Anschlussperspektiven für Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2020/21; hier: Informationen zum Dienstleistungs- und Beratungsangebot der hessischen Arbeitsagenturen

In der vorvergangenen Woche haben die hessischen Schülerinnen und Schüler ihre Halbjahreszeugnisse erhalten. Für Jugendliche in den Abschlussjahrgängen verbleiben jetzt nur noch wenige Wochen bis zum Ende der individuellen Schullaufbahn.

Noch nicht alle Jugendlichen haben bislang eine konkrete Perspektive und wissen, wie es nach der Schule beruflich für sie weitergehen wird, viele von ihnen sind aktuell noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, in dem sie ihre individuellen Stärken einbringen können.

Für die betroffenen Jugendlichen wird es jetzt höchste Zeit zu klären, welchen Weg sie nach dem Schulbesuch einschlagen möchten. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der hessischen Agenturen für Arbeit sind genau für diese Zielgruppe da und beraten in allen Fragen der Berufswahl – in diesem Jahr mehr denn je. Und auch für Eltern und Sorgeberechtigte sind unsere Beratungsfachkräfte gerne Ansprechpartner bei Fragen rund um die Berufswahl ihrer Kinder.

Auch in Zeiten des eingeschränkten Regelbetriebs an Schulen sind unsere Beratungsfachkräfte jederzeit für Jugendliche und deren Eltern erreichbar: Individuelle Beratungsgespräche und Sprechstunden-angebote führen wir derzeit telefonisch durch, alternativ bieten wir für Interessierte ein Beratungsangebot im Rahmen von Videoberatungen an.

Der direkte Draht zu unseren Berufsberaterinnen und Berufsberatern:

Wiesbaden     0611 – 9494 101

Weitere Informationen finden Sie auf dem Onlineportal der Bundesagentur für Arbeit:

www.arbeitsagentur.de/bildung  – Tipps und Hinweise rund um Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche

https://www.arbeitsagentur.de/bildung/welche-ausbildung-welches-studium-passt  – Check-U das kostenlos nutzbare Selbsterkundungstool der Bundesagentur für Arbeit

www.jobboerse.arbeitsagentur.de/  – offene Ausbildungsplätze suchen und finden

Kostenübernahme für digitale Endgeräte für Schüler*innen im SGB II

Auf Veranlassung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind die Jobcenter angewiesen worden, einen Mehrbedarf im SGB II für digitale Endgeräte anzuerkennen, die für Distanzunterricht notwendig sind. Diese Kostenübernahme kommt mit Wirkung zum 1. Januar 2021 in Betracht.

Schülerinnen und Schüler, deren Familien auf die Grundsicherung angewiesen sind, dürfen in der Corona-Pandemie nicht abgehängt werden. Dafür wurde im vergangenen Sommer der DigitalPakt Schule um 500 Millionen Euro aufgestockt. Er unterstützt die Länder dabei, Schulen mit entsprechenden Geräten für bedürftige Kinder auszustatten.

Doch auch dort, wo dies noch nicht flächendeckend umgesetzt ist, müssen Bildungschancen gewahrt bleiben. Die Weisung für die Kostenübernahme von digitalen Endgeräten ist eine pragmatische Lösung, um den Kindern den Fernunterricht schnell und einfach zu ermöglichen. Digitaler Unterricht muss für alle Kinder möglich sein und darf nicht am Geldbeutel scheitern.

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kostenuebernahme-fuer-digitale-endgeraete-im-sgb

Nutzung von Padlet vorerst NICHT untersagt!

update Schulamt vom 05.02.2021

eMail vom Leiter der Zentralabteilung des Kultusministeriums:

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“….aufgrund zahlreicher Nachfragen zur Internetanwendung Padlet im Zusammenhang mit dem Schulunterricht hat sich das Kultusministerium mit dem Hessischen Beauftragen für Datenschutz und Informationsfreiheit ins Benehmen gesetzt. Die Nutzung wird ausdrücklich nicht untersagt. Vielmehr ist die Nutzung weiterhin vertretbar. Es ist daher nicht erforderlich, den Unterricht akut umzustrukturieren.

Anfang kommender Woche werden ergänzende Hinweise veröffentlicht, die weitere Erläuterungen im Hinblick auf datenschutzrechtliche Fragestellungen beinhalten.”

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Info  Schulamt vom vom 04.02.2021:

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“..Hiermit möchte ich Sie auf eine Aussage des Hessischen Datenschutzbeauftragten hinweisen, der die Nutzung von Padlets im Unterricht als nicht datenschutzkonform ansieht.”

https://datenschutz.hessen.de/datenschutz

“Eine datenschutzrechtlich unproblematische Nutzung von Padlet kann nur dadurch erzielt werden, wenn die Nutzung ausschließlich auf schulischen Rechnern stattfindet. Werden private Geräte eingesetzt, ist eine datenschutzkonforme Anwendung kaum mehr möglich. Auch mit der Einwilligung der Betroffenen und hinreichenden Informationen zur Datenverarbeitung, soweit diese überhaupt gegeben werden können, bietet sich eine Nutzung der Plattform Padlet im schulischen Kontext nicht an.”

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Der Stadtelternbeirat lehnt derart schwammige Aussagen zur Nutzung einzelner Tools ab. Wir bemühen uns um Klärung!

 

Schuleingangs- und Seiteneinsteiger-Untersuchungen 2021 bis auf Weiteres ausgesetzt

Schreiben des Gesundheitsamtes:

Sehr geehrte Frau Fuchs-Hinze,

vielen Dank für Ihr Schreiben und das Interesse an den Schuleingangsuntersuchungen.

Die aktuelle Situation in den Gesundheitsämtern ist aufgrund der Coronapandemie jedoch sehr angespannt.
Das Land Hessen hat in seinem Erlass vom 18. Dezember 2020 deutlich gemacht, dass die medizinische Gefahrenabwehr bis mindestens Ende Juni priorisiert bearbeitet werden muss. Andere Themenfelder, wie auch die Schuleingangsuntersuchungen, sind nachrangig zu behandeln und dürfen nur angeboten werden, wenn die Situation in den Gesundheitsämtern dies zulässt und das Pandemiemanagement dadurch nicht vernachlässigt wird.

Leider können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wann wir unsere Tätigkeit im Bereich der Schuleingangsuntersuchungen wieder aufnehmen können. Dies hängt stark von der zukünftigen Entwicklung des Pandemiegeschehens ab sowie von den Anforderungen an die Gesundheitsämter.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Touria Abassi

Landeshauptstadt Wiesbaden
-Der Magistrat-
Gesundheitsamt
Kinder-, Jugend- und Zahnärztlicher Dienst Konradiner Allee 11  (Eingang A)
65189 Wiesbaden

Elternumfrage zum Thema ‚Schule nach den Weihnachtsferien im Distanz- und Präsenzunterricht‘

Der Stadtelternbeirat hat in einer Umfrage (Abfragezeitraum 18.-24.01.21) die Schulelternbeiratsvorsitzenden (SEB)  aller Wiesbadener Schulen zur Situation nach den Weihnachtsferien befragt. Beteiligt haben sich 50 Wiesbadener Schulen.

Wir sagen herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben- anbei unsere Auswertung, die wir so auch an die Presse und die Schulämter versendet haben.

Umfrage ‘Nach den Winterferien’ Auswertung StEB

 

Empfehlungen der Expertenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung

Lehren aus der Pandemie:
Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen sichern

21. JANUAR 2021

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat im November 2020 eine Kommission aus Expertinnen und Experten eingesetzt. Ihr Auftrag war es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie Bildungsbenachteiligungen angesichts der Herausforderungen der Corona-Pandemie kurzfristig und perspektivisch vermieden werden können. 22 Expert*innen aus Bildungswissenschaften, Didaktik, Schulverwaltung und kommunalen Vertretungen, Schulleiter*innen, Vertreter*innen von Schüler*innen und Eltern haben in gemischten Arbeitsgruppen die in dieser Stellungnahme dokumentierten Empfehlungen erstellt.

.Stellungnahme FES Expertenkommission Lehren aus der Pandemie und Chancengleichheit Jan 2021

Geplante Regelungen für den Schulbetrieb ab dem 15.02.2021

Zusammenfassung des Landeselternbeirates Hessen und Informationen des Schulamtes:

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Bis zum 14.2.21 bleibt es bei den bestehenden Regelungen!

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Für die Zeit danach plant das Kultusministerium folgendes Vorgehen:

(orientiert am Leitfaden zum Schulbetrieb 2020/2021)

  • Ab 15.2.21: Stufe 3: Wechselunterricht der Klassen 1-6 ; (parallel dazu eine Notbetreuung) ( Achtung! Der 15.2. ist Rosenmontag und somit schulfrei, am 16.2. ist NICHT frei)

  • „Früh im März“: Stufe 2: Rückkehr der Klassen 1-6 in den Präsenzunterricht im eingeschränkten Regelbetrieb (Einschränkung des Angebots, konstante Lerngruppen)

  • März – Ostern: Wechselunterricht auch ab Klasse 7, Ausnahme: Abschlussklassen (diese werden wie bisher grundsätzlich in Präsenz unterrichtet)

Weitere Klarstellungen, die Sie auch ausführlicher im Ministerschreiben finden:

Ministerschreiben an Schulen 21.1.2021

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Leistungsbewertung:
Das Kultusministerium geht grundsätzlich von der Gleichwertigkeit des Präsenz-, Wechsel- und Distanzunterrichts aus. Entsprechend haben die unterschiedlichen Unterrichtsformen keinen Einfluss auf die Leistungsbewertung. Er betont aber auch, dass gleiche Lernvoraussetzungen gegeben sein müssen.

Auf Grund der diversen Erfahrungen von Eltern, wie Distanzunterricht in der Praxis erlebt wird, haben wir die Definition von Präsenzunterricht / Distanzunterricht  noch mal gesondert herausgestellt:

https://leb-hessen.de/news/news-ansicht/news/definition-was-ist-distanzunterricht/

Im Zweifel: Sprechen Sie mit Ihrer Lehrkraft / Schulleitung

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Klassenarbeiten:

Klassenarbeiten finden bis 14.2.21 nicht statt. Ausnahme: Arbeiten, die für die Schulabschlüsse 2021 und 2022 unaufschiebbar sind.

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Sportnote:
Es ist ein “besonderer Ausnahmefall”, die Sportnote auszusetzen. Dies kann nur in vorheriger Rücksprache mit dem Schulamt errfolgen.
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Zeugnisse und Elternsprechtage
Zeugniskonferenzen können per Videokonferenz stattfinden. Die Gespräche für die Notenbegründung müssen stattfinden dürfen, d.h. heißt in Präsenz oder auf freiwilliger Basis über Telefon- und Videokonferenzsysteme.

Elternsprechtage sind in Präsenz oder gemäß der Datenschutzrichtlinien auch digital oder per Telefon möglich.

Die Zeugnisausgabe kann ausnahmsweise auch im Februar erfolgen. Postalischer Versand der Zeugnisse ist nur ausnahmsweise (Erkrankungen, Zugehörigkeit zu medizinischen Risikogruppen oder dringendem Bedarf der Vorlage der Zeugnisse) in Abstimmung mit der Elternvertretung bzw. in Einzelfällen mit den Eltern / Schülern möglich.

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Weitere Informationen zu Klassenfahrten, Lerncamps, zusätzlichen „Kinderkrankentagen“ finden Sie in den beigefügten Ministerschreiben Schulen sowie den ergänzenden Informationen:

BMFSFJ_Musterbescheinigung_Kinderberteuung_Schule_Kita

Ergänzende Informationen zum Schulbetrieb

Elternschreiben vom 21. Januar 2021

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Wichtige Informationsschreiben des Kultusministeriums für den Schulbetrieb ab dem 15.2.21

Mitteilung aus dem Schulamt:

Anbei erhalten Sie verschiedene Informationsschreiben des Ministeriums mit der Bitte um Kenntnisnahme und Beachtung.

Diesen können Sie die aktuellen Informationen von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Lorz zum Schul- und Unterrichtsbetrieb entnehmen. Im Einzelnen sind dies:

Desweiteren eine Videobotschaft, in der Herr Prof. Dr. Lorz sich an die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern in Hessen wendet und die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern aus schulischer Sicht einordnet.
Das Video ist unter https://hessenlink.de/c7caZ abrufbar.

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