HKM: FAQ zur Umsetzung der 3G-Regelung beim Zutritt an Schulen ab 25.11.21

Bundesweit wird ab Mittwoch, dem 24. November 2021, eine 3GPflicht am
Arbeitsplatz eingeführt. Dazu sieht das neue Infektionsschutzgesetz in § 28b Abs. 1
Satz 1 IfSG vor, dass Arbeitsstätten (i. S. d. § 2 Absatz 1 und 2 der
Arbeitsstättenverordnung) nur betreten werden dürfen, wenn Arbeitgeber und
Beschäftigte geimpft, genesen oder getestet sind und einen Impf, Genesenen oder
Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei dem
Arbeitgeber hinterlegt haben. Diese Regelung gilt für alle Arbeitsstätten, in denen
physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten
nicht ausgeschlossen werden können, also auch für Schulen.


1. Wer fällt an der Schule unter die 3GRegel?

Die 3GNachweispflicht gilt für Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal. Sie
gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen
können. Die 3GPflicht gilt weder für Studierende, Schülerinnen und Schüler, die
am Unterricht oder an sonstigen regulären schulischen Veranstaltungen
teilnehmen, noch für externe Personen (bspw. Eltern), die sich auf dem
Schulgelände aufhalten, ohne an organisierten Veranstaltungen teilzunehmen.


2. Durch wen und wie erfolgt die tägliche Kontrolle und Dokumentation der 3G
Regelung?

Der Bundesgesetzgeber hat die Betriebe und damit auch die Schulen verpflichtet,
die Nachweise der Beschäftigten über den Status geimpft, genesen oder getestet
täglich zu kontrollieren. Grundsätzlich ist die Schulleiterin bzw. der Schulleiter im
Rahmen der Wahrnehmung der Arbeitgeberaufgaben dafür verantwortlich, dass
die Einhaltung der o. g. Verpflichtungen durch tägliche Nachweiskontrollen im
Rahmen des Zutritts zur Schule kontrolliert und regelmäßig dokumentiert wird.
Diese Pflicht kann unter Beachtung der Anforderungen an den
Beschäftigtendatenschutz auch an geeignete Beschäftigte (z.B. Lehrkräfte) oder
Dritte delegiert werden. Bei den Kontrollen der Nachweise geimpft und genesen
sind vereinfachte Kontrollprozesse anwendbar (s. unten a.). Der Schwerpunkt der
Kontrollen soll auf dem täglichen Nachweis über die Aktualisierung des Status „getestet“ liegen (s. unten b.).
a. Nachweis und Kontrolle des Status geimpft“ oder genesen

Hat der Schulleiter oder die Schulleiterin den Impf oder
Genesenennachweis einmal kontrolliert und dokumentiert, kann das
Schulpersonal mit gültigem Impf oder Genesenennachweis anschließend
von den täglichen Zugangskontrollen befreit werden. Die Dokumentation
kann in einer stark vereinfachten Liste (Datum, Name, Vorname, Nachweis
geimpft oder genesen (Enddatum) hinterlegt) erfolgen (auch digital; s.
Anlage). Mithin ist weder eine gesonderte Akte noch die Fertigung einer
Kopie des Nachweisdokuments notwendig.

Mithilfe dieser Regelung und unter der berechtigten Annahme einer hohen
Impfquote des Schulpersonals sollte es möglich sein, den
verwaltungsseitigen Aufwand durch Wegfall der täglichen Nachweis und
Kontrollpflichten erheblich zu reduzieren insbesondere durch Wegfall der
täglichen Zutrittskontrolle. Zugleich kommt der Arbeitgeber mit dem Führen
einer solchen Liste seiner diesbezüglichen Dokumentationspflicht nach.


b. Nachweis und Kontrolle des Status getestet

Schulisches Personal, das weder einen Impf noch einen
Genesenennachweis erbringt, kann der 3GPflicht auch durch die tägliche
Vorlage eines Testnachweises beim Zutritt zur Schule nachkommen.

Die zu Grunde liegende Testung darf max. 24 Stunden zurückliegen. Sofern
es sich um keinen AntigenSchnelltest, sondern einen PCRTest handelt,
darf die zu Grunde liegende Testung max. 48 Stunden zurückliegen.

Die Testung muss entweder

in Form von Selbsttests vor Ort unter Aufsicht des Arbeitgebers oder
einer von ihm beauftragten Person (z.B. einer geeigneten Lehrkraft) erfolgen
und dokumentiert werden; die bisher bestehende Möglichkeit zur Vornahme
der Selbsttests zu Hause entfällt;
oder durch den Arbeitgeber oder von ihm beauftragte Personen, die die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen,
erfolgen und dokumentiert werden,
oder von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der CoronavirusTestverordnung vorgenommen oder überwacht worden sein (z.B. sog. Bürgertest).

Für die Dokumentation der ordnungsgemäßen Durchführung der
Zutrittskontrolle ist es ausreichend, wenn am jeweiligen Kontrolltag der
Vor und Zuname der betreffenden Person auf einer Liste (auch digital; s.
Anlage) entsprechend vermerkt wird.


c. Wann sind die dokumentierten Daten zu löschen?

Die Dokumentation des Impfstatus ist aus datenschutzrechtlichen Gründen
sechs Monate nach Anlage der Dokumentation (d.h. nicht 6 Monate nach
der letzten Impfung) und die des Genesenenstatus mit Ablauf des
Beendigungszeitpunkts des Genesenenstatus zu löschen. Danach hat der
Betreffende den Nachweis zur Erfüllung der 3GRegelung neu zu erbringen.

Die Daten über die Dokumentation des täglichen Testnachweises sind nach
spätestens sechs Monaten zu löschen.


3. Was ist im Zusammenhang mit der Durchführung und Dokumentation von
Selbsttests unter Aufsicht des Arbeitgebers zu beachten?

Die in den Schulen vorhandenen Selbsttests können für das schulische Personal
weiterhin ab jetzt allerdings unter Aufsicht genutzt werden. Die Anzahl und
Dauer von Zeitfenstern, in denen das Angebot der Selbsttestung unter Aufsicht
besteht, bestimmen die Schulen selbst. Bei der Festlegung der Zeitfenster ist zu
berücksichtigen, dass die Gültigkeit der Tests 24 Stunden beträgt.

Die aufsichtführenden Personen müssen überprüfen, ob die jeweiligen Probanden
das Testverfahren ordnungsgemäß entsprechend der Gebrauchsanordnung des
verwendeten Tests durchführen. Sie müssen hierzu entsprechend unterwiesen
werden bzw. erfahren sein. Da die Durchführung der Tests an Schulen bereits
etabliert ist, liegen entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen vor.

Eine ordnungsgemäße Dokumentation der unter Aufsicht durchgeführten
Selbsttests erfolgt in einer Liste/Tabelle (ggf. auch digital), welcher die Namen und
Vornamen von Aufsichtsführenden und Probanden sowie Datum und Uhrzeit der
Probenahme entnommen werden können. Zugleich hat der oder die
Aufsichtsführende dem Probanden oder der Probandin den Nachweis der Testung
durch Ausfüllen eines Vordrucks zu bestätigen. Dieser Nachweis dient der oder
dem Beschäftigen zur Erfüllung ihrer oder seiner o.g. Nachweispflicht.


4. Kann man sich weiterhin zuhause testen?

Nein. s.o.


5. Kann ein privat beschaffter Selbsttest unter Aufsicht von der Schule
verwendet werden?

Nein. Es sind die von der Schule zur Verfügung gestellten Tests zu verwenden.


6. Kann externes Personal zur Unterstützung hinzugezogen werden?

Sofern die Beaufsichtigung aufgrund einer unerwartet hohen Anzahl von
Testungen sowie sonstigen schulischen Besonderheiten nicht oder nur unter
größten Anstrengungen mit vorhandenem Personal durchgeführt werden kann, ist
die Möglichkeit eingeräumt, mit den bspw. aus vorherigen Kontakten bekannten
Vertretern der an Schulen bei der Einführung der Tests unterstützenden
Hilfsorganisationen Verträge zwecks Unterstützung unter Zugriff auf das
Schulbudget zu schließen

Die ‘Chronologie’ der Luftfilterbeschaffung in Wiesbaden (Stand 1.12.21)

Der Stadtelternbeirat Wiesbaden macht sich seit Beginn der Corona-Pandemie stark für mobile Luftfiltergeräte in Schulen, die die infektiöse Aerosolbelastung in Klassenräumen reduzieren und somit sichereren Präsenzunterricht für alle SchülerInnen ermöglichen könnten.

Unser Ziel war es immer, dass ALLE Schulen mit Luftfiltergeräten seitens des zuständigen Schulträgers ausgestattet werden, denn Stadt und Schulträger haben eine Fürsorgepflicht gegenüber SchülerInnen und LehrerInnen. Ob ein Klassenraum mit einem Luftfilter ausgestattet ist, darf nicht davon abhängen, wie gut Eltern oder Fördervereine finanziell aufgestellt sind.

Was wir auch verhindern wollten, war ein „Flickenteppich“ der unterschiedlichsten Geräte und ungeklärte Verhältnisse bei Wartung und Folgekosten. Da das HKM den Kommunen überlassen hat, mobile Filtergeräte anzuschaffen (oder nicht), entsteht nun ein „Flickenteppich‘ und eine Ungleichheit größeren Ausmaßes. Kommunen wie Frankfurt, Offenbach und der Main Kinzig Kreis haben für alle Schulklassen mit Kindern unter 12 Jahren Geräte beschafft, andere nicht.

Wiesbaden wird nach eigenen Angaben ca. 400  Geräte anschaffen, 70 wurden schon beschafft. Über 1000 Geräte wären für Klassenräume mit SchülerInnen unter 12 Jahren notwendig.

Die Beschaffungssituation in Wiesbaden und die steigenden Inzidenzen im nunmehr zweiten Corona-Winter lassen Eltern nun intensiver über die Anschaffung von mobilen Luftfiltergeräten in Eigeninitiative nachdenken.

Wir können als ehrenamtliche ElternvertreterInnen keine technische Beratung leisten, haben Ihnen aber – nach bestem Wissen – zur Unterstützung die wichtigsten Kriterien für die Auswahl von mobilen Luftfiltergeräten zusammengestellt.

Chronologie der Luftfilterbeschaffung in Wiesbaden:  Luftfilter Chronologie 01122021 (Update vom 1.12.21)

Kriterien zur Beschaffung mobiler Luftfiltergeräten:  Luftfilter Kriterien 19112021

Verschärfung der Corona-Regeln ab 25.11.2021

Aufgrund der dramatisch steigenden Corona- Infektionszahlen, werden auch in Hessen die Regeln verschärft.
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Regierungschef V. Bouffier betont: “Um die Pandemie einzudämmen, braucht es einen gesamtgesellschaftlichen Kraftakt”.

Den wünschen wir uns als StEB auch, und wir können nur warnen davor, erneut als aller erstes über Schulschließungen nachzudenken. Wenn die Pandemie eines gezeigt hat, Kinder brauchen den Präsenzunterricht aus schulischen und aus psychosozialen Gründen.
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Bundestag und Bundesrat hatten am Donnerstag beziehungsweise Freitag dem Infektionsschutzgesetz der Ampelparteien zugestimmt. Künftig sollen beim Überschreiten bestimmter Belastungsschwellen in den Kliniken, der sog. Hospitalisierungsrate, schärfere Corona-Maßnahmen greifen. 
Anfang des Monats hatte man noch Lockerungen an den Schulen hinsichtlich der Quarantäneregelungen bei positiv getesteten SchülerInnen beschlossen, nun geht es in die andere Richtung.
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Hessen übernimmt die von Bund und Ländern vereinbarten Beschlüsse weitgehend und verschärft am kommenden Donnerstag (25.11.2021) für mindestens vier Wochen seine Corona-Regeln.
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Hier die Regelungen die Schulen betreffend in Kürze, gültig ab Donnerstag 25.11.21:.

  • Maskenpflicht in allen schulischen Gebäuden und AUCH am Sitzplatz. Ausnahme: Schulsport, und Aufenthalt im Freien.
  • Es gibt Präsenzunterricht für alle Klassen. Es gilt die 3G-Regel. Die Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich. Für Abschlussprüfungen gilt eine Ausnahme.
  • Die Präventionswochen werden bis zu den Weihnachtsferien ausgeweitet, d.h. bis dahin werden alle Schüler dreimal pro Woche getestet.  Die Schnelltests können weiterhin kostenfrei in der Schule erbracht werden und werden im Testheft vermerkt.
  • Die regelmäßige Dokumentation der Schülertests im Testheft gilt auch als Negativnachweis in der Freizeit, wie beispielsweise im Kino oder im Restaurant. Kinder und Jugendliche müssen dort keinen PCR-Test-Nachweis erbringen. Wer das Heft regelmäßig und aktuell führt, gilt als negativ getestet. Einzelne Unterbrechungen (zum Beispiel aufgrund von Krankheit) wirken sich nicht negativ auf die Gültigkeit des Testhefts aus. Es gilt auch an den Wochenenden und in den Schulferien als aktueller Negativnachweis. Betreiber von Freizeitstätten und Gastronomen können sich allerdings auf ihr Hausrecht berufen und weitere Nachweise verlangen – das könnte etwa in anderen Bundesländern der Fall sein.
  • Bei einem Corona-Fall in einer Lerngruppe sind tägliche Tests bei der übrigen Kindern in der Klasse nötig sofern diese weder geimpft noch genesen sind.
  • Infizierte müssen für 14 Tage in Quarantäne, ebenso ihre Haushaltsmitglieder. Ausnahme: Schüler können sich ab dem 7. Tag der Infektion mit PCR-Tests freitesten. Für Haushaltsangehörige (Kinder/Geschwister) von Infizierten ist wegen der Inkubationszeit eine Freitestung frühestens am 10. Tag möglich.
  • Im Fall einer PCR-bestätigten Infektion wird nicht mehr pauschal die ganze Klasse in Quarantäne geschickt, sondern nur noch das positiv getestete Kind. Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich von der Quarantäne befreit.
  • Für nicht geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche mit COVID-Symptomen wie Fieber, Husten und Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns besteht in der Schule und in der Kita ein Betretungsverbot. Eine Freitestung ist jedoch möglich.
Ein Schaubild zu den seit dem 6.11.21 unverändert geltenden Quarantäneregelungen finden Sie hier: Microsoft PowerPoint – kontaktpersonen 12112021 (steb-wiesbaden.de)
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Elternabende, Sitzungen, Wahlen – aktuelle Regelungen (Stand 11.11.21)

Klassenversammlungen mit Wahlen fallen unter die sogenannten „privilegierten“ Veranstaltungen“. Für diese gilt § 1 der Corona-Schutzverordnung und KEINE besonderen Auflagen.  Das Tragen einer Maske, Abstand, Hygiene, Lüften und der Nachweis eines negativen Covid-Testergebnisses wird dringend empfohlen!
https://www.hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/2021-11/lf_coschuv_stand_11.11.21.pdf)

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Nach aktueller Rechtsauslegung fallen schulische Informationsabende und Klasseneltern- oder Schulelternbeiratsversammlungen ohne Wahlen nicht unter die „privilegierten Zusammenkünfte“ (nach § 16 Abs. 2 Nr. 1 der Coronaschutzverordnung).

Für diese Veranstaltungen gelten also die Regeln, wie für alle anderen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (mit mehr als 25 Personen), d. h.:

  • Negativnachweis (Geimpft, Genesen oder negativer Test, max. 48 Stunden) – 3G: Laut Corona-Schutzverordnung muss das seit 11.1.21 ein PCR – Test sein, im Moment werden aber auch Test aus Testzentren (sog. „Bürgertests“) akzeptiert, aber keine Selbsttests für Laien.
  • Maskenpflicht im Schulgebäude (ggf. auch am Sitzplatz)
  • Erfassung der Kontaktdaten (über Liste oder App)
  • Lüften und Hygienemaßnahmen einhalten

Im Einvernehmen können sich Eltern auch strengere Regeln auferlegen. Bitte beachten Sie, dass es regional auch weitere Vorgaben geben kann.

Ist der Tagesordnungspunkt „Wahl“  als einer unter mehrerer Tagesordnungspunkten in einen Elternabend integriert, so ist es ratsam, diesen Tagesordnungspunkt zur Erleichterung der Durchführung an den Beginn oder an das Ende des Elternabends zu legen.

Bei Elterninformationsabende, die durch die Schule organisiert werden (z. B. Pflichtinformation zu Klassenfahrten, etc.) gelten die 3G Regeln, wobei es sich bei dem Test um einen PCR-Test handelt. Ein Negativnachweis ist jedoch erst ab 25 Teilnehmende erforderlich (wobei Genesene und Geimpfte nicht mitzählen).

Webinar des StEB Frankfurt, 2.12.21 19:30: “Suizidprävention bei Jugendlichen – was können Eltern tun?”

Hier der Hinweis auf eine Veranstaltung des StEB Frankfurt zum Thema Suizid bei Kindern und Jugendlichen.

Corona trägt zur Zunahme von Depressionen und Suizidgedanken bei SchülerInnen bei, und immer wieder fordern wir als StEB, dass die schulpsychologische Arbeit und die Unterstützungsangebote in Wiesbaden weiter ausgebaut werden.

Die betroffene Mutter, die berichten wird, ist selbst lange Mitglied und Vorsitzende im Stadtelternbeirat Frankfurt gewesen. So ist es uns ein persönliches Anliegen, auf diese Veranstaltung hinzuweisen.

 

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Einladung zum Webinar des Stadtelternbeirates Frankfurt am 2. Dezember 2021 um 19:30:  “Suizidprävention bei Jugendlichen – was können Eltern tun?”

Liebe Eltern, liebe Interessierte,

wenn Jugendliche sich das Leben nehmen, ist das eine Tragödie für die Familie und das gesamte Umfeld. Die Betroffenen bleiben ratlos und mit Schuldgefühlen zurück. Suizid bei Kindern und Jugendlichen wird in der Gesellschaft tabuisiert, eine Aufklärung zum Umgang mit dem Thema findet kaum statt.

Um dem entgegenzuwirken, lädt der Stadtelternbeirat Frankfurt am 2. Dezember interessierte Eltern zu einem Webinar ein. Die Frankfurterin Alix Puhl, deren Sohn Emil sich im Sommer 2020 das Leben genommen hat, berichtet im Gespräch mit der Vorsitzenden des Stadtelternbeirates von ihren Erfahrungen und gibt Anregungen für den Umgang mit dem Thema Suizid. Im Anschluss haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das Webinar findet als virtuelle Konferenz per Zoom statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen und den Einwahllink finden Sie in der beigefügten Einladung. Leiten Sie diese Einladung gerne auch an andere Interessierte weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Stadtelternbeirat Frankfurt

Einladung Webinar Suizidprävention StEB FFM 02122021 (2)

Übersicht Corona Teststellen in Wiesbaden

In der Landeshauptstadt Wiesbaden gibt es insgesamt 14 Schnellteststellen, die gut über das Wiesbadener Stadtgebiet verteilt sind. Bei fünf dieser Teststellen ist eine PCR-Testung nach Vorlage eines positiven Schnelltestbefundes möglich.

Diese Teststellen sind:

· DRK, Flachstraße 6, 65197 Wiesbaden

· InVitaGo, Sonnenapotheke, Hasengartenstraße 25, 65189 Wiesbaden

· Praeventia Consulting, REWE-Gelände Hans-Böckler-Straße 1A, 65199 Wiesbaden

· Safemeditec GmbH, Bahnhofsvorplatz

· Safemeditec GmbH, Nassauer Hof, Kaiser-Friedrich-Platz 3-4, 65183 Wiesbaden

Zusätzlich zu den genannten Teststellen besteht weiterhin in vielen Praxen von niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen die Möglichkeit, einen PCR-Test durchführen zu lassen. Gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 sind Arztpraxen generell berechtigt, sowohl Schnelltests als auch bestätigende PCR-Testungen durchzuführen und abzurechnen. Ob Schnelltests und/oder PCR-Tests angeboten werden, obliegt hierbei der Entscheidung der jeweiligen Praxis.

Eine Übersicht mit detaillierten Informationen wie beispielsweise Anmeldeportal und Öffnungszeiten, ist dieser Mail beigefügt. Bitte beachten Sie, dass diese Übersicht regelmäßig aktualisiert und auf www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesundheit/gesundheitsfoerderung/corona-reise-und-quarantaene.php veröffentlicht wird.

Quarantäneregelungen – Stand 11.11.2021

 Kontaktpersonen 12112021Aktuelle Informationen zur Selbst- und Haushaltsquarantäne sowie die aktuellen Quarantänebestimmungen für Einreisende finden Sie in unseren “FAQ – Antworten auf häufige Fragen”  beziehungsweise beim Land Hessen.

FAQ-_Tests-Quarantaene-und-Bescheinigungen

Update 04.11.21:

Gemeinsamer Erlass zur Absonderungsentscheidungen bei Schülerinnen und
Schüler, Stand 03.11.2021

Absonderungserlass 211103

Update 15.9.21:
In Diskussion über die neue Corona Schutzverordnung wird auch das Quarantänemanagement neu diskutiert.
Dabei geht es auch um das ‘Freitesten’ aus der Quarantäne, nach wie vielen Tagen, wer bezahlt es etc.
Neue Infos sind uns für diese Woche zugesagt…

Quarantänemanagement 26082021

Update 6.9.21:
Laut mündlichen Äußerungen aus dem Landtag werden die PCR-Tests zum Freitesten von der Kommune / Land bezahlt. Schriftlich liegt uns dies aber noch nicht vor. Wir bleiben dran….

 

Der Stadtelternbeirat hat die neuen Quarantäneregeln für SchülerInnen nach den Sommerferien für Sie hier zusammengefasst.

Für die Schulen hat man sich von dem Begriff der ‘engen Kontaktperson’ des RKI freigemacht und unterscheidet nun nur noch infizierte SchülerInnen, SitznachbarInnen  und Rest der Klasse

Zu begrüßen ist, dass die Regelung nun hessenweit einheitlich ist und es eine Möglichkeit gibt, die Zeit der  Absonderung (= Quarantäne) durch einen PCR-Test zu verkürzen.

Bei der Darstellung des HKM bleibt unklar, wer die Kosten des ‘Freitestens’ zur Verkürzung der Quarantäne mittels eines PCR-Tests trägt. Hier darf es keine Benachteiligung geben.
Dies haben wir bereits nachgefragt und werden hier informieren, sobald die Antwort da ist. 

 

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Regeln für den Sportbereich ab 11.11.21

Anmerkung zum Sportunterricht, 12.11.21

Es besteht die Verpflichtung, dass Schülerinnen und Schüler sich in der Schule dreimal wöchentlich testen müssen. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.

 

Aus Sicht des Sport- bzw. Schwimmunterrichts hat sich hieraus nun die Frage ergeben, wie bei Unterricht in der ersten Stunde zu verfahren ist, wenn dieser z. B. montags, mittwochs oder freitags stattfindet, d. h. eine 48-Stunden-Regelung nicht mehr gewahrt werden kann.

 Hierbei gilt folgendes:

Nach der Corona-Schutzverordnung gelten grundsätzlich die regelmäßig geführten Testhefte der Schülerinnen und Schüle als Negativnachweis. Durch die regelmäßige Führung wird der Nachweispflicht grundsätzlich genüge getan, auch wenn der Zeitraum der Testung zum Beispiel bedingt durch das Wochenende oder bedingt durch die Schulorganisation (Stundenplansetzungen) den Zyklus von 48-Stunden kurzfristig überschreitet und eine nächste erforderliche Testung dann unmittelbar vollzogen wird. Damit darf im konkreten Fall eine anstehende Testung auch erst zu Beginn der dritten Stunde eines Unterrichtstages erfolgen, wenn in den ersten beiden Unterrichtsstunden Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) angesetzt ist.

 Es ist zwischen der Geltung innerhalb der Schule (48 Stunden) und außerhalb (keine zeitliche Begrenzung) zu unterscheiden.

update vom 11.11.21

2021.11.11 – Sporthallen

2021.11.11 – Sportplätze

 

Stand 10.11.21

2021.11.10 – Sporthallen

2021.11.10 – Sportplätze

0,06 Prozent positive Corona-Tests an Schulen

Ministerpräsident Bouffier hat die Corona-Strategie an Hessens Schulen verteidigt. In der ersten Woche nach den Herbstferien seien 1,5 Millionen Tests an den Schulen durchgeführt worden, wodurch 858 Infektionen festgestellt wurden, sagte er am Montag in Wiesbaden: “Das sind 0,04 Prozent, ein sehr geringer Prozentsatz (exakt gerechnet sind es 0,0572 Prozent, Anm. der Red.).” Es gebe fast keine Kinder, die schwer erkrankten. Um weiter auf Nummer sicher zu gehen, würden die Schülerinnen und Schüler auch in nächster Zeit dreimal statt wie bisher zweimal die Woche getestet.

Quelle: 08.11.21, Hessenschau