ein Neubau/Sanierung beider Schulen an ihrem jeweiligen Standort möglich und sinnvoll ist.

Die Entscheidung des Ortsbeirates ist in Anbetracht der über Jahrzehnte sich verschlechtern­den baulichen Situation der Wiesbadener Schulen nur zu verständlich, kann aber nicht Prinzip einer verantwortlichen Bildungspolitik sein. Dafür wäre in Wiesbaden schließlich das Schuldezernat zuständig, das im Rahmen der seinerzeitigen Machbarkeitsstudien zu dem Schluß kam:

„Die Zusammenlegung einer Grundschule mit einer weiterführenden Schule birgt aufgrund der unterschiedlichen Altersstrukturen immer ein gewisses Konfliktpotenzial. Des weiteren wird mit dieser Variante (Kleine Lösung) dem Elternwunsch der Hafenschule entsprochen. Dem finanziellen Aspekt ist Rechnung zu tragen. Wenn dem Schul- und Elternwunsch mit einem geringeren Einsatz von Mitteln entsprochen werden kann, ist dieser Variante der Vorzug zu geben.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Noch gibt es die Möglichkeit, die Entscheidungen im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu revidieren. Der Stadtelternbeirat fordert deshalb:

• Die jahrelange Verschleppung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen darf nicht dazu führen, dass nun überstürzt Fakten geschaffen werden, die als gebaute Realität falsche Akzente für Jahrzehnte setzen.
• Gebraucht wird nicht ein „große“, sondern eine „gute Lösung“. Eine ergebnisoffene Prüfung von Neubau/Sanierung beider Schulen an ihrem jeweiligen Standort ist einzuleiten.
• Kurzfristige wirtschaftliche Interessen dürfen nicht Grundlage langfristiger schulpolitischer Entscheidungen werden.
• Die Verankerung einer Schulgemeinschaft im örtlichen Umfeld stellt einen hohen Wert dar. Einbindung und Akzeptanz der Hafenschule sind beispielhaft und müssen Berücksichtigung finden.
• Dem wachsenden Ortsteil ist mit dem Erhalt von zwei Schulgrundstücken Rechnung zu tragen.
• Alle Schulbaumaßnahmen müssen als partizipatorische Prozesse geführt und in enger Kooperation mit den Schulgemeinschaften betrieben werden.

Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden
29.05.2018

2018-05-29 Stellungnahme Hafenschule (.PDF)

Online-Petition: „Hafenschule am historischen Standort im Herzen von Schierstein erhalten!”

Unser Ziel ist es, die Hafenschule an ihrem historisch gewachsenen Standort im besonderen Ensemble des alten Schiersteiner Ortskerns mit einer außergewöhnlichen Schulwiese zu erhalten.

Unterstützen Sie dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift!

Die Schiersteiner Grundschule steht bereits seit mehr als 250 Jahren im Herzen von Schierstein. Doch ihre Existenz im alten Ortskern ist bedroht. Die Hafenschule soll im Zuge ihrer geplanten Erweiterung das Gelände verlassen und auf einem Großcampus mit mehreren Schulformen auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule (EKS) zusammen gelegt werden (Große Lösung).

Wir hoffen, mit vielen Unterschriften bereits am 7. Juni, wenn der Ausschuss für Schule der Stadt Wiesbaden tagt, ein Zeichen setzen zu können. Ab Ende Juni 2018 ist mit einer Ausführungsvorlage zum Neubau der Hafenschule auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule in der Stadtverordnetenversammlung zu rechnen. Wir wollen erreichen, dass sich die Stadtverordneten gegen diese Schulzusammenlegung auf einem Gelände entscheiden und für die Erweiterung der Hafenschule an ihrem angestammten, historischen und einzigartigen Standort stimmen.

** Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage: www.ag-hafenschule.de **

Begründung:

Unsere Gründe gegen die “Große Lösung”:

  1. Aus bildungspolitischer und pädagogischer Sicht birgt die Zusammenlegung der Hafenschule mit einer weiterführenden Schule keinen Vorteil sondern „ein gewisses Konfliktpotenzial“ (siehe Fazit Schuldezernat/Schulamt).
  2. Die „Große Lösung“ ist um 20 Mio. Euro teurer als der Neubau der Hafenschule am alten Standort.
  3. Mit der „Großen Lösung“ werden zwei wachsende Bildungsstätten auf begrenztem Raum zusammengelegt: Statt zwei Schulgrundstücken mit insgesamt 21.000 qm Fläche (Hafenschule: 6.2000 qm für derzeit ca. 180 Schüler; EKS: 14.800 qm für derzeit ca. 550 Schüler) stehen nach der Umsetzung der „Großen Lösung nur noch 14.800 qm insgesamt für beide Schulen mit zusammen 700 bis 800 Schülern zur Verfügung.
  4. Trotz zunehmender Einwohner- und Schülerzahlen würde ein bestehendes Schulgelände aufgegeben.
  5. Vor dem Hintergrund, dass die Hafenschule auf Platz 9 der Prioritätenliste Schulbau (Stand 2013) steht und die EKS auf Platz 92: Mit der „Großen Lösung“ würden mehr als 80 andere laut Prioritätenliste dringlichere Schulbaumaßnahmen an anderen Wiesbadener Schulen übergangen.
  6. Es liegen keine Daten vor, dass ein Neubau beider Schulen am Standort der EKS kostengünstiger ist als ein Neubau beider Schulen an ihrem jeweiligen Standort.
  7. Der mögliche und dringend notwendige Baustart und Neubau der Hafenschule verschiebt sich durch die „Große Lösung“ voraussichtlich noch weiter nach hinten, da die Maßnahme deutlich umfangreicher wäre als die „Kleine Lösung“ und derzeit die schwierige Situation besteht, dass kaum ausreichend Kapazitäten bei Bauunternehmen für die Ausführung der Maßnahme bestehen.
  8. Die Frage, wo die 550 Schüler der EKS während der Umbauphase „Große Lösung“ beschult werden sollen ist vollkommen ungeklärt.
  9. Die Schüler der Hafenschule könnten während der Umbauphase „Kleine Lösung“ in der bereits hergerichteten Zweigstelle der Hafenschule im Fritz-Brüderlein-Haus unterrichtet werden.
  10. Die Schulwiese würde bei einem Wegzug der Hafenschule voraussichtlich an einen Investor verkauft und evtl. sogar bebaut werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiterhin wie bisher der Hafenschule und nachmittags allen Schiersteiner Kindern als Spielplatz zur Verfügung steht, ist gering.

** Mehr auf www.ag-hafenschule.de **

Hintergrund:

Die Hafenschule steht auf der Liste der Stadt Wiesbaden für Schulsanierungen auf einem der vorderen Plätze (Stand 2013: Platz 9). Sie muss sich seit mehreren Jahren mit verschiedenen Provisorien behelfen:

• Container und die seit 2014 dauerhafte Auslagerung mehrerer Klassen in das 10 Minuten Fußweg entfernte Fritz-Brüderlein-Haus.
• Fach- und Differenzierungsräume oder eine Aula stehen überhaupt nicht zur Verfügung.
• Platz für die Schulbetreuung des Fördervereins ist ebenfalls bereits seit 2011 nur im Fritz-Brüderlein-Haus vorhanden.

Bereits im Jahr 2014 wurde in einer von der Stadt Wiesbaden in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie nachgewiesen, dass die erforderliche Erweiterung der Hafenschule (sog. Kleine Lösung) am historischen Standort im Ortskern von Schierstein möglich ist und dies sogar als Chance genutzt werden könnte, den historischen Zustand des Ortsbildes durch „diffenrenziertes Agieren“ beim Neubau der Hafenschule zu verbessern. Die Kosten hierfür wurden damals mit rund 12 Mio. Euro beziffert. Der überwiegende Teil der Schulgemeinde der Hafenschule hat sich bereits damals für den Erhalt der Hafenschule am historischen Standort ausgesprochen. Viele Anwohner im Umfeld der Grundschule befürworten ebenfalls den Verbleib der Grundschule an ihrem alten Standort.

Der Schiersteiner Ortsbeirat hat sich 2014 gegen den Neubau der Hafenschule am historischen Standort und für die Zusammenlegung der Hafenschule und der Erich-Kästner-Schule (EKS) auf dem Gelände der EKS (sog. Große Lösung) ausgesprochen. Diese Variante wurde ebenfalls in einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2014 geprüft und als „machbar“ eingestuft. Die Kosten hierfür wurden damals mit rund 32 Mio. Euro beziffert.

Das Schuldezernat und das Schulamt der Stadt Wiesbaden haben in ihrem Fazit zu den beiden Varianten der Machbarkeitsstudien mit folgender Argumentation die Umsetzung des Neubaus der Hafenschule am historischen Standort (Kleine Lösung) favorisiert: „Die Zusammenlegung einer Grundschule mit einer weiterführenden Schule birgt aufgrund der unterschiedlichen Altersstrukturen immer ein gewisses Konfliktpotenzial. Des weiteren wird mit dieser Variante (Kleine Lösung) dem Elternwunsch der Hafenschule entsprochen. Dem finanziellen Aspekt ist Rechnung zu tragen. Wenn dem Schul- und Elternwunsch mit einem geringeren Einsatz von Mitteln entsprochen werden kann, ist dieser Variante der Vorzug zu geben.“

Trotzdem hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wiesbaden im Haushalt 2018/2019 die Freigabe von Planungsmitteln für die „Große Lösung“ beschlossen.

Ihre AG Hafenschule im Förderverein der Hafenschule e.V.

Online-Petition

Wiesbaden, 20.04.2018 (aktiv bis 19.06.2018)

Online-Petition: „Bedarfsgerechten Ausbau der Grundschulkinderbetreuung in Wiesbaden sicherstellen!”

Die Stadt Wiesbaden möchte ein neues Leistungs- und Zuschussmodell für die Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern etablieren. Dabei sollen Öffnungszeiten, Umfang der Ferienbetreuung und der einheitliche Halb- und Ganztagsplatz für alle von der Stadt geförderten Träger angeglichen werden. (Der Wiesbadener Kurier berichtete, z.B. Wiesbadener Kurier)

Ausschüsse und Stadtparlament in Wiesbaden sollen kurzfristig über ein neues Zuschussmodell für die Grundschulkinderbetreuung entscheiden, dessen endgültiger Entwurf noch nicht vorliegt, das aber bereits zum 01.08.18 in Kraft treten soll.

Wir sehen in den bislang geplanten Vorgaben der Verwaltung für die Grundschulkinderbetreuungen u.a. folgende Probleme:

  • Deutliche Verteuerung für viele Eltern (v.a. deren Kinder bislang nicht 5 Tage/Woche betreut wurden und/oder keine 9 Wochen Ferienbetreuung in Anspruch genommen haben) –> unsozial!
  • Mangelnde Flexibilität erschwert es, pädagogisch wertvolle Angebote orientiert am tatsächlichen Bedarf der Eltern kosteneffizient fortzuentwickeln –> Die Grundschulkinderbetreuung darf nicht nur „Verwahrung“ werden
  • Abkehr vom Beschluss des Stadtparlaments vom 18.05.2017, gemäß dem der bedarfsgerechte Ausbau sicherzustellen ist und der dafür erforderliche finanzielle Mehrbedarf bei den Haushaltsplanungen zu berücksichtigen sein soll –> „Einfrieren“ der Anzahl der Betreuungsplätze mit Zeitpunkt des Inkrafttretens würde bedarfsgerechtes Angebot verhindern!
  • Kalkulationen der Verwaltung erlauben dauerhaft keine tarifgerechte Entlohnung der Fachkräfte –> würde Personalfindung und Qualitätsentwicklung der Grundschulkinderbetreuung nachhaltig erschweren
Begründung:

Wir wollen ein Zeichen setzen, dass das Thema den Wiesbadener Familien am Herzen liegt und nicht an Ihrem Bedarf vorbei entschieden werden sollte:

Das zuständige Dezernat, zuständige Ausschüsse und das Stadtparlament der Landeshauptstadt Wiesbaden werden daher aufgefordert, das neue Zuschussmodell für die Grundschulkinderbetreuung nicht wie derzeit geplant übereilt zu verabschieden!

Das Zuschussmodell möge im Dialog mit den Trägern zu einem zukunftsfähigen, an Bedarf und pädagogischer Qualität orientiertem Konzept im Interesse von Kindern und Eltern fortentwickelt werden. Der weitere bedarfsgerechte Ausbau muss gewährleistet sein und darf nicht von unrealistischen Bedingungen abhängig gemacht werden.

Online-Petition

Sabine Wiegand

Wiesbaden, 16.04.2018

Problem schulische Inklusion – Veranstaltung am 26.04.

IGEL-WI e.V. veranstaltet zu dem Thema
Inklusion in Wiesbaden – (k)ein Problem
Teilhabe in Kita und Schule in der Kritik
einen öffentlichen Informationsabend im Nachbarschaftshaus in Biebrich, am 26.04. 2018, 19-21.00 Uhr.
Der SoVD und die EUTB IFB Wiesbaden (ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) werden an diesem Abend ebenfalls informieren.
Rückfragen jederzeit gerne.
Mit freundlichen Grüßen

 

Annette Kreis
___________________________
IGEL-WI
Initiative Gemeinsam Lernen Wiesbaden

Einladung “Hochschulluft schnuppern” – 17. Mai 2018

Guten Tag,

wir freuen uns, Ihre Schulgemeinde auch dieses Jahr zu unserer Veranstaltung „Hochschulluft schnuppern“ am Fachbereich Ingenieurwissenschaften auf unserem Campus in Rüsselsheim einladen zu dürfen – in der Datenanlage finden Sie das Programm und einen Lageplan.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung gewünscht ist (E-Mail-Adresse für die Anmeldung finden Sie direkt auf der Einladung).

Beste Grüße
Im Auftrag

Sandra Peruzzi

Sandra Peruzzi, M.A. | Koordination Schulkooperationen, Abt. VII
Hochschule RheinMain
Postadresse: Postfach 3251 | 65022 Wiesbaden
Besuchsadresse: Unter den Eichen 5 | 65197 Wiesbaden | Haus F III 1. OG Raum 15
+49 611 9495-1120
www.hs-rm.de

 flyer 2018-hochschulluft schnuppern (.PDF)
campusplan_beschriftet (.PDF)

Einladung zur Infoveranstaltung Hafenschule erhalten

Schierstein. Die AG Neubau Hafenschule im Förderverein der Hafenschule lädt herzlich ein zur

Infoveranstaltung „Hafenschule erhalten im Herzen von Schierstein“
am Montag, 16. April 2018, um 19.30 Uhr
in der Turnhalle der Hafenschule in Wiesbaden Schierstein, Zehntenhofstraße 6

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 21.12.2017 wurde der Haushalt 2018/2019 mit den Stimmen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen angenommen. Im Zuge dessen wurden Finanzmittel für Schulsanierungen zugesetzt. Die „Hafenschule/E.-Kästner-Schule“ wird für 2018 mit 0,65 Mio. Euro und für 2019 mit 0,75 Mio Euro berücksichtigt.

Die AG Hafenschule begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich, da sich darin der politische Wille zeigt, in die Bildung unserer Kinder hier vor Ort zu investieren. Allerdings sind wir über das offenbar geplante „Wie“ des Neubaus sehr besorgt. Dem Vernehmen nach sollen die beiden im alten Ortskern ansässigen Schulen, die derzeit über jeweils eigene Grundstücke verfügen, auf dem Grundstück der Erich-Kästner-Schule zusammengeführt werden. Dies bedeutet für beide Schulen unter anderem eine drastische Verringerung des derzeitigen Angebots an Freifläche bzw. Bewegungsfreiheit.

Ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der diese Zusammenlegung manifestiert, existiert bisher nicht. Die bislang veranschlagten Mittel könnten daher ebenso gut für die Sanierung / den Neubau beider Schulen an ihren bisherigen Standorten freigesetzt werden. Hierfür setzt sich die AG Hafenschule nachdrücklich ein. Unser Ziel ist die notwendige Sanierung der Erich-Kästner-Schule und der Neubau und damit Erhalt der Hafenschule am jetzigen Standort mit seiner 2.000 qm großen Schulwiese im alten Ortskern und im historisch gewachsenen Ensemble der Christophoruskirche, der (Gedenkstätte der) Synagoge und des Christophorushauses.

Über unsere Argumente für die Beibehaltung beider Schulstandorte werden wir bei der Veranstaltung ausführlich informieren. Im Anschluss daran freuen wir uns auf den lebhaften und konstruktiven Austausch in einer offenen Diskussion mit allen Anwesenden.

Flyer – Erhalt der Hafenschule (.PDF)
FAQ – Erhalt der Hafenschule  (.PDF)

Mit freundlichen Grüßen
Christina Kahlen-Pappas

AG Hafenschule
im Förderverein der Hafenschule e.V.

info@ag-hafenschule.de
www.ag-hafenschule.de

Auftaktveranstaltung 10 Jahre Campus Klarenthal: “Wie die Medien die Hirne und das Lernen unserer Kinder verändert haben”

Liebe Elternvertreter und Elternvertreterinnen,

hiermit laden wir Sie im Namen des Schulelternbeirates herzlich zur Auftaktveranstaltung unseres Jubiläumsjahres, einem Vortrag mit Herrn Professor Doktor Peter Struck zum Thema:

„Wie die Medien die Hirne und das Lernen unserer Kinder verändert haben“  zu uns an den Campus Klarenthal ein.

Gerne können Sie die Einladung an Interessierte weitergeben. Besonders dankbar wären wir Ihnen, wenn Sie die Informationen über die Veranstaltung auf ihren Seiten weiterverbreiten könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Brecher

Einladung 2018-03-22 (.PDF)

MINT Girls Camps 2018

Junge Frauen auf dem Weg in den Beruf

Mit einer Kombination aus beruflicher Orientierung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT, außerschulischer Jugendbildung und einem attraktiven Ferienprogramm begeistern die MINT Girls Camps junge Mädchen für naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Provadis –Der Fachkräfteentwickler der Industrie bietet die Sportjugend Hessen auch in 2018 wieder die Möglichkeit, MINT-Themen an mittlerweile neun unterschiedlichen Standorten in Hessen praxisnah und spannend zu erleben.

Wiesbaden | 24.-29.06.2018
Im Bildungszentrum Kalle-Albert der InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG finden die MINT Praktika statt. Unter www. bizka.de erfährst Du mehr über den größten industriellen Ausbildungsbetrieb im Kammerbezirk der IHK Wiesbaden. Die zentral gelegene Jugendherberge Wiesbaden mit einem grünen Außenbereich ist Deine Unterkunft während des MINT Girls Camps.

Provadis kooperiert mit zahlreichen regionalen Unternehmen und Firmen, die für jeweils 20 Schülerinnen der Sekundarstufe I bevorzugt aus den Bildungsgängen der Haupt- und Realschulen in den Sommer- und Herbstferien ihre Werkstätten und Labore öffnen. Hier werden Themen aus den Bereichen Chemie, Metallverarbeitung, Informatik und Elektrik für die Mädchen praktisch erfahrbar gemacht. In Zusammenarbeit mit den regionalen Agenturen für Arbeit erhalten sie Hilfen bei der Berufsorientierung.

Für den Rahmen der Camps sorgt die Sportjugend Hessen. Wesentlicher Bestandteil des zugrunde gelegten Gesamtkonzepts außerschulischer Berufsorientierung ist die Begleitung der Camps durch qualifizierte Teamerinnen. Das durch sie angeleitete, zielgerichtete Sport- und Freizeitprogramm soll die Entwicklung von Teamfähigkeit, das nötige Selbstvertrauen sowie den informellen Austausch unter den Teilnehmerinnen fördern. Insbesondere wird den Mädchen ein geschützter Raum geboten, um die gesammelten Erfahrungen zu vertiefen.

Insbesondere für Mädchen, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen oder noch nicht wissen, wo es hingehen soll, kann die Teilnahme entscheidende Impulse und Erkenntnisse für die eigene berufliche Orientierung liefern.

Die persönliche Ansprache der Mädchen ist in diesem Zusammenhang ein entscheidender Punkt, um den Mädchen den Zugang zu erleichtern und den Mädchen Möglichkeiten zu eröffnen, sich in diesen Bereichen praktisch auszuprobieren.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds sowie der Bundesagentur für Arbeit. Die Teilnehmerinnen müssen lediglich einen Eigenbeitrag von 50 Euro beisteuern.

Mädchen ab 14 Jahren aus Hessen können sich auf der Internetseite ab dem 19.03.2018 zu den jeweiligen Camps anmelden.

MINT Girls Camps Flyer 2018 (.PDF)

Infotag Duales Studium an der Hochschule RheinMain

Wir freuen uns, Ihre Schulgemeinde erstmals zu einem Infotag des Dualen Studiums einladen zu dürfen. Am Samstag, dem 3. März 2018 können sich interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler (gerne auch in Begleitung ihrer Eltern und/oder Lehrkräfte) auf unserem Campus Kurt-Schumacher-Ring 18 in Wiesbaden über das duale Studienangebot an der Hochschule RheinMain informieren. Informationsstände der einzelnen Studiengänge, Gesprächsmöglichkeiten mit Unternehmen und Kurzvorträge bieten Orientierung und Entscheidungshilfen für Interessierte.

In der Datenanlage finden Sie die elektronische Version des Infoflyers. Wir bedanken uns im Voraus, wenn Sie diesen Flyer an Ihre Oberstufenklassen weiterleiten. Nähere Informationen zu den Studiengängen und dem Programm des Infotags finden Sie unter www.hs-rm.de/dual.

Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele Mitglieder Ihrer Schulgemeinde an diesem besonderen Tag begrüßen zu dürfen.

Beste Grüße
Im Auftrag
Sandra Peruzzi

Sandra Peruzzi, M.A. | Koordination Schulkooperationen, Abt. VII
Hochschule RheinMain
Postadresse: Postfach 3251 | 65022 Wiesbaden
Besucheradresse: Unter den Eichen 5 | 65197 Wiesbaden | Haus F III 1. OG Raum 15
+49 611 9495-1120
www.hs-rm.de

Infotag Duales Studium (.PDF)

Information Schulgirokonten

Schulen bekommen aus mehreren Quellen Finanzmittel, die sie verwalten müssen. Da sie keine rechtlich selbständigen Einheiten sind, können sie selbst keine Konten auf ihren Namen eröffnen und führen. Deshalb haben in der Vergangenheit häufig die Schulleiter und/oder Lehrkräfte als Privatpersonen Konten für schulische Zwecke eröffnet und geführt. Diese Vorgehensweise wird mit der „Richtlinie zum baren und unbaren Zahlungsverkehr durch öffentliche Schulen“ beendet.

Mit der Richtlinie ermächtigt der Kultusminister als oberster Dienstherr die Schulleiterin oder den Schulleiter, im Namen des Landes Hessen auf Guthabenbasis Girokonten zu eröffnen. Die Eröffnung solcher Konten ist zwar keine Pflicht; faktisch wird es aber dazu kommen, dass alle Schulen zumindest über Drittmittelkonten verfügen, weil solche Mittel, z.B. für Schulwanderungen oder Schulfahrten vereinnahmte Gelder, nicht (mehr) auf Privatkonten der Schulleiter oder Lehrer verwaltet werden dürfen .

Weitere Informationen könne Sie dem Leitfaden des LEB oder den Informationsseiten des Kultusministeriums.

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 21.01.2018