Schulträger startet erneute Abfrage zu mobilen Luftfiltern an Schulen 4.10.21

Der Stadtelternbeirat Wiesbaden macht sich seit Beginn der Corona-Pandemie stark für mobile Luftfiltergeräte in Schulen, um die infektiöse Aerosolbelastung in Klassenräumen zu reduzieren und einen sichereren Präsenzunterricht für alle SchülerInnen zu ermöglichen.
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So haben wir uns sehr gefreut, dass der Bund Mitte Juli 2021 – endlich – 200 Mio Euro Fördermittel für Einrichtungen mit Kindern bis 12 Jahren bereitgestellt hat. Grundlage für die Bereitstellung dieser Fördermittel war eine geänderte Nutzenbewertung mobiler Luftfilter durch das Umweltbundesamt (UBA) vom 10.7.21 .
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Am 15.7.21 hat die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit einem Antrag zugestimmt, Fördergelder aus diesem ‚Topf‘ zu beantragen. Eine Abfrage des städtischen Schulamtes bei allen Wiesbadener Schulen hat ergeben, dass 1050 Schulräume von SchülerInnen der Klassen 1-6 genutzt werden und mit Luftfiltergeräten ausgestattet werden müssen. Dieser Bedarf (1050 Räume = 1050 mobile Luftfiltergeräte) wurde am 19.7.21 seitens des Schulamtes an das HKM gemeldet.
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So verwundert es, dass das städtische Schulamt am 24.9.21, also fast genau zwei Monate später, eine erneute Abfrage an alle Wiesbadener SchulleiterInnen versendet hat und bittet, bis 30.9.21 die Anzahl der benötigten mobilen Luftfiltergeräte erneut anzugeben.
Verknüpft war diese zweite Abfrage mit einem Informationsblatt,  das den Nutzen mobiler Luftfiltergeräte unserer Meinung nach nicht verdeutlicht.

Wir hoffen, dass die Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte für Wiesbadener Schulen zügig umgesetzt wird, um insbes. die SchülerInnen vor Ansteckung mit Corona zu schützen, für die es bislang noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt.

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Luftfilter 04102021

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Update 8.10.21

Die erneute Abfrage bei den Schulen hat nur noch ca. 600 Geräte ergeben.
Nun liegen die konkreten Förderrichtlinien vor, und das Schulamt hat eine erneute Abfrage – das heißt die dritte, an die Schulen versendet ( Rückmeldung bis 26.10.21).

Wiederum wird sich die Anzahl der auszustattenden Räume reduzieren….denn förderfähig sind nun mehr nur noch  Räume der Kategorie 2, die von Jahrgängen bis Klasse 6 genutzt werden. 
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Mobile Luftfiltergeräte für alle Schulen jetzt! – Offener Brief hessischer Stadt- und Kreiselternbeiräte

Zusammen mit anderen hessischen Kreis- und Stadtelternbeiräten haben wir uns erneut mit einem offenen Brief an die Landesregierung und an den hessischen Kultusminister gewandt.

Zwar wurden Bundes – und Landesmittel für stationäre und mobile Luftfilter- und Lüftungsanlagen bereitgestellt, aber immer noch muss es als höchst unwahrscheinlich eingestuft werden, dass im Herbst 2021 Luftfilter die Klassenräume für die Schüler*Innen sicherer machen werden.

Wenn es um die Anschaffung mobiler, d.h. kurzfristig einsetzbarer Geräte geht, bezieht sich Hessen immer noch auf den Begriff der ‘schwer oder nicht zu lüftenden Räume’. Von dieser Argumentation haben sich andere Bundesländer wie Bayern oder auch der Bund bereits gelöst. Denn: Einen schwer belüftbaren Raum kann auch kein Luftfiltergerät zu einem akzeptablen Klassenraum machen.

Die Stadt Wiesbaden hat inzwischen eine erneute Bedarfsabfrage an den Schulen vorgenommen. Diesmal für die Räume der Schüler*Innen bis zu 12 Jahren, denn für die Ertüchtigung dieser Räume mit stationären Lüftungsanlagen und/oder mobilen Luftfiltern  gibt es jetzt Gelder von Bund und Land.

Bleibt abzuwarten wie schnell nun finanzielle Mittel bereitgestellt und Geräte beschafft werden können.

Übersicht Förderprogramme Bund & Land für stationäre Lüftungsanlagen und mobile Luftfiltergeräte für Schulen:
Luftfilter – Lüftungsanlagen Fördermittel Bund Land 21072021

Offener Brief hessischer Stadt- und Kreiselternbeiräte zum Thema mobile Luftfiltergeräte für Schulen:
Offener Brief StEBs KrEBs an KM Lorz und MP Bouffier – mobile Luftfilter 20072021

Mobile Luftfilter kinderleicht erklärt:
https://www.zdf.de/kinder/logo/luftfilter-an-schulen-einfach-erklaert-100.html

Positionierung des neuen Landeselternbeirates PRO mobile Luftfiltergeräte in Schulen

Wie berichtet hat sich der neue Landeselternbeirat (LEB) konstituiert.

Gleich in einer seiner ersten Sitzungen hat sich der neue LEB wie folgt zu dem  Thema ‘mobile Luftfilter’ positioniert, was uns sehr gefreut hat:

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Der Landeselternbeirat hat sich in seiner letzten Sitzung mit den neuen Entwicklungen zu den mobilen Luftfiltergeräten auseinandergesetzt.

Das Umweltbundesamt empfiehlt nun – mit Einschränkung – mobile Luftfilteranlagen (Pressemeldung des Handelsblatts) und auch der Bund fördert nun die Beschaffung mobiler Luftfilter (Pressemeldung FAZ).

Ich darf Ihnen den folgenden Beschluss des Gremiums daher zur freundlichen Kenntnisnahme übermitteln:

Der Landeselternbeirat unterstützt die Forderung der Kreis- und Stadtelternbeiräte, dass Schulträger die Landesmittel zur Förderung von Luftfiltergeräten abrufen und entsprechende Komplementärmittel zur Verfügung stellen. 

Mit freundlichen Grüßen
Tanja Pfenning

Geschäftsführerin Landeselternbeirat von Hessen
Dostojewskistraße 8, 65187 Wiesbaden
Telefon:0611 4457521-12, Telefax: 0611 327151920, Mobil: 0160 95264038
www.leb-hessen.dewww.facebook.com/Landeselternbeirathessen

Umweltbundesamt empfiehlt mobile Luftfilter für Schulen – mit Einschränkungen

Der Streit über mobile Luftfilter in Schulen eskaliert. Die Länder wollen die Geräte nicht zahlen und verweisen auf die angebliche Skepsis des Umweltbundesamtes. Doch die Behörde widerspricht.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hygienekonzept-umweltbundesamt-empfiehlt-mobile-luftfilter-fuer-schulen-mit-einschraenkungen/

Hessen stellt die Weichen für sicheren Schulbetrieb nach den Ferien

https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-stellt-die-weichen-fuer-sicheren-schulbetrieb-nach-den-ferien

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute die Schulen in Hessen über die wesentlichen Eckpunkte für einen sicheren Start in das neue Schuljahr informiert.

Die Grundlage dafür bilden ein spezielles Konzept für die ersten Wochen nach den Sommerferien, ein aktualisierter Hygieneplan sowie ein überarbeiteter Leitfaden zur Schul- und Unterrichtsorganisation. Die Maßnahmen wurden in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Schul- und Lehrerverbände sowie der Konzeptgruppe entwickelt. „In der Hoffnung, dass die positive Pandemielage ebenso anhält wie die Impfung der Bevölkerung, beabsichtigen wir, im neuen Schuljahr landesweit und in allen Schulformen im Präsenzunterricht zu starten“, erklärte der Minister. „Das bedeutet, dass unsere Schulen regulären Schulbetrieb an fünf Tagen die Woche für alle Schülerinnen und Schüler ohne gravierende Einschränkungen anbieten werden. Dafür werden wir alle Instrumente verwenden, die verfügbar sind!“

Verschärfte Maßnahmen direkt nach den Sommerferien

Um das Infektionsrisiko an den Schulen möglichst gering zu halten und einen sicheren Schulstart zu organisieren, werden direkt nach den Sommerferien für den Zeitraum von zwei Schulwochen präventiv erweiterte bzw. verschärfte Vorkehrungen getroffen. Dazu zählen:

  • Erhöhung der Testfrequenz von derzeit zwei auf drei Tests pro Woche,

  • Maskenpflicht (medizinische Masken) auch am Platz während des Unterrichts,

  • Dringende Empfehlung zum Tragen der Maske auch im Freien bei Einschulungsfeiern und vergleichbaren Schulveranstaltungen.

„Wir alle kennen die Problematik der Urlaubsrückkehrer und ihren Einfluss auf die Infektionslage aus dem vergangenen Jahr. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Vorkehrungen für einen Übergangszeitraum noch einmal zu verschärfen. Denn der Schulstart ist entscheidend für den weiteren Verlauf des Schuljahrs. Wir halten es deshalb für vertretbar, drei statt zwei Tests und die erneute Maskenpflicht am Platz vorübergehend wieder anzuordnen“, betonte der Minister.

Daneben gelten unter anderem folgende allgemeine Regelungen aus dem Hygieneplan und dem Leitfaden zum Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen:

Impfungen

Zum Schuljahresbeginn werden in Hessen alle Lehrkräfte, die dies wollen, vollständig geimpft sein. „Je mehr Menschen im Umfeld unserer Schülerinnen und Schüler geimpft sind, desto stärker schützen wir all jene Kinder und Jugendlichen, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt oder die zwar zur Impfung zugelassen sind, aber noch keine erste oder zweite Dosis erhalten haben“, erklärte Lorz. „Wir haben das Geschehen sehr genau im Blick und können kurzfristig mit der breiten Impfung von Kindern und Jugendlichen loslegen, sobald die Ständige Impfkommission zu einer Neubewertung der Lage kommt. Bis dahin rufe ich alle Eltern dazu auf, mit ihren Kinder- und Jugendärzten die Möglichkeiten einer individuellen Impfung zu besprechen.“

Tests

Die erfolgreich erprobten Antigen-Selbsttests werden auch im neuen Schuljahr beibehalten. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und anderen regulären schulischen Veranstaltungen in Präsenzform wird weiterhin nur Personen möglich sein, die getestet, geimpft oder genesen sind. „Derzeit ist noch nicht absehbar, wie sich die Delta-Variante auf die Entwicklung der Infektionszahlen in den nächsten Wochen und Monaten auswirken wird“, ergänzte Lorz. Eine wesentliche Rolle werde vermutlich die vermehrte Mobilität in den Sommerferien infolge von Urlaubsreisen auch in Risiko- oder Virusvariantengebiete spielen. „Ich appelliere deshalb an alle Familien, auch in den kommenden Wochen die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und sich bei der Rückkehr aus dem Urlaub vor dem ersten Schultag testen zu lassen. Wir können zwar nicht verhindern, dass das Virus in unsere Schulen kommt. Aber wir können sein Eindringen durch verantwortungsbewusstes Verhalten so klein wie möglich halten.“

Maskenpflicht

Im kommenden Schuljahr besteht – bis auf die ersten beiden Schulwochen – keine Maskenpflicht im Freien, am Platz während des Unterrichts und wenn es zu pädagogischen Zwecken erforderlich ist. Künftig sind allerdings mindestens medizinische Masken zu tragen. Ab einer Inzidenz von 50 gilt auch wieder am Platz eine Maskenpflicht.

Lüften & Luftfiltersysteme

„Das richtige und regelmäßige Lüften ist das A und O für einen sicheren Unterricht, gerade dann, wenn im Klassenzimmer am Platz keine Maske mehr getragen werden muss“, unterstrich der Minister. Die derzeit intensiv diskutierten Luftreinigungsanlagen könnten dabei unter gewissen Bedingungen unterstützen. „Ersetzen können sie das Lüften aber nicht, wie neuste Studien zeigen.“ Als Land unterstütze man die Schulträger allerdings auch künftig bei der Anschaffung von Luftfiltern. So stünden aktuell noch 40 Millionen Euro für Schutzmaßnahmen an Schulen zur Verfügung, betonte der Minister.

Weitere Regelungen

  • Sollte in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz über 100 steigen, wird gemäß dem Hessischen Eskalationskonzept wie schon im nun zu Ende gehenden Schuljahr Wechselunterricht angeordnet.

  • Die Gesundheitsämter können auch weiterhin unabhängig von den vom Kultusministerium getroffenen landesweiten Regelungen – je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort – regionale oder schulbezogene Maßnahmen in Abstimmung mit den Schulträgern und im Einvernehmen mit den Staatlichen Schulämtern anordnen.

„Die Test- und Impfstrategie ist ein wirkungsvolles Instrument für einen sicheren Schulbetrieb, das uns im vergangenen Jahr noch nicht zur Verfügung stand. Zusammen mit unseren weiteren Maßnahmen bin ich sehr optimistisch, dass unsere Schulen guten Gewissens und sicher ins neue Schuljahr starten können. Bis dahin wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften erholsame Sommerferien. Sie haben sie sich wahrlich verdient.“

Quelle: HKM homepage, 12.07.2021

Pressemitteilung 02.07.21 – StEB fordert erneut mobile Luftfilter für Schulen

Wir lassen nicht locker beim Thema mobile Luftfiltergeräte für Schulen !

Heute haben wir eine weitere Pressemitteilung zum Thema  verfasst.
Dazu eine Beschreibung der Situation  in Wiesbaden wie sie sich für uns als Stadtelternbeirat darstellt.

HKM und städtisches Schulamt beharren auf den u.E. veralteten Empfehlungen des Umweltbundesamtes, und es droht, dass auch im 2. Corona-Herbst Schüler*innen ohne geeigneten Schutz in den Schulen sitzen.

PM Luftfilter 02072021

Luftfilter – Situation in Wi 02072021

Petitionen PRO mobile Luftfiltergeräte in Schulen:

Interessant dazu auch das Erklärvideo unter diesem Link:

mobile Luftfiltergeräte – DE Webinar über Schutzkonzepte für Schulen von Prof. Kähler


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