Korrektur – Berufliche Schulen: Aufnahme ohne Praktikum NICHT möglich

Der Landeselternbeirat informiert wie folgt:

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

die von uns verteilte Information des Hessischen Kultusministeriums vom 30.07.2020 berücksichtigt leider nicht den aktuellen Sachstand. Das Kultusministerium und wir bedauern diese Fehlinformation und bitten herzlich um Entschuldigung. Die derzeit gültige Regelung sieht folgendes vor:

Der Nachweis eines Praktikumsplatzes nach § 5 Abs. 1 Nr. 3 der Verordnung über die Ausbildung und Abschlussprüfung an Fachoberschulen (VOFOS) vom 17. Juli 2018 (ABl. S. 634), zuletzt geändert durch Verordnung vom 24. Juni 2019 (ABl. S. 528)  ist für die Aufnahme in den ersten Ausbildungsabschnitt der Fachoberschule Organisationsform A erforderlich. Nach § 4 Abs. 4 (VOFOS) dauert das Praktikum vom 1. August bis zum Ende der vorletzten Woche vor den Sommerferien.

Somit ergibt sich folgender Sachverhalt:

  • Der Nachweis eines Praktikumsplatzes ist auch im Schuljahr 2020/2021 Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachoberschule der Organisationsform A.
  • Das Praktikum startet zum 1. August 2020.
  • Das Praktikum endet zum 9. Juli 2021
  • Eine Aufnahme ohne Nachweis eines Praktikumsplatzes ist nicht möglich.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Viele Grüße
Gülsüm Polat

Landeselternbeirat von Hessen
Dostojewskistraße 8
65187 Wiesbaden
Tel.: 0611 445752111
E-Mail: geschaeftsstelle@leb.hessen.de

 

Ergänzende Informationen zum Schulstart 2020/21 – Neuerungen für das Landesabitur 2021-22

 

 

 

Liebe Eltern und ElternvertreterInnen,

in der Anlage finden Sie ein ergänzendes Schreiben des HKM zum Schulstart 2020/21 an alle SchulleiterInnen.

Schreiben des HKM vom 23.7.2020


Besonders hinweisen möchten wir Sie auf die folgenden Inhalte:

Umgang mit Erkrankung:

SchülerInnen, die mit Angehörigen in ihrem Haushalt haben, die Covid-19-Symptome aufweisen oder in Kontakt mit infizierten Personen standen oder der Kontakt mit infizierten Personen noch keine 14 Tage zurück liegt, dürfen den Präsenzunterricht nicht besuchen. Ihr Fehlen gilt als entschuldigt.

Beschulung außerhalb des Präsenzunterrichts, Musterformulare für die  Einhaltung von Datenschutzrichtlinien bei Videokonferenzen im Unterricht:

SchülerInnen, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, sind verpflichtet, an schulischen Lehrangeboten im Rahmen häuslichen Lernens teilzunehmen. Eine Zuschaltung per Videokonferenz in den Präsenzunterricht ist möglich sofern alle Eltern zustimmen. Die Kamera ist ausschließlich auf die Lehrkraft auszurichten und es darf keine Aufzeichnung erfolgen.
Statt der Videokonferenz können auch weiterhin Aufgaben per Post oder Mail zugestellt werden. Zudem stehen die Lehrkräfte zu individuell festgelegten Besprechungszeiten den SchülerInnen zur Klärung von Fragen zur Verfügung.

Muster-Einwilligung zur Teilnahme am Unterricht per Videokonferenz (für zugeschaltete Schüler:innen)
Muster-Einwilligung zur Übertragung des Unterrichts (für anwesende Schüler:innen)

 

Kommunikation zwischen Erziehungspartnern:

Die Schulen sind angehalten, Regelungen der Kommunikation zwischen Eltern, Schulen und SchülerInnen zu treffen. Dies betrifft:

  • Kommunikationswege (Übermittlung von Informationen und Materialien)
  • Feedback zu Aufgaben mit verlässlicher Rückmeldefrist durch die Lehrkräfte
  • Sprechzeiten der zuständigen Lehrkräfte
  • Informationen zu weiteren schulischen Ansprechpartnern (Schulsozialarbeit, Schulseelsorge, Schulleitung)

 

Leistungsbewertung

Die im Distanzlernen erbrachten Leistungen sind hinsichtlich der Leistungsbewertungen im Präsenzunterricht gleichgestellt.

 

Neuerungen für das Landesabitur 2021-22  Schriftliche Abiturprüfungen 2021 finden erstmals nach den Osterferien statt

In einem Erlass wurden die Schulen informiert, dass die schriftlichen Abiturprüfungen im kommenden Jahr nicht wie ursprünglich geplant vor den Osterferien, sondern im Zeitraum vom 21. April bis 5. Mai 2021 stattfinden. Alle weiteren Termin verschieben sich entsprechend.

In der Einführungsphase konnten auf Grund der Schulschließung nicht alle Inhalte und Kompetenzen in ausreichendem Umfang vermittelt werden. Gleiches gilt für die Qualifikationsphase im Hinblick auf die Abiturprüfung. Das Kultusministerium hat daher inhaltliche und thematische Anpassungen vorgenommen. Weitere Anpassungen werden in Abhängigkeit der Entwicklung der Pandemie – insbesondere für die Abiturjahrgänge 2021 und 2022 folgen.

Anschreiben an die Schulen: Erlass Landesabitur 2021/2022
Den aktuellen Erlass zum Landesabitur 2021 und 2022 vom 24. Juni 2020 finden Sie unter: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/schulrecht/abituroberstufe

 

Ihr Stadtelternbeirat

Elternabende und Sitzungen schulischer Gremien erlaubt !

Zusammenarbeit in der Schulgemeinde ist in besonderen Zeiten besonders wichtig.
Daher unser Hinweis:

Zusammenkünfte auf schulischer Ebene sind vom Kontaktverbot während der Corona-Pandemie ausgenommen – also erlaubt.
Dies gilt für Klassenelternabende genauso wie für Sitzungen der Schulkonferenz oder des Schulelternbeirates. 
(https://wirtschaft.hessen.de/sites/default/files/media/cokobev_stand_06.07.pdf)

Telefon- oder Videokonferenzen können persönliche Treffen in vielen Fällen ersetzen, ausgenommen sind die in vielen Schulen nach den Sommerferien stattfindenden Wahlen:

  • Wahlen, z.B. von Klassenelternbeiräten, Schulelternbeiratsvorsitzenden, Mitgliedern der Schulkonferenz oder Delegierten, müssen in Präsenzform oder per Briefwahl stattfinden. Wahlen in elektronischer Form sind nicht zulässig.
  • Einladungen zu Wahlen müssen weiterhin schriftlich und natürlich fristgerecht erfolgen.
  • Bitte beachten Sie die Mindestteilnehmerzahl für die Gültigkeit von Wahlen.
  • Schulen müssen für die Sitzungen geeignete Räume zur Verfügung stellen.
  • Selbstverständlich ist bei der Vorbereitung und der Durchführung von Sitzungen in Präsenzform auf die Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Sprechen Sie sich mit Ihrer Schule ab, wie  dies geschehen kann und ob es vielleicht zusätzliche, schulspezifische Punkte gibt, auf die zu achten ist.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen wie immer gerne zur Verfügung

Ihr Stadtelternbeirat

 

Was in Corona-Zeiten wieder erlaubt und noch untersagt ist, finden Sie ganz aktuell unter https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht#Bildung

Rahmen-Hygieneplan 4.0 für das kommende Schuljahr

         

 

 

Das Staatliche Schulamt hat zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs zum neuen Schuljahr einen überarbeiteten Rahmen-Hygieneplan veröffentlicht. Enthalten sind einige Neuregelungen z.B. zur Wiederaufnahme von Schulsport- und Musikunterricht und zum Mindestabstand.

Hygieneplan 4.0 SSA 24072020
AnlagenHygieneplan4.0-1 SSA 24072020

Alle Schulen sind aufgefordert, ihre individuelle Vorgehensweise dementsprechend anzupassen. Als StEb möchten wir Sie dazu ermutigen, sich in diesen Prozess einzubringen. Insbes. die Schulelternbeiratsvorstände und die Mitglieder der Schulkonferenz haben im Sinne des hessischen Schulgesetzes ein Mitspracherecht bei vielen Aspekten der Gestaltung des Schulbetriebs. Die Zusammenarbeit gerade in Ausnahmesituationen stärkt die Schulgemeinde und führt zu Lösungen von hoher Akzeptanz. Das Zusammenkommen der schulischen Gremien ist auch in der Pandemie unter Einhaltung bestimmter Regeln weiterhin möglich und wünschenswert.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium wird an einem Konzept gearbeitet, um jeder Lehrkraft die Möglichkeit zu geben, sich bei Interesse kostenfrei auf COVID 19 testen zu lassen.

Update 8.8.2020:
Das Konzept zur freiwilligen Testung von Lehrkräften liegt vor und wird rechtzeitig zum Schuljahresbeginn umgesetzt.

Sabine Fuchs-Hinze
stellv. Vorsitzende

Rechtliche Klärungen, Empfehlungen und Informationen zu unterrichtsersetzenden und unterrichtsunterstützenden Lernsituationen

Aus Anlass der Corona-Pandemie wurden in dieser Handreichung Empfehlungen zur Gestaltung unterrichtsersetzender und unterrichtsunterstützender Lernsituationen zusammengestellt. Ergänzt werden diese durch rechtliche Regelungen, vielfältige Hinweise zur Nutzung digitaler Medien und Informationen zu weiteren Angeboten.

Auflage: 2. Auflage, Juni 2020

Handreichung_unterrichtsersetzende_unterrichtsunterstützende_Lernsituationen_2.Auflage (.PDF)

Information HKM: Schulbezogene Sommercamps 2020

In den Sommerferien 2020 besteht für öffentliche Schulen hessenweit die Möglichkeit, schulbezogene Sommercamps für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen anzubieten. In den schulbezogenen Sommercamps, die mit finanzieller Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums durchgeführt werden, steht die Kompensation des gegebenenfalls verpassten Lernstoffes durch die Covid-19-Pandemie im Mittelpunkt.

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Mitschnitt der Livediskussion vom 12.06.2020 mit Kultusminister Lorz

In der digitalen Diskussionsrunde „Eltern fragen nach… bei Kultusminister Lorz“ bot der hessische Kultusminister Lorz wenige konkrete Aussagen. Der Unmut vieler Eltern über den schulpolitischen Schlingerkurs war ebenso groß wie die aktive Beteiligung vor und während der Debatte. Die Initiatoren der Veranstaltung rangen Zugeständnisse bei mehr Beteiligung und verbindlichen Konzepten ab.

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Schulöffnung der Grundschulen

Liebe Eltern,

am Montag den 22. Juni 2020 werden in Hessen findet wieder Regelunterricht in den Grundschulen statt.

Das Ministerium hat seine Entscheidungen abgewogen zwischen dem grundsätzlichen Infektionsrisiko und der dringend notwendigen Entlastung von für die Schüler*innen und die Eltern zugrunde gelegt.

Das Ministerium teilt mit, dass verschiedene medizinische Studien zu dem Ergebnis kommen, dass die derzeit gültigen Abstandsregelungen im Schulbetrieb für das Infektionsgeschehen keine entscheidende Rolle spielen und weitere Schulöffnungsschritte unter Wahrung der Hygienevorschriften vorgenommen werden können.

Auf Grund dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse hat das Ministerium entschieden, ab Montag 22. Juni Die Schule weiter zu öffnen. Es soll für alle Schüler*innen der Grundschulen, der Grundstufen der Förderschulen, der Grundschulzweige an Gesamt- und verbundenen Schulen eine 5-Tage-Woche mit Regelunterricht und konstanter Gruppenbildung (fest zugewiesener Raum) geben.

Das Unterrichtsangebot in konstanten Lerngruppen ohne Durchmischung soll auch dazu dienen, wichtige Erfahrungen zu sammeln, wie ein reguläres Unterrichtsangebot ohne Abstandsregeln, aber unter Einhaltung der Hygieneregeln auch im neuen Schuljahr dauerhaft organisiert werden kann.

Die Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind von der Unterrichtsteilnahmepflicht in Präsenzform zu befreien (das betrifft nicht die Schulpflicht). Dazu ist eine schriftliche Erklärung an die Schule notwendig.

Ab dem 22. Juni wird es eine verlässliche Schulzeit von in der Regel vier Zeitstunden für die Klassen 1 und 2 und in der Regel fünf Zeitstunden für die Klasse 3 und 4 geben. Im Rahmen des Betreuungsangebots der Schulen können Kinder bis 14:30 Uhr betreut werden.

Es wird ab dem 22. Juni keine Notbetreuung mehr für die Schüler*innen bis zur Klasse 4 geben.

Ausführlich finden Sie die Informationen in den Rahmenbedingungen zur Schulöffnung an den Grundschulen und dem Brief des Ministers.

Rahmenbedingungen_Schulöffnung_Grundschule (.PDF)
Ministerschreiben_Schulöffnung_Grundschule (.PDF)

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 10.06.2020