“Microsoft Teams” an Schulen ab Sommer nicht mehr erlaubt

Die Schulen in Hessen können nicht damit rechnen, dass sie im kommenden Schuljahr weiterhin US-amerikanische Software für Videokonferenzen, wie zum Beispiel Microsoft Teams, nutzen können. Das teilte der hessische Datenschutzbeauftragte Alexander Roßnagel mit.

Wegen der Pandemie habe man es seit April 2020 geduldet, dass Schulen US-Software für Videokonferenzen nutzen. Diese Duldung sei bis Ende Juli 2021 verlängert worden, da das Kultusministerium es nicht geschafft habe, bis zum Beginn des aktuellen Schuljahres eine einheitliche, datenschutzkonforme Software einzuführen.

“Eine weitere Verlängerung dieser Duldung ist ausgeschlossen”, heißt es in der Mitteilung des Datenschutzbeauftragten. Es sei davon auszugehen, “dass bis zum Beginn des neuen Schuljahres eine Anwendung zur Verfügung steht, die sowohl den technischen als auch den datenschutzrechtlichen Anforderungen entspricht.”

Quelle: Hessenschau online, 01.04.2021

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