Schuleingangs- und Seiteneinsteiger-Untersuchungen 2021 bis auf Weiteres ausgesetzt

Schreiben des Gesundheitsamtes:

Sehr geehrte Frau Fuchs-Hinze,

vielen Dank für Ihr Schreiben und das Interesse an den Schuleingangsuntersuchungen.

Die aktuelle Situation in den Gesundheitsämtern ist aufgrund der Coronapandemie jedoch sehr angespannt.
Das Land Hessen hat in seinem Erlass vom 18. Dezember 2020 deutlich gemacht, dass die medizinische Gefahrenabwehr bis mindestens Ende Juni priorisiert bearbeitet werden muss. Andere Themenfelder, wie auch die Schuleingangsuntersuchungen, sind nachrangig zu behandeln und dürfen nur angeboten werden, wenn die Situation in den Gesundheitsämtern dies zulässt und das Pandemiemanagement dadurch nicht vernachlässigt wird.

Leider können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wann wir unsere Tätigkeit im Bereich der Schuleingangsuntersuchungen wieder aufnehmen können. Dies hängt stark von der zukünftigen Entwicklung des Pandemiegeschehens ab sowie von den Anforderungen an die Gesundheitsämter.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Touria Abassi

Landeshauptstadt Wiesbaden
-Der Magistrat-
Gesundheitsamt
Kinder-, Jugend- und Zahnärztlicher Dienst Konradiner Allee 11  (Eingang A)
65189 Wiesbaden

Empfehlungen der Expertenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung

Lehren aus der Pandemie:
Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen sichern

21. JANUAR 2021

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat im November 2020 eine Kommission aus Expertinnen und Experten eingesetzt. Ihr Auftrag war es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie Bildungsbenachteiligungen angesichts der Herausforderungen der Corona-Pandemie kurzfristig und perspektivisch vermieden werden können. 22 Expert*innen aus Bildungswissenschaften, Didaktik, Schulverwaltung und kommunalen Vertretungen, Schulleiter*innen, Vertreter*innen von Schüler*innen und Eltern haben in gemischten Arbeitsgruppen die in dieser Stellungnahme dokumentierten Empfehlungen erstellt.

.Stellungnahme FES Expertenkommission Lehren aus der Pandemie und Chancengleichheit Jan 2021

Verschiebung der zentralen Abschlussprüfungen Haupt- und Realschule – 2021

Verschiebung der zentralen Abschlussprüfungen Haupt- und Realschule

Die schriftlichen Prüfungen der zentralen Abschlussprüfungen der Bildungsgänge Haupt- und Realschule werden um drei Wochen verschoben.
Sie finden in der Zeit vom 07. bis 11. Juni 2021 statt.

Verschiebung_ZAA_2021_Anschreiben_Schulen

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Kultusminister Lorz zu den Abschlussprüfungen

Zum Video

Regelungen für das Abitur 2022

Auch für die Abiturprüfungen 2022 gibt es nun erste Corona-bedingte Anpassungen.

Dabei wird festgelegt, dass die im Lehrplan vorgegebenen Themenfelder in chronologischer Reihenfolge zu bearbeiten sind. Dies soll 2022 ggfs, das gezielte Streichen von Prüfungsinhalten ermöglichen.
Je nach Pandemie-Geschehen und Umfang der schulischen Einschränkungen werden weitere Erlasse in Aussicht gestellt, die die Prüfungsinhalte und -durchführung betreffen.

Ergänzend zu den Regelungen für den Abiturjahrgang 2022 aus dem Juli/August des vergangenen Jahres nun diese Hinweise:

  • Landesabitur 2022 – Regelungen, Erlass vom 28. Dezember 2020 (PDF / 262 KB)
  • Hinweise zur Vorbereitung auf die schriftlichen Abiturprüfungen im Landesabitur 2022 (Abiturerlass), fachspezifische Hinweise Q2, Erlass vom 18. Dezember 2020 (PDF / 598 KB)
  • Hinweise zur Vorbereitung auf die schriftlichen Abiturprüfungen im Landesabitur 2022 im beruflichen Gymnasium (fachrichtungs-/ schwerpunktbezogene Fächer) (Abiturerlass BG), fachspezifische Hinweise Q2, Erlass vom 18. Dezember 2020 (PDF 353 KB)
Alle Unterlagen zur Durchführung des Landesabiturs 2022 für Gymnasien und berufliche Schulen inklusive der Termine finden Sie unter https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/schulrecht/abituroberstufe
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Regelungen schriftliches Abitur 2021

ENDLICH gibt es Festlegungen aus dem hessischen Kultusministerium für die schriftlichen Abiturprüfungen 2021, die erstmals NACH den Osterferien stattfinden.
Immer wieder würde beteuert, dass für alle im Jahr 2021 anstehenden Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, gewährleistet wird, dass nur diejenigen Lerninhalte Prüfungsgegenstand sind, die auch vermittelt wurden.
Bereits im Juli 2020 gab es eine Präzisierung zur thematischen und inhaltlichen Gestaltung der Kurshalbjahre ab dem Kurshalbjahr Q3 im Schuljahr 2020/2021, Erlass vom 27. Juli 2020 (PDF / 340 KB)  , die aber nur die Fächer  Deutsch, Latein und Informatik betraf.
Ganz aktuell ist die Anpassung der Auswahlmodalitäten für die schriftlichen Abiturprüfungen, Erlass vom 13. Januar 2021 (PDF / 262 KB)  Dabei erhalten die Schulen für jede Prüfung einen Aufgabenvorschlag mehr als sonst üblich. Die Lehrkraft streicht am Morgen des Prüfungstages einen Aufgabenvorschlag, der ihrer Meinung nach nicht gut genug im durch Corona eingeschränkten Unterricht behandelt wurde. Aus den verbleibenden Aufgaben wählt der Prüfling die Aufgabe, die er bearbeiten möchte. Details entnehmen Sie bitte dem Erlass.
Alle Unterlagen zur Durchführung des Landesabiturs 2021 für Gymnasien und berufliche Schulen inklusive der Termine finden Sie unter:
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Wie soll das Abitur in diesem Jahr aussehen? – Interview Alexander Lorz

 [AUDIO]

Langfristige Forderungen zur Digitalisierung der Schulen – Stadtelternbeirat und SSR Wiesbaden

update: Wiesbadener Kurier, 22.01.2021:

In einem gemeinsamen Brief haben der Stadtelternbeirat und der Stadtschüler*innenrat langfristige Forderungen zur Digitalisierung der Schulen an das HKM und die Stadt Wiesbaden als Schulträger formuliert.
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Lesen Sie hier den offenen Brief:.

DIGITALISIERUNG UNSERER SCHULEN 20210113
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P.S.:
Liebe SEBs, wir freuen uns ausdrücklich, wenn Sie den Brief oder Teile daraus kopieren, ergänzen und ebenfalls an die Minister*innen und die Stadt im Namen Ihre Schule versenden.

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Zeugnisausgabe in Corona-Zeiten

Bei der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse sollten ‘Menschenansammlungen’ vermieden werden:

Das staatliche Schulamt informiert wie folgt:

geänderter § 62 der VOGSV:
“……….In der Zeit vom 27. April 2020 bis zum 31. März 2021 kann die Schulleiterin oder der Schulleiter … einen oder mehrere Termine für die Zeugnisausgabe festlegen. ……….

“Es ist laut VOGSV möglich, an mehreren Terminen die Zeugnisse auszugeben. Das heißt, Sie als Schulleitung entscheiden, in Rücksprache mit dem Schulelternbeirat, wie Sie unter pandemischen Bedingungen eine Zeugnisausgabe regeln möchten. Die Aussage in der VOGSV bedeutet nicht, da es wieder zu einer Präsenzpflicht am letzten Schultag kommt. Bitte versuchen Sie eine größere Ansammlung von Schüler*innen in der Schule zusätzlich zu den in Präsenz beschulten Schüler*innen zu vermeiden. Abholtermine für die Zeugnisse könnten auch gestaffelt und individuell erfolgen.”

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Sturmwarnung – Schließung der Schulen für Montag, den 10. Februar 2020

Liebe Eltern,
wir wurden vom Staatlichen Schulamt informiert, daß aufgrund der aktuellen amtlichen Unwetterwarnung und einer E-Mail des Staatssekretärs morgen, Montag, den 10. Februar 2020 alle Schulen des Schulamtsbereichs der Landeshauptstadt Wiesbaden geschlossen bleiben. Dies wird wohl auch schon über den Hessischen Rundfunk verbreitet.
Eine Betreuung von Schülerinnen und Schülern, die nicht durch die Eltern betreut werden können, soll durch die Schule sichergestellt werden.
Am Dienstag wird der Schulbetrieb voraussichtlich wieder regulär stattfinden.
David Böhne
Vorsitzender
Wiesbaden, 09.02.2020

Kommentar zum Haushaltsentwurf

Wir haben es in Wiesbaden mit Schulgebäuden zu tun, die seit Jahrzehnten so vernachlässigt wurden, daß Sie teilweise verfallen und abbruchreif geworden sind. Kein halbwegs verantwortungsbewußter Privatmann würde so mit seinem Eigentum umgehen. Es gibt ein strukturelles Defizit im Bereich der Gebäudeunterhaltung. Die Folgen sind zahlreiche ökologisch, gesundheitlich und pädagogisch vollkommen unzulängliche Bestandsgebäude.

Dem vom Schulamt angegebenen Sanierungsstau von 400 Mio. € ist mit der einmaligen Erhöhung des Postens aus dem letzten Doppelhaushalt um ein paar Mio. nicht beizukommen. Dazu bräuchte es ein auf Dauer angelegtes Konzept und eine finanzielle Basis über 10-15 Jahre. Im nun vorgelegten Haushaltsentwurf wird das Budget aber schon wieder fast halbiert!

Der Zustand der Gebäude wird sich damit weiter und immer stärker verschlechtern. Undichte Fenster, Dächer und marode Wasserleitungen werden ihren Verfall nicht verlangsamen, nur weil die Haushaltsplanung das gerne hätte. Das ist eine auch ökonomisch erschreckende Entwicklung, denn die zukünftigen Kosten zur Sanierung werden dadurch immer höher. Es ist zu befürchten, daß die Situation bei den übrigen städtischen Immobilien nicht besser ist.

Von einem Kämmerer, der mehrfach darauf hingewiesen hat, nicht nur die nächsten beiden Jahre, sondern auch die weitere Zukunft im Blick zu haben, ist das handwerklich schlecht, eigentlich peinlich. Für einen Schuldezernenten (auch Axel Imholz) ist es ein Armutszeugnis.

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 27.09.2019