Später Geldsegen für Wiesbadener Schulen

Seit Monaten der Pandemie diskutieren wir über Schutzmaßnahmen an den Schulen.

Am 23.3.21 informierte das städtische Schulamt alle Schulen, dass sie nun kurzfristig zwischen 10.000 und 30.000€ verausgaben dürfen. Allerdings nur wenn sie schnell sind.

Buchstäblich ‘auf den letzten Drücker’ ohne Beratung ohne Empfehlungen und Begleitung durch das städtische Schulamt, ohne Bündelung von Beschaffungsprozessen sollen nun 1,5 Mio € Steuergelder ausgegeben werden.
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Dies sind wohlgemerkt 50% der hessischen Fördermittel für Wiesbadener Schulen und Kitas für Hygienemaßnahmen !
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Wie sollen die Schulen nun über die Osterferien (Rechnungseinreichung bis 23.4. !!!) dieses Geld sinnvoll verplanen?  Wir fragen uns, warum erst jetzt?
Was wird da wohl nun angeschafft, zu überteuerten Preisen, was vielleicht nachher nicht den Zweck erfüllt, wofür die Wartung nicht geklärt ist?
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Diese Vorgehensweise – oder besser dieses Nichtvorgehen und Nichtplanen seitens der Stadt und des Schulträgers – ärgert uns !
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Artikel im Wi Kurier  vom 1.4.21:
http://www.steb-wiesbaden.de/wp-content/uploads//wk-maerz-21.jpg

Brief städtisches Schulamt an die Schulen:  Schulen 23032021

Nicht alles darf beschafft werden und es besteht Vorsicht bei Nichteinhaltung der Positivliste. Anschaffungen von nicht gelisteten Gegenständen kann bei Prüfung eine spätere Belastung des Schulbudgets nach sich ziehen:

Positivliste Schutzmaßnahmen Schulen Kitas Stand 210312

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