Jugendliche im Corona-Stress

Die Corona-Pandemie hat Spuren hinterlassen bei Kindern und Jugendlichen. Psychische Probleme häufen sich – Lehrer müssten darauf Rücksicht nehmen und nicht den Unterrichtsstoff durchpeitschen, finden Schüler und Psychologen.

https://www.hessenschau.de/coronavirus-in-hessen-die-wichtigsten-nachrichten-im-ticker–kirchen-rufen-zu-frieden-im-corona-stress-auf

Quelle: Hessenschau online 22.12.21

21.12.21: Lorz: “Nach den Ferien geht es weiter wie bisher”

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat in einem Schreiben an die Eltern und Schüler betont, dass auch nach den Weihnachtsferien an den Schulen nicht mit neuen Regeln zu rechnen ist. “Schulen sind nach wie vor keine Treiber der Pandemie”, erklärte er in der Mitteilung vom Montag. “Die aktuell für den Schulbetrieb geltenden Maßnahmen wollen und müssen wir nach dem derzeitigen Stand der Planungen auch nach den Weihnachtsferien fortsetzen.” Auch dann gelte weiterhin die Maskenpflicht am Platz, alle Schüler und Schülerinnen sollen sich weiterhin dreimal pro Woche in der Schule testen lassen können. Nicht-geimpfte oder nicht-genesene Kinder müssen sich wie bislang dreimal pro Woche verpflichtend testen.

Lorz geht in dem Schreiben davon aus, dass der Schulbetrieb planungsgemäß am 10. Januar 2022 wieder starten könne. Eine Verlängerung der Weihnachtsferien oder einen Wechsel in den Distanzunterricht fordern hingegen derzeit Lehrerverbände auf Bundesebene.

Quelle: Hessenschau online, 21.12.21

Stiko: Auffrischungsimpfungen bereits ab drei Monaten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt wegen der Omikron-Variante Auffrischungsimpfungen bereits nach mindestens drei Monaten. Die Empfehlung gelte ab sofort, teilte das Gremium mit. Bisher hatte das Gremium nach sechs Monaten zur Booster-Impfung geraten.

Für Jugendliche unter 18 gibt es noch KEINE Booster-Empfehlung der Stiko.

Quelle: Hessenschau online, 21.12.21

Schüler dürfen an 2G-Angeboten teilnehmen

Dieser Bericht verwundert- können sich doch grundsätzlich IMMER ALLE Kinder, die geimpft oder/und genesen sind, 3x die Woche freiwillig testen.

“Jugendliche bis 18 Jahren sollen aufgrund der regelmäßigen Tests an Schulen weiterhin Zugang zu 2G-Angeboten bekommen. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. “Diese Regelung soll aber auslaufen, sobald ein umfassendes Impfangebot auch für diese Altersgruppe vorliegt”, hieß es.

Zusätzlich seien nun auch Tests für geimpfte Schülerinnen und Schüler möglich. Diese sich sollen ab der kommenden Woche einmal die Woche in der Schule testen lassen können.”

Hessenschau 30.11.2021

https://www.hessenschau.de/panorama/coronavirus-in-hessen-die-wichtigsten-nachrichten-im-ticker,corona-hessen-ticker-358.html#978eb73c-8031-4541-a4a5-6af4d04cfad3

Bouffier gegen Wechselunterricht und längere Schulferien

“Ich schließe Wechselunterricht aus”, sagte Volker Bouffier (CDU) bei der Pressekonferenz am Dienstag. Ziel sei es, den Präsenzunterricht weiter aufrecht zu erhalten. “Das Thema hat heute keinerlei Rolle gespielt”, so Bouffier. Auch das Vorziehen oder Verlängern der Weihnachtsferien sei keine Lösung. “Das löst jede Menge weitere Probleme aus.” Das müsse vermieden werden.

Hessenschau, 30.11.2021

https://www.hessenschau.de/panorama/coronavirus-in-hessen-die-wichtigsten-nachrichten-im-ticker,corona-hessen-ticker-358.html#b338bf49-7e6c-4e3c-93d5-990e25579c58

Mehr positive Schnelltests an Schulen

Die verbindlichen Schnelltests an den Schulen haben in der vergangenen Woche mit der allgemein gestiegenen Inzidenz zu mehr positiven Ergebnissen geführt. Rund jeder 1.000. Test führte in der Woche vom 15. bis 19.11. zu einem positiven Ergebnis. Von diesen 1.611 positiven Tests erwiesen sich nach der PCR-Nachtestung 534 – ein gutes Drittel – als Fehlalarm. Derzeit sind in Hessen rund 900 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne, vor zwei Wochen waren es noch etwa doppelt so viel.

Die positiven Tests entsprechen einer Inzidenz von etwa 170, was niedriger ist als die derzeit in den betroffenen Altersgruppen gemessene Inzidenz, aber belegt, dass die Schnelltests an den Schulen einen wesentlichen Beitrag zur Aufdeckung von Infektionen bei Schülerinnen und Schülern leisten.

Darin unterscheidet sich Hessen deutlich vom Nachbarland Baden-Württemberg. Eine Recherche des SWR hatte kürzlich ergeben, dass die Tests im größeren Bundesland vergleichsweise ineffektiv sind. Anders als in Hessen werden in Baden-Württemberg Testkits verschiedenster Hersteller genutzt und dort wird nicht konsequent in der Schule getestet, sondern Eltern dürfen ihren Kindern bescheinigen, dass sie zuhause getestet wurden.

Quelle: Hessenschau online, 22.11.21

0,06 Prozent positive Corona-Tests an Schulen

Ministerpräsident Bouffier hat die Corona-Strategie an Hessens Schulen verteidigt. In der ersten Woche nach den Herbstferien seien 1,5 Millionen Tests an den Schulen durchgeführt worden, wodurch 858 Infektionen festgestellt wurden, sagte er am Montag in Wiesbaden: “Das sind 0,04 Prozent, ein sehr geringer Prozentsatz (exakt gerechnet sind es 0,0572 Prozent, Anm. der Red.).” Es gebe fast keine Kinder, die schwer erkrankten. Um weiter auf Nummer sicher zu gehen, würden die Schülerinnen und Schüler auch in nächster Zeit dreimal statt wie bisher zweimal die Woche getestet.

Quelle: 08.11.21, Hessenschau

Schüler und Lehrer kritisieren Pläne zur Unterrichtsgestaltung

Schülervertreter und die Lehrergewerkschaft GEW vermissen zum Start des neuen Schuljahrs unter Corona-Bedingungen einen “Plan B”. Landesschulsprecherin Jessica Pilz sagte: “Es wurde versäumt, gute Konzepte für den Wechselunterricht zu erstellen.” Nur Präsenzunterricht zu planen, sei ein Wiederholungsfehler.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, plädierte für zusätzliche Förderangebote, mit denen nicht nur Lernrückstände aufgeholt, sondern auch soziales Lernen gefördert werden solle. Das Nachholen versäumten Stoffes müsse aber im Schulalltag geschehen, in kleinen Gruppen und mit Doppelbesetzung in den Klassen, so dass ein Lehrer oder eine Lehrerin Förderangebote innerhalb des normalen Unterrichts integrieren könne. Dazu sei allerdings mehr Personal an den Schulen nötig.

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/virologe-zu-corona-unter-kindern-setzen-gesundheit-einer-ganzen-generation-aufs-spiel,corona-inzidenz-kinder-100.html

Quelle Hessenschau online, 14.9./3.9.21