DRINGEND – Wiesbadener SchülerInnen suchen Praktikumsplätze

Liebe WiesbadenerInnen,

zahlreiche Wiesbadener Schülerinnen und Schüler suchen noch einen Praktikumsplatz!

nachdem aufgrund von Corona zunächst alle Praktika abgesagt wurden, sollen die Praktika nach den Herbstferien nun doch in allen Schulen planmäßig stattfinden.

In der Regel beträgt die Praktikumsdauer 2 Wochen, es werden Stellen im sozialen und betrieblichen Bereich gesucht. Die SchülerInnen sind im Alter von 15-17 Jahren und freuen sich über die Möglichkeit, einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen.

Haben Sie einen Betrieb oder können einen Praktikumsplatz vermitteln?
dann schreiben Sie uns bitte unter

info@steb-wiesbaden.de

Ihr Stadtelternbeirat

Quarantäne und Testen – Fragen des StEB und Antworten des Gesundheitsamtes

Die Fragen beziehen sich auf das Flussschema des Gesundheitsamtes zum Thema Quarantäne und testen bei Covid 19 Infektions- oder Verdachtsfällen. (Stand 08/2020)

.Handreichung Flussschema Covid-19-1

.A.) Indexfall in der Klasse:

.1.)Warum testet das Gesundheitsamt nicht alle Kinder der Klasse, um die  Quarantänezeit zu verkürzen?

Eine Quarantänezeit bei Kontaktpersonen beträgt 14 Tage. Das Robert-Koch-Institut führt im Kontaktpersonenmanagement auf: „Es ist zu betonen, dass ein negatives Testergebnis das Gesundheitsmonitoring nicht ersetzt und die Quarantänezeit nicht verkürzt.“. Daran halten wir uns!

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2.) Wird überhaupt getestet? Wer wird getestet? Durch wen wird getestet?

Getestet werden Kinder mit Symptomen (durch den Kinderarzt oder veranlasst durch den Kinderarzt und getestet in Teststelle) oder, falls das Gesundheitsamt es in sehr begründeten Ausnahmefällen für erforderlich hält, testet eine Abstrichstelle auf Anordnung des ÖGD, wie in den ersten zwei Wochen in Wiesbaden auch praktiziert. Das entscheidet aber das Gesundheitsamt, nicht die Eltern oder Schulleiter.

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3.) Können die Kinder, deren Eltern sich einen Test leisten können, nach 7 Tagen mit einem negativen Ergebnis wieder in die Schule kommen? (2 Klassen-Gesellschaft?)

Nein. Zum einen aus dem Grund der oben beschriebenen RKI-Richtlinien, zum anderen werden wir keine Zwei-Klassen-Gesellschaft und ein „Freikaufen“ fördern.

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4.) Müssen die Kinder, die nicht getestet werden, dann dementsprechend 14 Tage zu Hause bleiben?

Alle Kinder müssen 14 Tage zuhause bleiben.

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B) Verdachtsfall in der Klasse

“Das Kind, das nachweislich Kontakt zu einer Infizierten Person Kontakt hatte, wird unter Quarantäne gestellt:”

.1.) Warum erfolgt die Testung nur bei Symptomen?

Da das Kind so oder so in Quarantäne bleiben muss und eine Quarantäne die sicherste Maßnahme ist, um Übertragungen zu verhindern. Ein Test zum falschen Testzeitpunkt hat keine Aussagekraft.

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2.) Warum kann man nicht testen und mit negativem Ergebnis wieder in die Schule gehen?

Da ein Test zum falschen Zeitpunkt keine Aussagekraft hat und eine falsche Sicherheit vortäuscht.

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3.) “Bei infizierten Elter/Geschwistern wird ebenfalls ein Test empfohlen”…. was bedeutet das?

Hier geht es ja um Kinder als Kontaktpersonen. Sind diese Kontaktperson, da enge Familienmitglieder infiziert sind, kann ein Test sinnvoll sein. Das Kind ist dann auch in Quarantäne! Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Kind ebenfalls positiv ist. Daher wird ein Test empfohlen. In der Realität werden die meisten Familien gemeinsam getestet und die Ergebnisse liegen gesammelt vor.

Umfrage Situation an den Schulen nach den Sommerferien

Zum Schulauftakt wollten wir als StEB gerne ganz kurz die Lage an den Wiesbadener Schulen abklopfen und evaluieren.
Es scheint uns so, als herrschen hier nämlich ziemlich unterschiedliche ‘Standards’…
Vom 27.8-04-09.2020 hatten die SEB Vorsitzenden Zeit, ihr statement abzugeben- hier finden Sie die Umfrage samt Ergebnisse:

Umfrage ‘nach den Ferien’ Auswertung StEB

Mit den Ergebnissen können wir uns nun hiermit weiter an die zuständigen Stellen wenden und nachhaken, nachfragen und aufmerksam machen- sie helfen uns, manche Positionen klar darzustellen.

Einen ganz herzlichen Dank nochmal an die, die sich die Zeit genommen haben und somit auch unsere Arbeit unterstützen!

Keine Masken im Unterricht/Empfehlung/Befreiung

Bitte beachten Sie die Kommunikation zu Masken im Unterricht aus dem Schulamt:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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hiermit möchte ich Ihnen eine Information aus der heutigen Telefonkonferenz mit dem Hessischen Kultusministerium übermitteln.
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Nach Beschluss der Schulkonferenz kann eine Vereinbarung für das Tragen eines MNS im Unterricht getroffen werden. Dies entspricht jedoch keiner rechtlichen Anordnung. Ein Verstoß kann demnach nicht sanktioniert werden (dies könnten nur die Gesundheitsämter anordnen). Diese Vereinbarung ist möglich, weil es kein Maskenverbot im Unterricht gibt.

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Mit besten Grüßen

Claudia Keck
Leiterin des Staatlichen Schulamtes

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update 2.9.2020:

Gericht verbietet “dringende Empfehlung” eines Schulleiters zur Maske im Unterricht:
https://www.hessenschau.de/panorama/coronavirus–54-neuinfektionen-ein-weiterer-todesfall–ordnungsaemter-oft-am-limit–mehr-geld-fuer-kommunen–,corona-hessen-ticker-358~_p-2.html#0649a5c6-3dc5-495e-8a75-bc71581bba76

(Beitrag von hessenschau.de, 2.9.2020)

update 22.9.2020:

Dokumentation von Nachweisen zur Befreiung vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung:

  • Vorlage eines ärztlichen Attests im Original in Papierform

  • In diesem muss lediglich die Tatsache dokumentiert sein, dass keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden

  • Das Attest darf nicht älter als drei Monate sein. Bestehen die Gründe, die eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen rechtfertigen, danach fort, ist ein aktuelles Attest vorzulegen.

  • Die erfolgte Vorlage des ärztlichen Attests zum Nachweis einer Befreiung vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist mit Datum und Angabe der ausstellenden Ärztin oder des Arztes in der Schüler- oder Lehrerakte zu dokumentieren.

    (Auszug eines Briefes des HKM an die Schulleitungen vom 18.9.2020).

Masernimpfschutz – Info

Das neue Masernschutzgesetz gilt ab dem 01.03.2020:
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Alle nach dem Jahr 1970 geborenen Personen, die in Schulen und Kindertageseinrichtungen betreut werden oder dort tätig sind, müssen einen Nachweis der Masernschutzimpfung erbringen.

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Dieser Nachweis ist ab dem 01.03.2020 erforderlich für:
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Schülerinnen und Schüler, die neu in die Schule aufgenommen werden sowie

Personen, die neu in der Schule tätig sind.

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Schülerinnen und Schüler, die bereits die Schule besuchen, sowie Personen, die bereits in der Schule tätig sind, müssen den Nachweis über die Masernschutzimpfung erst bis zum 31.07.2021 erbringen.

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Gesundheitsamt – Vorgehen bei Covid 19 – (Verdachts-)fällen

Handreichung Flussschema Covid-19-1

Stand 8/2020

Reihentestungen werden eingestellt
(Wiesbaden aktuell, 02.09.20)

“WIESBADEN (red). Im ganzen Stadtgebiet Wiesbadens sind Schulen von Sars-CoV-2-Infektionen betroffen. Das Gesundheitsamt hat einige Klassen unter Quarantäne gestellt. Reihentestungen, die auf Veranlassung des Gesundheitsamtes vergangene Woche durchgeführt wurden, würden eingestellt. Sie hätten bestätigt, dass sich nur in Ausnahmefällen weitere Personen infiziert hätten, meldet die Stadtverwaltung.

“Die Hygienekonzepte und die Umsetzung in den Wiesbadener Schulen scheinen derzeit ausreichenden Schutz vor Ansteckung zu gewährleisten“, sagt Dr. Kaschlin Butt, die Leiterin des Wiesbadener Gesundheitsamts. Das Vorgehen bei Verdachtsfällen in Klassen und bei bestätigten positiven Fällen gebe aber scheinbar immer noch viel Anlass zur Sorge. „Wir erhalten sehr viele Anrufe besorgter Eltern und Klassenleitungen, die verunsichert sind.“

Zunächst werde differenziert zwischen Verdachtsfällen und bestätigt positiv getesteten Schülern und Lehrkräften. Verdachtsfälle hätten für die Klassen und Schulen erst einmal keine Auswirkungen. Das betroffene Kind werde, wie bei anderen Erkrankungen auch, aus der Schule genommen, suche einen Arzt auf und lasse sich auf das Sars-CoV-2-Virus testen. Ist das Ergebnis negativ, kann das Kind, sobald es sich gesund fühlt, wieder den Unterricht besuchen. „Bis das Ergebnis vorliegt und eine etwaige Infektionsmöglichkeit mit dem Sars-CoV-2 Virus abgeklärt ist, bitten wir alle Eltern darum, Ruhe zu bewahren“, betont Butt.

 “Nur bei Bestätigung einer Infektion oder bei stark begründetem Verdacht einer Infektion veranlasst das Gesundheitsamt weitere Maßnahmen“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamts. Dafür nähmen die Mitarbeitenden der für den Wohnort der Betreffenden zuständigen Gesundheitsämter direkt Kontakt mit den Familien auf. Die Schulleitung werde von den Eltern oder dem Gesundheitsamt informiert.

Fragen sind bei individuellen Anrufen zu klären
Alle, die in dem vom Gesundheitsamt festgelegten Zeitraum ungeschützten Kontakt hatten, gelten als Kontaktpersonen. In dem Fall werden die Eltern von der Schulleitung informiert und die Kinder von den Eltern abgeholt. Das Gesundheitsamt erhält eine vollständige Kontaktliste der Klasse und weiterer Kontaktpersonen. „Auch da bitten wir darum, Ruhe zu bewahren und nicht in Sorge Kinderärzte, Teststellen und das Gesundheitsamt anzurufen“, appelliert Butt. Das Quarantänemanagement des Gesundheitsamts nehme mit allen Eltern individuell Kontakt auf. „Seien Sie bitte nicht beunruhigt, wenn es eine Weile dauert.“ Bei Schülerinnen und Schülern, die in einem Nachbarkreis wohnen, sind die dortigen Gesundheitsämter zuständig.

Die Quarantänezeit der Kontaktpersonen sowie des betreuenden Personals betrage 14 Tage, unabhängig davon, ob ein negatives Testergebnis vorliege oder nicht. Damit arbeite das Gesundheitsamt strikt nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Lediglich die Familie des infizierten Kindes muss ebenfalls in 14-tätige Quarantäne.”

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Digitaler Familientalk- eine Veranstaltung für Sie?

Liebe Eltern,

zum Wochenende möchten wir Sie auf ein besonderes Angebot hinweisen – dem „Digitalen Familientalk“.

Die 10 Informationsabende werden in Kooperation mit der Hessischen Landesanstalt für Privaten Rundfunk und Neue Medien und dem Institut für Medienpädagogik und Kommunikation immer donnerstags ONLINE stattfinden.

 

In Corona-Zeiten steht das digitale Leben nicht still, die Mediennutzung ist in den vergangenen Monaten bei den meisten zwangsläufig gestiegen. Trotz des selbstverständlichen Gebrauchs sind Erziehungsfragen rund um den Medienkonsum nicht weniger geworden. Um auf viele Medienfragen, die in den Familien eine Rolle spielen einzugehen, diese zu beantworten und zu diskutieren, wird diese Themenreihe von Medienexperten angeboten.

Die Teilnahme ist kostenlos über den folgenden Link: https://bbb2.ccita.de/b/pet-p39-w4m.

Dafür müssen Sie kein Programm installieren oder sich eine App runterladen.

An den Mediendonnerstagen – jeweils um 19 Uhr – werden folgende Themen angeboten:

  1. Erziehung in digitalen Zeiten (03.09.2020)

  2. Schutz persönlicher Daten in digitalen Zeiten (17.09.2020)

  3. Demokratie und Mitbestimmung in digitalen Zeiten (24.09.2020)

  4. Fake News und Meinungsmache in digitalen Zeiten (01.10.2020)

  5. Entwicklungspsychologische Anforderungen in digitalen Zeiten (29.10.2020)

  6. Kommunikation in digitalen Zeiten (05.11.2020)

  7. Gender- und Geschlechterfragen in digitalen Zeiten (12.11.2020)

  8. Cybermobbing und Hatespeech in digitalen Zeiten (26.11.2020)

  9. Wunschthema (03.12.2020)

  10. Digitalen Stress in der Weihnachtszeit vermeiden (10.12.2020)

Weitere Informationen, auch zum Einwählverfahren entnehmen Sie gerne dem beigefügten Flyer und ab Montag auch auf der Seite www.muk-hessen.de.

Wir wünschen Ihnen spannende „Elternabende“ und viele neue mediale Erkenntnisse.

Beste Grüße
Tanja Pfenning

Geschäftsführerin
Landeselternbeirat von Hessen