Übergang auf die weiterführenden Schulen

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen,

um Sie im Übergang von 4 nach 5 zu unterstützen, gibt es zahlreiche Informationsmöglichkeiten. Wir haben versucht, Ihnen einen Überblick zur Verfügung zu stellen:

Informationsveranstaltung Ihrer Grundschule
Hier sind immer auch Schulleiterinnen und Schulleiter der weiterführenden Schulen Wiesbadens anwesend, so dass Sie aus erster Hand informiert werden und auch direkt Fragen stellen können.

Internetauftritte der weiterführenden Schulen

Infostand der Wiesbadener Realschulen
Samstag, 30. September 2017 von 10 – 13 Uhr vor dem Karstadtgebäude

PRO-IGS Tag
18.11.2017, 10.00-13.00 Uhr, Rathaus
Im Erdgeschoss des Rathauses können sich die Eltern der 4. Klassen über die Schwerpunkte der einzelnen Integrierten Gesamtschulen informieren. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung werden an diesem Tag Auskunft geben. Schulsozialarbeiter der Stadt Wiesbaden werden sich ebenfalls an diesem Tag vorstellen. Die Wiesbadener Integrierten Gesamtschulen würden sich freuen, auch Sie an diesem Tag im Rathaus begrüßen zu können.

Gymnasialmesse
4. November 2017, 10.00–13.00 Uhr, Kulturforum (Friedrichstr. 16)

Tage der offenen Tür / Informationsabende für Eltern

Wichtig: diese Termine können sich verschieben. Daher empfiehlt sich immer auch ein Blick auf die Homepages der Schulen, die Sie interessieren.

Homepage des Stadtelternbeirates

Broschüre GymnasienBroschüre Haupt- RealschulenBroschüre IGS

Die Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien haben eigene Broschüren zusammengestellt, in denen Sie sich aktuell präsentieren. Diese Broschüren sind leider nicht online zugänglich.

Ein gedrucktes Exemplar können Sie auch über Ihren Klassenlehrer erhalten.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, stehen Ihnen sowohl ich, als auch die weiteren Elternvertreter für die weiterführenden Schulen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 29.09.2017

Online-Petition: „Sanierungsstau an Wiesbadener Schulen abbauen“

Schimmelbefall im Klassenzimmer, heruntergekommene Toiletten, undichte Fenster und Dächer, kaputte Heizungen, bröckelnde Fassaden und Schadstoffbelastung – an Wiesbadener Schulen gibt es einen Sanierungsstau von mindestens 400 Mio Euro.

Die bisher unternommenen Anstrengungen der Stadt reichen bei weitem nicht aus, diesen Sanierungsstau in absehbarer Zeit zu beheben. Im Gegenteil: Jeden Tag verfällt die schulische Infrastruktur weiter.

Am 05.10.2017 wird der neue Doppelhaushalt in die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen ist wieder viel zu wenig Geld für die maroden Schulen vorgesehen.

Unser Ziel muss es sein, für Wiesbadener Schülerinnen und Schüler annehmbare Lernbedingungen und für Wiesbadener Lehrerinnen und Lehrer akzeptable Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Das “Bündnis Schulsanierung” und alle seine Unterstützer fordern:

  • Verabschiedung und Umsetzung eines nachhaltigen Sanierungskonzeptes für die Wiesbadener Schulen.
  • Investitionen in die Schulen von mindestens 25 Mio Euro jährlich sowie die Durchführung geplanter Neubauten und Sanierungen.
  • Verfall aufhalten / stoppen: Für die Instandhaltung werden dazu jährlich mindestens 20 Mio Euro benötigt.

Unterstützen Sie dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift!

Online-Petition

Wir hoffen, mit vielen Unterschriften bereits am 5. Oktober ein Zeichen setzen zu können, denn nach der Vorstellung des Haushalts ziehen sich die Fraktionen zu internen Beratungen zurück. Ab November 2017 steht die Entscheidung über den Doppelhaushalt an, der dann hoffentlich wesentlich mehr Geld für die Schulen vorsieht als heute angekündigt.

Positionspapier Bündnis Schulsanierung (.PDF)

Sabine Fuchs-Hinze &
David Böhne

Wiesbaden, 19.09.2017

 

Elterninitiative – Inklusion Wiesbaden

Im August wurde die Elterninitiative „IGEL-Wi – Initiative Gemeinsam Lernen Wiesbaden“ von betroffenen Eltern gegründet. Ziele der Initiative sind es, die zahlreichen Missstände bei der schulischen Inklusion und der Teilhabe in Kindertagesstätten im Raum Wiesbaden zu beseitigen, die Rechte der betroffenen Kinder und deren Eltern zu stärken sowie einen Erfahrungsaustausch untereinander zu ermöglichen.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Probleme mit der Teilhabe Ihres Kindes haben, Informationsaustausch möchten oder Kontakte zu anderen Betroffenen suchen.

info@igel-wi.de

Oder informieren Sie sich auf der Website: www.igel-wi.de

Inklusion darf kein rechtsfreier Raum sein!

Annette Kreis
IGEL-Wi

Wiesbaden, 08.09.2017

Hol- und Bringverkehr an den Schulen

Auch an vielen Wiesbadener Schulen gibt es morgens teils chaotische Verkehrssituationen, wenn alle Schüler gleichzeitig um 8.00 Uhr zum Schulbeginn ankommen. Diese Verkehrssituation stellt nicht zuletzt eine Gefährdung für die Schüler, insbesondere für die Grundschüler dar.
Häufig bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Eine reine Diffamierung mit dem Modebegriff des ‘Eltern-Taxis’ greift aber zu kurz. Dabei wird außer Acht gelassen, daß es oft nachvollziehbare Gründe für die Wahl des Autos gibt.

Wenn mehrere Kinder quasi zeitgleich an unterschiedlichen Schulen ankommen müssen, die Fahrt mit dem Rad zu gefährlich, Busverbindungen aus den Vororten unpassend sind oder die Nutzung der ÖPNV-Angebote schlicht zu teuer ist, bleibt vielen Eltern gar keine andere Möglichkeit, als ihre Kinder zu fahren.

Der Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden setzt sich daher dafür ein, daß das ÖPNV-Angebot weiter ausgebaut wird. Gemeinsam mit dem Landeselternbeirat fordern wir ein kostenloses Schülerticket für alle Schüler – unabhängig von der Entfernung zur Schule. Durch die Verringerung der Verwaltungskosten könnte ein Schülerticket schon teilweise finanziert werden. Radwege zu den Schulen müßten ausgebaut und an den Schulen sichere und wettergeschützte Fahradabstellplätze geschaffen werden.

Auch der Ausbau der Ganztagsschule bietet eine Gelegenheit, den Schulalltag anders zu rhythmisieren. Es ist nicht erforderlich, für die Leistungsfähigkeit vieler Schüler sogar schädlich, den Schultag um 8.00 Uhr zu beginnen. Eine morgentliche Gleitzeit würde eine Entzerrung der Verkehrssituation und einen ruhigen Start in den Schultag ermöglichen.

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 29.08.2017

Diltheyschule: Schnuppernachmittage 2017

Wir bieten in diesem Jahr zum sechsten Mal Viertklässlern die Möglichkeit, in den Schnupperkursen unser Gymnasium kennen zu lernen:

  • Kunst
  • Naturwissenschaften
  • Latein
  • Englisch
  • Theater

Ein Kurs besteht aus ZWEI Dienstagsterminen ODER ZWEI Donnerstagsterminen und zwar am:

05.09.2017 und 12.09.2017

ODER

07.09.2017 und 14.09.2017

jeweils von 14.50-16.00 Uhr

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter schnuppern@diltheyschule.de bis zum 01.09.2017 an. An den Nachmittagen besteht
(ohne Anmeldung) die Möglichkeit für die Eltern sich durch die Schulleitung über die Schule informieren und sich beraten zu
lassen.

Termine und Details zu weiteren Informationsveranstaltungen der Gymnasien bzw. der
Diltheyschule (Gymnasialmesse, Hospitationstag, Elternabend der Diltheyschule) entnehmen Sie bitte zu
gegebener Zeit unserer Homepage.

Schnuppernachmittage 2017 flyer

Anmeldungen zu den Schnuppernachmittagen bitte an: schnuppern@diltheyschule.de

Diltheyschule Wiesbaden
Georg-August Strasse 16
65195 Wiesbaden
0611/312522
www.diltheyschule.de

LEB Hessen: Inklusion ist keine Ideologie, sondern ein Menschenrecht!

Gemeinsame Pressemeldung des Landeselternbeirats von Hessen, der Landesschülervertretung Hessen, der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft sowie Gemeinsam leben Hessen e.V.

In letzter Zeit mehren sich Beiträge in den Medien, die die Entwicklung hin zu einem inklusiven Schulsystem grundsätzlich ablehnen. So bezeichnete Hansgünter Lang, ehemaliger Staatssekretär des saarländischen Kultusministeriums, in einem Artikel in der FAZ Inklusion als „gesinnungsethische Beflissenheit“. Er selbst konnte offenbar in seiner langjährigen Zuständigkeit im Kultusministerium des Saarlandes wenig zur Qualitätssicherung der inklusiven Beschulung beitragen.

Unter dem Deckmantel des „Praxisschocks“ wird hier mit der verfehlten Personalpolitik und den fehlenden Ressourcen „abgerechnet“, Inklusion als „moralische Verpflichtung“ abgetan und das exkludierende System der Förderschulen als fortschrittlich bezeichnet. Eine solchermaßen verkürzte Argumentation, publiziert in einer renommierten Tageszeitung, wird leider auch von einer auf das Schüren von Ressentiments ausgerichteten Partei wie der AfD dankbar aufgegriffen.

Inklusion ist ein Menschenrecht. Alle Menschen, egal ob groß, klein, dick, dünn, mit oder ohne Einschränkung, deutscher oder nichtdeutscher Herkunft, haben das gleiche Recht auf Bildung und Teilhabe! Es ist gesellschaftlich, ethisch, menschlich und moralisch verwerflich, alles, was nicht dem Leistungsgedanken entspricht, auszusortieren.

Der Landeselternbeirat von Hessen, die Landesschülervertretung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen sowie Gemeinsam leben Hessen e.V. betrachten das verbriefte Recht auf inklusive Beschulung als eine fortschrittliche Errungenschaft. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei der Umsetzung noch vielerlei Schwierigkeiten gibt: Es fehlt an personellen Ressourcen, die bauliche und sächliche Ausstattung der Schulen lässt zu wünschen übrig und in manchen – mitunter vermeintlich klugen – Köpfen mangelt es noch an Akzeptanz. Aber der Weg ist der Richtige. Ein Zurück kann und darf es nicht geben.

Deshalb fordern wir weiterhin eine qualifizierte Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, eine förderpädagogische Grundausstattung der allgemeinen Schulen, multiprofessionelle Teams und Doppelbesetzung, um ein Mindestmaß an Qualität gewährleisten zu können. Langfristig ist damit die weitgehende Abschaffung von Förderschulen möglich und sinnvoll. Wir fordern von der hessischen Landesregierung, die benötigten Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion sicherzustellen.

Dem ehemaligen Staatssekretär Lang, wie auch anderen Fundamentalkritikern der Inklusion, empfehlen wir den Besuch von erfolgreich inklusiv arbeitenden Schulen, wie beispielsweise die Römerstadtschule in Frankfurt oder die Sophie-Scholl-Schule in Gießen. Begegnung schafft Verständnis und Wissen!

20170620_Inklusion LSV LEB GEW GLGL RG (.PDF)

Sitzung des StEB Wiesbaden am 24. Mai 2017

Die vierte Sitzung des Stadtelternbeirats fand diesmal in der IGS Kastellstraße statt. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung von Herrn Axel Imholz als neuer Dezernent für Schule und Kultur in Wiesbaden. Er berichtete ausführlich über die finanzielle Situation der Landeshauptstadt und die Möglichkeiten für Sanierung und Neubau von Schulen. Der Sanierungsstau an den Schulen und die gegenwärtige Vorbereitung des Wiesbadener Haushaltsplans stellen einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des StEB dar. Weitere Themen der Sitzung waren:

  • Aktuelle Situation der IGS Kastellstraße
  • Attraktivität der Integrierten Gesamtschulen in Wiesbaden
  • Übergang Schule-Beruf insbesondere für Förderschüler/innen
  • Berichte von den Verteilkonferenzen für die weiterführenden Schulen
  • Vorbereitung des Treffens mit den Schulelternvertreter/innen