Masken/Visiere im Unterricht / Empfehlung / Befreiung

update 20.10.2020:

Wiesbaden reagiert auf steigende Infektionszahlen

Um dem Anstieg entgegenzusteuern, hat der Verwaltungsstab der Stadt am Dienstag weitere Maßnahmen beschlossen. Sie gelten ab Mittwoch, den 21. Oktober vorerst bis einschließlich Sonntag, den 1. November.

Maskenpflicht und Visiere

Gesichts- und Kinnvisiere gelten nicht mehr als ausreichende Mund-Nasen-Bedeckungen. Das Tragen von diesen Visieren ist an allen Orten verboten, an denen die Bedeckung von Mund und Nase vorgeschrieben ist. Stattdessen müssen textile Bekleidungsgegenstände (Masken) getragen werden. Ausnahmen gelten weiterhin für Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Das ist gegebenenfalls durch eine geeignete ärztliche Bescheinigung nachzuweisen, die mitzuführen ist. (ms)

 

update 09.10.2020:

Verwaltungsgerichtshof:  Land Hessen darf Masken im Unterricht empfehlen

 Nachrichtenagentur: dpa-AFX | 09.10.2020, 10:49 | 103 | 0 | 0 KASSEL/WIESBADEN (dpa-AFX) –
Das Land Hessen darf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Schulunterricht empfehlen. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hervor. Die Kasseler Richter lehnten den Eilantrag eines Schülers ab, der sich gegen eine von seiner Schule ausgesprochene dringende Empfehlung gewehrt hatte. Diese stelle eine Meinungsäußerung dar, die der Adressat zwar berücksichtigen solle, die aber seine Entscheidungsfreiheit unberührt lasse, so das Gericht. Der Schüler werde somit in seinen Grundrechten nicht verletzt. Diese Entscheidung ist rechtskräftig. (Aktenzeichen: 7 B 2192/20) Bei dem Fall aus dem Rheingau-Taunus-Kreis hatte die Schule unter anderem festgeschrieben: “Aufgrund der Lerngruppengrößen von über 15 Personen ist es dringend empfohlen, auch während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, da in den Räumen nicht der notwendige Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.” Der Schüler wehrte sich und bekam vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden zunächst Recht. Doch das Land Hessen hatte mit seiner Beschwerde dagegen Erfolg. Die Kasseler Richter erklärten aber auch, dass die Situation anders gewesen wäre, wenn die Äußerung nur vom Wortlaut her eine Empfehlung gewesen wäre, in Wirklichkeit aber als Pflicht verstanden werden müsse. Aus den dienstlichen Erklärungen der Lehrer lasse sich aber entnehmen, dass das Befolgen freiwillig sei.

 

update 22.9.2020:

Dokumentation von Nachweisen zur Befreiung vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung:

  • Vorlage eines ärztlichen Attests im Original in Papierform
  • In diesem muss lediglich die Tatsache dokumentiert sein, dass keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden
  • Das Attest darf nicht älter als drei Monate sein. Bestehen die Gründe, die eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen rechtfertigen, danach fort, ist ein aktuelles Attest vorzulegen.
  • Die erfolgte Vorlage des ärztlichen Attests zum Nachweis einer Befreiung vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist mit Datum und Angabe der ausstellenden Ärztin oder des Arztes in der Schüler- oder Lehrerakte zu dokumentieren.(Auszug eines Briefes des HKM an die Schulleitungen vom 18.9.2020).

 

update 2.9.2020:

Gericht verbietet “dringende Empfehlung” eines Schulleiters zur Maske im Unterricht:
https://www.hessenschau.de/panorama/coronavirus–54-neuinfektionen-ein-weiterer-todesfall–ordnungsaemter-oft-am-limit–mehr-geld-fuer-kommunen–,corona-hessen-ticker-358~_p-2.html#0649a5c6-3dc5-495e-8a75-bc71581bba76

(Beitrag von hessenschau.de, 2.9.2020)

 

Kommunikation zu Masken im Unterricht aus dem Schulamt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Ihnen eine Information aus der heutigen Telefonkonferenz mit dem Hessischen Kultusministerium übermitteln.
Nach Beschluss der Schulkonferenz kann eine Vereinbarung für das Tragen eines MNS im Unterricht getroffen werden. Dies entspricht jedoch keiner rechtlichen Anordnung. Ein Verstoß kann demnach nicht sanktioniert werden (dies könnten nur die Gesundheitsämter anordnen). Diese Vereinbarung ist möglich, weil es kein Maskenverbot im Unterricht gibt.

Mit besten Grüßen

Claudia Keck
Leiterin des Staatlichen Schulamtes

Sitzung des StEB Wiesbaden am 1. Oktober 2020

Die  Sitzung des Stadtelternbeirats fand in der IGS Jawlensky statt.
Themen der Sitzung waren:

Fragen an die Schulämter zur schulischen Situation:

  • – Status : Ausbau digitaler Infrastruktur an Schulen
    – Status : Ausstattung von SchülerInnen und LehrerInnen mit digitalen Endgeräten
    – Status : Hygienemaßnehmen inkl. Filtergeräte
    – Auswirkungen von Mensa- Schießungen
  • geplante elan-Projekte
  • Vorbereitung der gemeinsamen Sitzung mit den SEBs am 4.11.20
  • Vorbereitung von Wahlen StEB / Delegierte für LEB am 6.2.21
  • Vorbereitung Pressetermine und Pressemitteilungen.

DRINGEND – Wiesbadener SchülerInnen suchen Praktikumsplätze

Liebe WiesbadenerInnen,

zahlreiche Wiesbadener Schülerinnen und Schüler suchen noch einen Praktikumsplatz!

nachdem aufgrund von Corona zunächst alle Praktika abgesagt wurden, sollen die Praktika nach den Herbstferien nun doch in allen Schulen planmäßig stattfinden.

In der Regel beträgt die Praktikumsdauer 2 Wochen, es werden Stellen im sozialen und betrieblichen Bereich gesucht. Die SchülerInnen sind im Alter von 15-17 Jahren und freuen sich über die Möglichkeit, einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen.

Haben Sie einen Betrieb oder können einen Praktikumsplatz vermitteln?
dann schreiben Sie uns bitte unter

info@steb-wiesbaden.de

Ihr Stadtelternbeirat

Veröffentlicht unter Corona

Sitzung des StEB Wiesbaden am 26. August 2020

Die  Sitzung des Stadtelternbeirats fand in der Hermann-Ehlers-Schule statt.
Themen der Sitzung waren:

  • Fragen zum Schulstart 2020/21 unter aktuellen Bedingungen
    – Fragen an die Schulämter zur schulischen Situation
    – Ausbau digitale Infrastruktur an Schulen
  • Nachwahl von Vorstandsämtern
  • Neustrukturierung der Aufgabenfelder innerhalb des StEB
  • Schulentwicklungsplan

Korrektur – Berufliche Schulen: Aufnahme ohne Praktikum NICHT möglich

Der Landeselternbeirat informiert wie folgt:

——————————————–
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

die von uns verteilte Information des Hessischen Kultusministeriums vom 30.07.2020 berücksichtigt leider nicht den aktuellen Sachstand. Das Kultusministerium und wir bedauern diese Fehlinformation und bitten herzlich um Entschuldigung. Die derzeit gültige Regelung sieht folgendes vor:

Der Nachweis eines Praktikumsplatzes nach § 5 Abs. 1 Nr. 3 der Verordnung über die Ausbildung und Abschlussprüfung an Fachoberschulen (VOFOS) vom 17. Juli 2018 (ABl. S. 634), zuletzt geändert durch Verordnung vom 24. Juni 2019 (ABl. S. 528)  ist für die Aufnahme in den ersten Ausbildungsabschnitt der Fachoberschule Organisationsform A erforderlich. Nach § 4 Abs. 4 (VOFOS) dauert das Praktikum vom 1. August bis zum Ende der vorletzten Woche vor den Sommerferien.

Somit ergibt sich folgender Sachverhalt:

  • Der Nachweis eines Praktikumsplatzes ist auch im Schuljahr 2020/2021 Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachoberschule der Organisationsform A.
  • Das Praktikum startet zum 1. August 2020.
  • Das Praktikum endet zum 9. Juli 2021
  • Eine Aufnahme ohne Nachweis eines Praktikumsplatzes ist nicht möglich.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Viele Grüße
Gülsüm Polat

Landeselternbeirat von Hessen
Dostojewskistraße 8
65187 Wiesbaden
Tel.: 0611 445752111
E-Mail: geschaeftsstelle@leb.hessen.de

 

Ergänzende Informationen zum Schulstart 2020/21 – Neuerungen für das Landesabitur 2021-22

 

 

 

Liebe Eltern und ElternvertreterInnen,

in der Anlage finden Sie ein ergänzendes Schreiben des HKM zum Schulstart 2020/21 an alle SchulleiterInnen.

Schreiben des HKM vom 23.7.2020

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf die folgenden Inhalte:

Umgang mit Erkrankung:

SchülerInnen, die mit Angehörigen in ihrem Haushalt haben, die Covid-19-Symptome aufweisen oder in Kontakt mit infizierten Personen standen oder der Kontakt mit infizierten Personen noch keine 14 Tage zurück liegt, dürfen den Präsenzunterricht nicht besuchen. Ihr Fehlen gilt als entschuldigt.

Beschulung außerhalb des Präsenzunterrichts, Musterformulare für die  Einhaltung von Datenschutzrichtlinien bei Videokonferenzen im Unterricht:

SchülerInnen, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, sind verpflichtet, an schulischen Lehrangeboten im Rahmen häuslichen Lernens teilzunehmen. Eine Zuschaltung per Videokonferenz in den Präsenzunterricht ist möglich sofern alle Eltern zustimmen. Die Kamera ist ausschließlich auf die Lehrkraft auszurichten und es darf keine Aufzeichnung erfolgen.
Statt der Videokonferenz können auch weiterhin Aufgaben per Post oder Mail zugestellt werden. Zudem stehen die Lehrkräfte zu individuell festgelegten Besprechungszeiten den SchülerInnen zur Klärung von Fragen zur Verfügung.

Muster-Einwilligung zur Teilnahme am Unterricht per Videokonferenz (für zugeschaltete Schüler:innen)
Muster-Einwilligung zur Übertragung des Unterrichts (für anwesende Schüler:innen)

Kommunikation zwischen Erziehungspartnern:

Die Schulen sind angehalten, Regelungen der Kommunikation zwischen Eltern, Schulen und SchülerInnen zu treffen. Dies betrifft:

  • Kommunikationswege (Übermittlung von Informationen und Materialien)
  • Feedback zu Aufgaben mit verlässlicher Rückmeldefrist durch die Lehrkräfte
  • Sprechzeiten der zuständigen Lehrkräfte
  • Informationen zu weiteren schulischen Ansprechpartnern (Schulsozialarbeit, Schulseelsorge, Schulleitung)

Leistungsbewertung

Die im Distanzlernen erbrachten Leistungen sind hinsichtlich der Leistungsbewertungen im Präsenzunterricht gleichgestellt.

Neuerungen für das Landesabitur 2021-22  Schriftliche Abiturprüfungen 2021 finden erstmals nach den Osterferien statt

In einem Erlass wurden die Schulen informiert, dass die schriftlichen Abiturprüfungen im kommenden Jahr nicht wie ursprünglich geplant vor den Osterferien, sondern im Zeitraum vom 21. April bis 5. Mai 2021 stattfinden. Alle weiteren Termin verschieben sich entsprechend.

In der Einführungsphase konnten auf Grund der Schulschließung nicht alle Inhalte und Kompetenzen in ausreichendem Umfang vermittelt werden. Gleiches gilt für die Qualifikationsphase im Hinblick auf die Abiturprüfung. Das Kultusministerium hat daher inhaltliche und thematische Anpassungen vorgenommen. Weitere Anpassungen werden in Abhängigkeit der Entwicklung der Pandemie – insbesondere für die Abiturjahrgänge 2021 und 2022 folgen.

Anschreiben an die Schulen: Erlass Landesabitur 2021/2022
Den aktuellen Erlass zum Landesabitur 2021 und 2022 vom 24. Juni 2020 finden Sie unter: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/schulrecht/abituroberstufe

Ihr Stadtelternbeirat

Elternabende und Sitzungen schulischer Gremien erlaubt !

Zusammenarbeit in der Schulgemeinde ist in besonderen Zeiten besonders wichtig.
Daher unser Hinweis:

Zusammenkünfte auf schulischer Ebene sind vom Kontaktverbot während der Corona-Pandemie ausgenommen – also erlaubt.
Dies gilt für Klassenelternabende genauso wie für Sitzungen der Schulkonferenz oder des Schulelternbeirates. 
(https://wirtschaft.hessen.de/sites/default/files/media/cokobev_stand_06.07.pdf)

Telefon- oder Videokonferenzen können persönliche Treffen in vielen Fällen ersetzen, ausgenommen sind die in vielen Schulen nach den Sommerferien stattfindenden Wahlen:

  • Wahlen, z.B. von Klassenelternbeiräten, Schulelternbeiratsvorsitzenden, Mitgliedern der Schulkonferenz oder Delegierten, müssen in Präsenzform oder per Briefwahl stattfinden. Wahlen in elektronischer Form sind nicht zulässig.
  • Einladungen zu Wahlen müssen weiterhin schriftlich und natürlich fristgerecht erfolgen.
  • Bitte beachten Sie die Mindestteilnehmerzahl für die Gültigkeit von Wahlen.
  • Schulen müssen für die Sitzungen geeignete Räume zur Verfügung stellen.
  • Selbstverständlich ist bei der Vorbereitung und der Durchführung von Sitzungen in Präsenzform auf die Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Sprechen Sie sich mit Ihrer Schule ab, wie  dies geschehen kann und ob es vielleicht zusätzliche, schulspezifische Punkte gibt, auf die zu achten ist.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen wie immer gerne zur Verfügung

Ihr Stadtelternbeirat

Was in Corona-Zeiten wieder erlaubt und noch untersagt ist, finden Sie ganz aktuell unter https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/was-ist-wieder-erlaubt-was-nicht#Bildung

Rahmen-Hygieneplan 4.0 für das kommende Schuljahr

         

 

 

Das Staatliche Schulamt hat zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs zum neuen Schuljahr einen überarbeiteten Rahmen-Hygieneplan veröffentlicht. Enthalten sind einige Neuregelungen z.B. zur Wiederaufnahme von Schulsport- und Musikunterricht und zum Mindestabstand.

Hygieneplan 4.0 SSA 24072020
AnlagenHygieneplan4.0-1 SSA 24072020

Alle Schulen sind aufgefordert, ihre individuelle Vorgehensweise dementsprechend anzupassen. Als StEb möchten wir Sie dazu ermutigen, sich in diesen Prozess einzubringen. Insbes. die Schulelternbeiratsvorstände und die Mitglieder der Schulkonferenz haben im Sinne des hessischen Schulgesetzes ein Mitspracherecht bei vielen Aspekten der Gestaltung des Schulbetriebs. Die Zusammenarbeit gerade in Ausnahmesituationen stärkt die Schulgemeinde und führt zu Lösungen von hoher Akzeptanz. Das Zusammenkommen der schulischen Gremien ist auch in der Pandemie unter Einhaltung bestimmter Regeln weiterhin möglich und wünschenswert.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium wird an einem Konzept gearbeitet, um jeder Lehrkraft die Möglichkeit zu geben, sich bei Interesse kostenfrei auf COVID 19 testen zu lassen.

Update 8.8.2020:
Das Konzept zur freiwilligen Testung von Lehrkräften liegt vor und wird rechtzeitig zum Schuljahresbeginn umgesetzt.

Sabine Fuchs-Hinze
stellv. Vorsitzende