Online-Petition: „Sanierungsstau an Wiesbadener Schulen abbauen“

Schimmelbefall im Klassenzimmer, heruntergekommene Toiletten, undichte Fenster und Dächer, kaputte Heizungen, bröckelnde Fassaden und Schadstoffbelastung – an Wiesbadener Schulen gibt es einen Sanierungsstau von mindestens 400 Mio Euro.

Die bisher unternommenen Anstrengungen der Stadt reichen bei weitem nicht aus, diesen Sanierungsstau in absehbarer Zeit zu beheben. Im Gegenteil: Jeden Tag verfällt die schulische Infrastruktur weiter.

Am 05.10.2017 wird der neue Doppelhaushalt in die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen ist wieder viel zu wenig Geld für die maroden Schulen vorgesehen.

Unser Ziel muss es sein, für Wiesbadener Schülerinnen und Schüler annehmbare Lernbedingungen und für Wiesbadener Lehrerinnen und Lehrer akzeptable Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Das “Bündnis Schulsanierung” und alle seine Unterstützer fordern:

  • Verabschiedung und Umsetzung eines nachhaltigen Sanierungskonzeptes für die Wiesbadener Schulen.
  • Investitionen in die Schulen von mindestens 25 Mio Euro jährlich sowie die Durchführung geplanter Neubauten und Sanierungen.
  • Verfall aufhalten / stoppen: Für die Instandhaltung werden dazu jährlich mindestens 20 Mio Euro benötigt.

Unterstützen Sie dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift!

Online-Petition

Wir hoffen, mit vielen Unterschriften bereits am 5. Oktober ein Zeichen setzen zu können, denn nach der Vorstellung des Haushalts ziehen sich die Fraktionen zu internen Beratungen zurück. Ab November 2017 steht die Entscheidung über den Doppelhaushalt an, der dann hoffentlich wesentlich mehr Geld für die Schulen vorsieht als heute angekündigt.

Positionspapier Bündnis Schulsanierung (.PDF)

Sabine Fuchs-Hinze &
David Böhne

Wiesbaden, 19.09.2017

 

Elterninitiative – Inklusion Wiesbaden

Im August wurde die Elterninitiative „IGEL-Wi – Initiative Gemeinsam Lernen Wiesbaden“ von betroffenen Eltern gegründet. Ziele der Initiative sind es, die zahlreichen Missstände bei der schulischen Inklusion und der Teilhabe in Kindertagesstätten im Raum Wiesbaden zu beseitigen, die Rechte der betroffenen Kinder und deren Eltern zu stärken sowie einen Erfahrungsaustausch untereinander zu ermöglichen.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Probleme mit der Teilhabe Ihres Kindes haben, Informationsaustausch möchten oder Kontakte zu anderen Betroffenen suchen.

info@igel-wi.de

Oder informieren Sie sich auf der Website: www.igel-wi.de

Inklusion darf kein rechtsfreier Raum sein!

Annette Kreis
IGEL-Wi

Wiesbaden, 08.09.2017

Hol- und Bringverkehr an den Schulen

Auch an vielen Wiesbadener Schulen gibt es morgens teils chaotische Verkehrssituationen, wenn alle Schüler gleichzeitig um 8.00 Uhr zum Schulbeginn ankommen. Diese Verkehrssituation stellt nicht zuletzt eine Gefährdung für die Schüler, insbesondere für die Grundschüler dar.
Häufig bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Eine reine Diffamierung mit dem Modebegriff des ‘Eltern-Taxis’ greift aber zu kurz. Dabei wird außer Acht gelassen, daß es oft nachvollziehbare Gründe für die Wahl des Autos gibt.

Wenn mehrere Kinder quasi zeitgleich an unterschiedlichen Schulen ankommen müssen, die Fahrt mit dem Rad zu gefährlich, Busverbindungen aus den Vororten unpassend sind oder die Nutzung der ÖPNV-Angebote schlicht zu teuer ist, bleibt vielen Eltern gar keine andere Möglichkeit, als ihre Kinder zu fahren.

Der Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden setzt sich daher dafür ein, daß das ÖPNV-Angebot weiter ausgebaut wird. Gemeinsam mit dem Landeselternbeirat fordern wir ein kostenloses Schülerticket für alle Schüler – unabhängig von der Entfernung zur Schule. Durch die Verringerung der Verwaltungskosten könnte ein Schülerticket schon teilweise finanziert werden. Radwege zu den Schulen müßten ausgebaut und an den Schulen sichere und wettergeschützte Fahradabstellplätze geschaffen werden.

Auch der Ausbau der Ganztagsschule bietet eine Gelegenheit, den Schulalltag anders zu rhythmisieren. Es ist nicht erforderlich, für die Leistungsfähigkeit vieler Schüler sogar schädlich, den Schultag um 8.00 Uhr zu beginnen. Eine morgentliche Gleitzeit würde eine Entzerrung der Verkehrssituation und einen ruhigen Start in den Schultag ermöglichen.

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 29.08.2017

Diltheyschule: Schnuppernachmittage 2017

Wir bieten in diesem Jahr zum sechsten Mal Viertklässlern die Möglichkeit, in den Schnupperkursen unser Gymnasium kennen zu lernen:

  • Kunst
  • Naturwissenschaften
  • Latein
  • Englisch
  • Theater

Ein Kurs besteht aus ZWEI Dienstagsterminen ODER ZWEI Donnerstagsterminen und zwar am:

05.09.2017 und 12.09.2017

ODER

07.09.2017 und 14.09.2017

jeweils von 14.50-16.00 Uhr

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter schnuppern@diltheyschule.de bis zum 01.09.2017 an. An den Nachmittagen besteht
(ohne Anmeldung) die Möglichkeit für die Eltern sich durch die Schulleitung über die Schule informieren und sich beraten zu
lassen.

Termine und Details zu weiteren Informationsveranstaltungen der Gymnasien bzw. der
Diltheyschule (Gymnasialmesse, Hospitationstag, Elternabend der Diltheyschule) entnehmen Sie bitte zu
gegebener Zeit unserer Homepage.

Schnuppernachmittage 2017 flyer

Anmeldungen zu den Schnuppernachmittagen bitte an: schnuppern@diltheyschule.de

Diltheyschule Wiesbaden
Georg-August Strasse 16
65195 Wiesbaden
0611/312522
www.diltheyschule.de

Abordnung als Betreuerin oder Betreuer an das Schülerforschungszentrum FokusNeugier

FokusNeugier ist das Schülerforschungszentrum der Hochschule RheinMain und befindet sich am Campus “Unter den Eichen 5” in Wiesbaden. Ziel von FokusNeugier ist es, den Forschergeist und das Potenzial in Schülerinnen und Schülern ab der achten Klasse zu wecken und deren spezifische Begabungen zu fördern. Dabei steht bewusst nicht der lehrplanorientierte Unterrichtsstoff der Schulen im Mittelpunkt, vielmehr ist Raum für die individuelle Neugier jedes Jugendlichen gegeben.

Die Schülerinnen und Schüler formulieren unter Anleitung wissenschaftliche bzw. technische Fragestellungen, die sie anschließend eigenständig, ohne eine konkrete Zeitvorgabe, bearbeiten. Durch die Projektarbeit und das forschende Lernen können sich die Jugendlichen schon frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen und wichtige Kompetenzen erlangen.

  • Für das Schuljahr 2017/18 suchen wir im Rahmen einer Abordnung seitens des Staatlichen Schulamts Wiesbaden eine MINT-Lehrkraft (schulformunabhängig, möglichst zwei MINT-Fächer), die FokusNeugier freitags nachmittags zwischen 14 und 17 Uhr für jeweils vier Unterrichtsstunden unterstützen möchte
  • Idealerweise sollten Sie an einer Wiesbadener Schule unterrichten, um den Kontakt zwischen FokusNeugier und Wiesbadener Schulen zu intensivieren.

Wir wünschen uns eine engagierte Persönlichkeit mit Begeisterungsfähigkeit für das gelehrte Fach, die Freude daran hat, diese Begeisterung an Schülerinnen und Schüler weiterzutragen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, MINT-Fächer jenseits des Schulalltags zu vermitteln bzw. begleitend und unterstützend Forschungsideen der Schülerinnen und Schülern umzusetzen – auch im Rahmen von Wettbewerben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie Fragen haben oder sich einen Eindruck von unserem Schülerforschungszentrum machen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu.

Hochschule RheinMain
Schülerforschungszentrum FokusNeugier
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

www.fokusneugier.de

Prof. Dr.-Ing. Ludger Martin
0611 9495 – 1236
ludger.martin@hs-rm.de

LEB: Petition ‘Kostenfreies Schülerticket für ganz Hessen’

Liebe Eltern,

die Stadt-, Kreis- und Landeselternbeiräte haben letztes Jahr eine gemeinsame Resolution zum kostenfreien Schülerticket beschlossen.

Ein hessenweites Schülerticket analog zu den Semestertickets der Studierenden trägt aus unserer Sicht enorm zur Chancengleichheit bei.

Wir haben hierzu eine Online-Petition gestartet und bitten Sie um Ihre Unterstützung!

Die bisherige Regelung des Schülerverkehrs in Hessen ist nicht mehr zeitgemäß und muss dringend verändert werden.

Heute arbeiten viele Schulen im Ganztagsbetrieb.

Die ausgedehnten Schulzeiten bringen es mit sich, dass sämtliches Schulmaterial (nicht nur Bücher und Hefte, sondern auch Sporttaschen, Musikinstrumente uvm. ) auf dem Rücken zur Schule getragen werden muss.
Schulwege von zwei oder drei Kilometern – wie sie im §161 als zumutbar erachtet werden – können nicht täglich mit 3,5 bis 8 kg Gepäck bewältigt werden. Das würde auch keinem Erwachsenen zugemutet.
Die zwei, beziehungsweise drei Kilometer-Regelung im jetzigen Schulgesetz hat auch soziale Auswirkungen: finanzkräftigere Familien werden ihren Kindern die Busfahrkarte kaufen – Kinder einkommensschwacher Familien müssen zur Schule laufen.
In den Städten und größeren Gemeinden stellt das Verkehrsaufkommen eine permanente Gefährdung für die Schülerinnen und Schüler dar – insbesondere für die Grundschüler/innen.
Auf dem Land ist ein Schulweg von einem Dorf zum anderen über unbeleuchtete, oft unbefestigte Feldwege, ohne Winterdienst und soziale Kontrolle, nicht zumutbar.
Nicht zuletzt bedeutet die Überprüfung der Berechtigung und die Ausstellung der Schülerfahrkarten einen Verwaltungsaufwand, der auch Kosten verursacht.

Würde ein Schülerticket für alle ausgestellt (ähnlich wie das Semesterticket der Studierenden) verringerten sich die Verwaltungskosten deutlich. Die eingesparten Mittel könnten ein Schülerticket schon teilweise finanzieren.

Hier können Sie unterzeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/kostenfreies-schuelerticket-fuer-ganz-hessen

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung. Bitte leiten Sie diese Petition gern in Ihrem Verteiler weiter.

LEB Hessen

Stellungnahme zum Haushaltsentwurf

Gemeinsamer Stellungnahme der Schulelternbeiräte der Wiesbadener Schulen und des Stadtelternbeirates

Der Stadtelternbeirat begrüßt die in der Pressemitteilung der Stadtverordnetenfraktionen von CDU und SPD vom 12.11. angekündigten Investitionen in die Schulsanierung und die Rücknahme von Kürzungen im Bereich der Schulen. Gerade die in der zugehörigen Pressekonferenz unterstellten “Strukturprobleme” und die geplante “Aufgaben- und Prozesskritik” lassen mit Blick auf die Zeit nach der Kommunalwahl allerdings befürchten, daß die nächsten als “Optimierungsbedarfe” euphemistisch verbrämten Kürzungen nicht weit entfernt sind.

Die von Schulelternbeiräten und Stadtelternbeirat wiederholt vorgebrachten Forderungen nach einem dauerhaft angelegten Sanierungskonzept und einer darauf abgestimmten Haushaltsplanung bleiben daher bestehen.

2015-11-07 Stellungnahme Sanierungsstau (.PDF)

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 13.11.2015