Forderung des Landeselternbeirats zur Schulsozialarbeit vom 04.09. und 20.09.2021

Der Landeselternbeirat (LEB) Hessen hat sich zum Thema Stärkung der Schulsozialarbeit geäußert.
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Der Stadtelternbeirat unterstützt die Initiative des Landeselternbeirates.

Unter der CORONA-Pandemie haben viele SchülerInnen schulisch und psycho-sozial gelitten, so dass die Sicherstellung und der weitere Ausbau der Schulsozialarbeit in den nächsten Jahren weiter im Fokus stehen muss.
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Die Gesetzliche Grundlage der Schulsozialarbeit bildet das Kinder- und Jugendhilfegesetz (https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/1.html). Die Finanzierung der Schulsozialarbeit beruht häufig auf einem Mix aus unterschiedlichen Finanzierungsquellen, wobei ein großer Teil kommunal aufgebracht werden muss  (Quelle: Forschungsbericht des deutschen Jugendinstitutes: https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2017/25746_64_Schulsozialarbeit.pdf).
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Durch Corona wird der Druck auf die kommunalen Haushalte größer, viele Städte sind bereits verschuldet. Daher die Forderung des LEB an die Landespolitik, die Schulsozialarbeit unabhängiger von der kommunalen Haushaltslage zu machen und damit den Fortbestand der eingerichteten Stellen und Programme der Schulsozialarbeit vor Ort sicherzustellen und nach Möglichkeit weiter auszubauen.
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In Wiesbaden haben wir ‘Glück’: Die Schulsozialarbeit in Wiesbaden ist seit vielen Jahren Teil des städtischen Jugendhilfeangebotes und eine selbständige Abteilung im Amt für Soziale Arbeit (email: schulsozialarbeit(at)wiesbaden.de). Es gibt sehr viele Programme und Projekte, die über Kooperationsabsprachen und Verfahrensregelungen eng mit anderen Bereichen des Amtes für Soziale Arbeit verknüpft sind. Dabei fokussieren sich “die sozialpädagogischen Angebote der Schulsozialarbeit auf Wiesbadener SchülerInnen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Hilfen angewiesen sind und die zum Teil nur mit dieser Unterstützung einen Schulabschluss und einen qualifizierenden Übergang ins Berufsleben erreichen werden. Daher ist die Schulsozialarbeit in Wiesbaden primär an Schulen und in Stadtteilen mit besonderen sozialen Anforderungen eingerichtet” (Quelle: https://www.wiesbaden.de/vv/oe/06/51/schulsozialarbeit/141010100000172061.php).
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Details zu Projekte können regelmäßig im sehr interessanten Bericht der Schulsozialarbeit in Wiesbaden nachgelesen werden ( file:///C:/Users/Sabine/Downloads/Geschaeftsbericht-der-Schulsozialarbeit-Wiesbaden-2018-19%20(1).pdf )
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Das heißt natürlich nicht, dass die Angebote der Schulsozialarbeit in Wiesbaden schon ausreichend wären, SchülerInnen aller Schulen und aller Schulformen würden von einer professionellen Schulsozialarbeit profitieren. Die bereits unterstützten Schulen würden durch weitere Projekte noch mehr profitieren.
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Pressemitteilungen des LEB:

Aufholprogramme nach einem Jahr Corona – Überblick (Stand 20.07.2021)

Bund und Land stellen Fördermittel zur Verfügung, um die Folgen der Pandemie aufzufangen. Gefördert werden eine Vielzahl von Projekten für Schüler*Innen.

Neben schulischen Programmen zum Nachholen verpassten Lernstoffes werden auch vielfältige Projekte aus dem sozialen Bereich gefördert.

Ob das Geld ausreicht?
Erstmal heißt es, die Gelder sinnvoll einzusetzen…..
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Aufholen Förderprogramme Bund & Land 20072021

Aufholen 

 

AWO|FFM Ehrenamtsagentur – Lernhilfe gesucht

Liebe Freund*innen der AWO|FFM Ehrenamtsagentur,

Bildungsarbeit und Bildungsgerechtigkeit stehen für die Ehrenamtsagentur besonders im Fokus. Für unsere Projekte SCHOOL@HOME und Alpha-Kids suchen wir nach Ehrenamtlichen, die über Onlineformate oder Face-to-Face Schüler*innen beim Lernen – besonderes in den Fächern Deutsch und Mathematik – und/oder bei der Alphabetisierung unterstützen.

Die Zielgruppen stammen einerseits aus Flüchtlingsfamilien, die etwa Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache benötigen und setzen sich andererseits aus Schüler*innen zusammen, die durch den eingeschränkten Schulbetrieb davon bedroht sind den Anschluss zu verlieren. Auch über die Beendigung der momentanen Sondersituation hinaus wird hier ein teils erheblicher Aufholbedarf bestehen.

Wir sprechen Sie gezielt an, unsere Suche zu unterstützen, indem Sie unser Angebot in Ihren Netzwerken verbreiten.

Interessierte können sich über unser Online-Formular registrieren.

Ich kann helfen

Wir wünschen Ihnen ein schönes Pfingstwochenende – und bitte bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Magnus Reß

AWO|FFM Ehrenamtsagentur
Lange Str. 22
60311 Frankfurt am Main
069 – 363963190
info@awo-ehrenamtsagentur.de
http://www.awo-ehrenamtsagentur.de/

Bund verabschiedet ‘Aufholpaket’ für Kinder und Jugendliche, 05.05.2021

Das Bundeskabinett hat Investitionen zur Linderung sozialer Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht.

Aus dem Hilfsprogramm sollen in diesem und im kommenden Jahr bis zu zwei Milliarden Euro fließen. Über die konkreten Maßnahmen müssen Bundestag und Bundesrat noch beraten. Finanziert werden sollen vor allem Nachhilfe- und Förderprogramme, aber auch die Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht sowie die Teilnahme an Feriencamps.

Bundesbildungsministerin Karliczek erklärte, mit dem Programm wolle man erreichen, dass Kinder möglichst „unbeschadet“ durch die Pandemie kämen. Familienministerin Giffey sprach von einem klaren Signal, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien berücksichtigt würden.

Vom Kabinett ebenfalls gebilligt wurde ein Entwurf, der einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung von Kindern im Grundschulalter vorsieht. Ab dem Schuljahr 2026/27 sollen Kinder, die dann eingeschult werden, einen Betreuungsanspruch von mindestens acht Stunden an Wochentagen haben, auch in den Ferien.

Quelle: Deutschlandfunk 05.05.2021

Beratungsangebote des ‘Netzwerkes Hochbegabung’ aus Kostengründen eingestellt

Was vor ein paar Jahren so gut begann, wurde nun ohne Info an die Netzwerkpartner  eingestellt.  Noch im Januar gab es eine neue Angebotsübersicht.
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Hochbegabte Kinder haben oft mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass Wiesbaden sich freuen konnte, geeignete  Diagnose- und Beratungsangebote zu haben.
Wir bedauern es außerordentlich, dass solche Projekte eingestellt werden.
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