Schüler und Lehrer kritisieren Pläne zur Unterrichtsgestaltung

Schülervertreter und die Lehrergewerkschaft GEW vermissen zum Start des neuen Schuljahrs unter Corona-Bedingungen einen “Plan B”. Landesschulsprecherin Jessica Pilz sagte: “Es wurde versäumt, gute Konzepte für den Wechselunterricht zu erstellen.” Nur Präsenzunterricht zu planen, sei ein Wiederholungsfehler.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, plädierte für zusätzliche Förderangebote, mit denen nicht nur Lernrückstände aufgeholt, sondern auch soziales Lernen gefördert werden solle. Das Nachholen versäumten Stoffes müsse aber im Schulalltag geschehen, in kleinen Gruppen und mit Doppelbesetzung in den Klassen, so dass ein Lehrer oder eine Lehrerin Förderangebote innerhalb des normalen Unterrichts integrieren könne. Dazu sei allerdings mehr Personal an den Schulen nötig.

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/virologe-zu-corona-unter-kindern-setzen-gesundheit-einer-ganzen-generation-aufs-spiel,corona-inzidenz-kinder-100.html

Quelle Hessenschau online, 14.9./3.9.21

Keine Schulschließungen mehr vorgesehen

Auch bei steigenden Infektionszahlen soll es an den hessischen Schulen nach den Sommerferien keinen Lockdown in Form von Schulschließungen und Distanzunterricht mehr geben. Das sei im überarbeiteten Eskalationskonzept nicht mehr vorgesehen, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag. Lediglich eine Maskenpflicht am Platz ist demnach als Maßnahme im Konzept verankert.

Lorz begrüßte die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission und appellierte an die Eltern, ihre Kinder ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Man werde die Schulen bei der Wahrnehmung von Impfangeboten unterstützen. Es seien aber noch zwei Wochen Ferien. “Diese zwei Wochen können sehr wertvoll sein, es wäre einfach unvernünftig auf Angebote zu warten, die an der Schule kommen.” Jeder könne sich im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen.

Quelle: Hessenschau online, 17.08.2021

Schul-Schnelltests sollen auch außerhalb der Schule gelten

Die Schnelltests, die Schülerinnen und Schüler mehrmals in der Woche durchführen müssen, sollen in Zukunft auch außerhalb der Schule gelten. Dazu sollen Testhefte zur Verfügung gestellt werden, in denen die Lehkräfte die Durchführung der Tests bestätigen, wie Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag erklärte. Sie sollen dann auch, wenn nötig, für den Kino- oder Restaurantbesuch eingesetzt werden können. Man wolle den Schülerinnen und Schülern damit das Leben leichter machen, so Lorz.

Quelle: Hessenschau online, 17.08.2021

Frankfurt will Luftqualität in Klassenräumen verbessern

“Um die Luftraumqualität an Schulen zu verbessern, will die Stadt Frankfurt bis zum Winter alle Klassenräume der Erst- bis Sechstklässler mit mobilen Luftreinigungsgeräten ausstatten. Das hat das Bildungsdezernat mitgeteilt. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen dann alle Schulen mit Primarstufe raumlufttechnische Anlagen erhalten, die in das Gebäude eingebaut werden.

“Wir haben bereits alle Klassenräume, in denen nicht richtig gelüftet werden kann, mit gewerblichen Luftreinigungsgeräten ausgestattet”, erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Nun werde man sich alle weiteren Klassenräume vornehmen, die von Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren genutzt werden. Anlass ist die inzwischen dominierende Delta-Variante des Corona-Virus, wie das Dezernat erklärte. Weber rechne bei der Anschaffung der mobilen Luftreinigungsgeräte mit Kosten in Höhe von zehn Millionen Euro.”

Quelle: Hessenschau online, 22.07.2021

Deutschland droht exponentieller Anstieg ab Oktober/bessere Konzepte für Schulen

Wissenschaftler der TU Berlin sagen eine vierte Coronawelle voraus, die auch die Kliniken treffen wird. Helfen würden nur eine sehr hohe Impfquote, hochwirksame Vakzinen – und bessere Konzepte für die Schulen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-in-deutschland-wissenschaftler-erwarten-vierte-corona-welle-im-herbst

Quelle, Spiegel online, 21.07.2021