Polnisch als Herkunftssprache – Unterricht jetzt auch an Wiesbadener Schulen

Seit dieser Woche wird Unterricht in Polnisch als Herkunftssprache (HSU) in der Pestalozzischule in Wiesbaden-Biebrich angeboten. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 aus Wiesbaden und Umgebung, die ihre Polnischkenntnisse in Wort und Schrift vertiefen wollen. Die Teilnahme am Unterricht wird im Schulzeugnis vermerkt. Eltern, die ihre Kinder für das laufende Schuljahr noch nicht vorangemeldet haben, können das unkompliziert vor Unterrichtsbeginn montags in der Pestalozzischule bei der Lehrkraft für Polnisch nachholen.

Die Einführung des Unterrichts in Polnisch als Herkunftssprache in hessischen Schulen ist dem unermüdlichen Engagement eines Netzwerks aus mehreren deutsch-polnischen Vereinen zu verdanken – unter anderem Pollingua e.V. aus Wiesbaden, das vom Generalkonsulat der Republik Polen in Köln unterstützt wurde. Seit Anfang 2016 wurden durch Ehrenamtliche des Netzwerks
Interessenbekundungen von Eltern gesammelt, die sich für dieses Angebot interessierten (siehe auch die damalige Information des StEB Wiesbaden). So sind hessenweit rund 1.000 Interessenbekundungen zusammengekommen, die ein klares Zeichen für den Bedarf an dem Unterricht in Polnisch darstellten. Die Rückmeldungen wurden dem Hessischen Kultusministerium (HKM) übergeben. Im Ergebnis hat das HKM 15 Lerngruppen an elf Standorten in ganz Hessen zugestimmt, wovon einer Wiesbaden ist.

Weitere Informationen zu HSU Polnisch in Wiesbaden:
Pestalozzischule, Hubertusstraße 1-5, 65203 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 732288-11 (Sekretariat)
Klasse 1 & 2: Montag 14:00 – 15:30 Uhr
Klasse 3 & 4: Montag 15:30 – 17:00 Uhr

Für weitere Informationen können Sie auch die Koordinatorin für Wiesbaden Maja Waldmüller kontaktieren (Telefon: 0151-65191018, E-Mail: maja.waldmueller@daadalumni.de) und finden Hintergrundinfos auf der Homepage des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln sowie auf den Seiten der Staatlichen Schulämter in Hessen.

Die Informationen auf polnischer Sprache finden Sie hier.

MINT Girls Camps 2017: Ferienprogramm für junge Frauen zwischen 14 und 16 Jahren

Mit einer Mischung aus beruflicher Orientierung, außerschulischer Jugendbildung und einem attraktiven Ferienprogramm möchte die Sportjugend Hessen auch im Jahr 2017 mit den MINT Girls Camps junge Frauen, insbesondere aus dem Haupt-und Realschulzweig, für die MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)-Ausbildungsberufe begeistern.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Provadis – Der Fachkräfteentwickler der Industrie, bietet die Sportjugend Hessen auch in 2017 wieder die Möglichkeit, MINT-Themen in mittlerweile sogar neun unterschiedlichen Standorten in Hessen praxisnah und spannend zu erleben. Mit einem zusätzlichen Camp in Offenbach können sich noch mehr Mädchen von 14-16 Jahren aus Hessen freuen an einem der Camps in den hessischen Sommer- oder Herbstferien teilzunehmen.

Als größter Ausbildungsträger Hessens kooperiert Provadis mit zahlreichen regionalen Schulen, Unternehmen und Firmen. Diese öffnen für jeweils 20 Mädchen in den Sommer- und Herbstferien ihre Werkstätten und Labore, um die Bereiche Chemie, Metallverarbeitung, Informatik und Elektronik begreifbar zu machen. Auch die Agentur für Arbeit steht dabei den Mädchen mit Hilfen zur Berufsorientierung unterstützend zur Seite.

Eingebunden sind die Praxistage in ein Camp-Konzept,  das den Mädchen zudem ein abwechslungsreiches und bewegtes Freizeit- und Bildungsprogramm bietet. So sorgen am Nachmittag und am Abend die beiden Camp-Betreuerinnen der Sportjugend Hessen bei sportlichen Highlights mit Klettern, Schwimmen und Abenteuersport für das richtige Feriengefühl.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds sowie der Bundesagentur für Arbeit. Die Teilnehmerinnen müssen deshalb lediglich einen Eigenbeitrag von 50 Euro beisteuern.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.mint-girls-camps.de/
Flyer

Sitzung des StEB Wiesbaden am 9. März 2017

Die zweite Sitzung des neu gewählten Stadtelternbeirats fand diesmal in der Gutenbergschule statt. Themen der Sitzung waren:

  • Aktuelle Situation der Gutenbergschule
  • Zukünftige Entwicklung der Schulkinderzahlen in Wiesbaden
  • Übergänge aus den Deutschintensivklassen in die Regelschule
  • Mitarbeit des StEB im Projekt „Bildung integriert Wiesbaden“
  • Stadtgespräch „Modellregion Inklusive Bildung“
  • Wahl der Schulformsprecher
  • Aktuelle Haushaltsverhandlungen und Sanierungsstau
  • Beteiligung des StEB an den Verteilkonferenzen zum Übergang von den Grundschulen auf die weiterführenden Schulen
  • Praktikumsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler von Förderschulen

Neuwahlen des Stadtelternbeirates

Schwerpunktthema Sanierungsstau

Der Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat sich am 02.02. in der Leibnizschule konstituiert und einen neuen Vorstand gewählt. Das Gremium setzt sich aus 13 Mitgliedern zusammen. Ihm gehören Vertreter aller in Wiesbaden präsenten Schulformen an.

Alter und neuer Vorsitzender ist David Böhne von der Diltheyschule (Gymnasien). Als Stellvertreter wurden Matthias Bedürftig (Ersatzschulen) und Sabine Fuchs-Hinze (Gymnasien), als Kassenwart Serdal Özel und als Schriftführer Andreas Ette (beide Grundschulen) gewählt.

Böhne dankte allen bisherigen sowie den neu gewählten Mitgliedern für ihr Engagement. Hervorzuheben sei dabei der nun ausscheidende Berthold Stock, der dem Stadtelternbeirat seit zehn Jahren in unterschiedlichen Funktionen u.a. als Vorsitzender angehörte.

Neben der Umsetzung der Inklusion auch an den weiterführenden Schulen und dem Ausbau von Ganztagsschulen werde das Schwerpunktthema der kommenden zwei Jahre der alle Schulformen betreffende Sanierungsstau sein. Die aktuell von der Stadt bereitgestellten Mittel seien nicht geeignet, auch nur die Substanz zu erhalten. Die bauliche Situation der Schulen werde dadurch von Jahr zu Jahr schlechter.

SchülerAustausch-Messe 2017

Sehr geehrte Damen und Herren

als gemeinnützige Stiftung bieten wir für Schüler und Abiturienten, die eine internationale Ausbildung und Erfahrungen suchen, die umfassende Informationsmöglichkeit und Orientierung für Auslandsaufenthalte in 2017 / 2018

SchülerAustausch-Messe Rhein-Main
am 18.02.2017, 10 bis 16 Uhr
Liebigschule Frankfurt
Kollwitzstraße 3, 60488 Frankfurt am Main

Die Messe umfasst eine Ausstellung mit den führenden seriösen Austausch-Organisationen, Schulberatungen, Sprachreiseanbietern und Beratungsinstitutionen sowie Vorträge von Fachleuten und Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler. Schwerpunkte dieser Messe:

Informationen zu USA-Aufenthalten von der US-Botschaft
Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler/innen
Die Austausch-Stipendien im Wert von über 300.000 Euro für 2017/18

Besucher der Messe erhalten von unserer Stiftung kostenfrei je ein Exemplar der Informationsbroschüre “Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte 2017”.

Mit der Messe wenden wir uns an Schülerinnen und Schüler von der Klassenstufe 8 bis zum Abitur sowie interessierte Eltern und Pädagogen.

Der Eintritt ist frei.

Gerne können Sie diese Einladung an interessierte Schüler, Eltern und Pädagogen in Ihrem Umfeld weiter geben.

Weitere Informationen zur Messe:
www.schueleraustausch-portal.de/messen/18022017-frankfurt/

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Eckstein
Deutsche Stiftung Völkerverständigung

www.schueleraustausch-portal.de

Hier können Sie sich abmelden:

Deutsche Stiftung Völkerverständigung | info(at)schueleraustausch-portal.de

Polizeipräsidium Südosthessen: Fachveranstaltung „PRÄVENTION 4.0 <> Herausforderungen der digitalen Welt“

Das Internet ist mit der Einführung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets mittlerweile unser ständiger Begleiter. Waren im Jahr 2001 nur 37 % der Bundesbürger online, so sind es 2016 rund 79 % oder 58 Millionen Menschen (statista.com, Abfrage 04.01.2017). Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes und der immer schnelleren Datenübertragung werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Das „Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“, „digitale Schule“, „Robotik“, „Smart Home“, „digitale Medizin“ und viele weitere Projekte sind heute schon keine Visionen mehr, sondern bereichern unsere Arbeits- und Lebenswelt.

Wie alles im Leben, hat auch das Internet zwei Seiten. Computerbetrug, Datendiebstahl, Urheberrechtsverstöße, Hate Speech, Social Bots, Internetpropaganda, Fake-News (bewusste Fehlinformationen) bis hin zu beleidigenden Entgleisungen in den sozialen Netzwerken zeigen die Schattenseiten des Internets auf und verunsichern die „Netzgemeinde“. Dabei spielt die Sicherheit bei der Nutzung des Internets, laut einer Onlineumfrage von Polizei und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Oktober 2016, für über 85 % der Nutzerinnen und Nutzer eine sehr wichtige Rolle.

Die Polizei stellt sich den Herausforderungen, greift diese Entwicklungen und Wünsche auf und lädt sie ganz herzlich zu der Fachveranstaltung „PRÄVENTION 4.0 <> Herausforderungen der digitalen Welt“ anlässlich des internationalen Safer Internet Day am 07. Februar 2017 nach Offenbach am Main ein. Es erwarten Sie in Kooperation mit der IHK Offenbach/M. interessante Vorträge ausgewiesener Referenten in dem Spannungsbogen von Ransomware bis Internetpropaganda. Gemäß dem diesjährigen Motto “Be the change: unite for a better internet” stehen Ihnen beim Markt der Möglichkeiten Experten aus der Präventionsarbeit für Fragen und eine kompetente Beratung zur Verfügung. Nutzen Sie die Chance und sprechen Sie uns an!

Die Teilnahme ist kostenlos. Es stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Anmeldungen erbeten an fachtag-ngg.ppsoh@polizei.hessen.de oder 069/8098-1230, Peter Klement, Polizeiladen.

170110 Programm_SID 2017 (.PDF)

elan Tagesveranstaltung: Schule als sicherer Ort

Prävention von und Intervention bei sexueller Gewalt
elan Programm in Kooperation mit dem Projekt Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD)

Datum: 04.03.2017
Beginn: 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort: Hoffmanns Höfe (Ffm – Niederrad)
Heinrich-Hoffmann-Straße 3

Programm

  • Interaktives Impulsreferat: Sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen, Opferperspektive, Täterstrategien, Sexting, Grooming, Was brauchen Betroffene?
  • Workshop 1: Schutzkonzepte als Basis einer sicheren Schule
  • Workshop 2: Die Rolle demokratischer Schulentwicklung für Schutzkonzepte
  • Wie nimmt sich Hessen dem Thema Sexualisierte Gewalt an?

Bitte bestätigen Sie Ihre verbindliche Teilnahme bis spätestens zum 17.02.2017 bei der elan-Fachkoordination per E-Mail an:

farid.ashrafian@kultus.hessen.de

Mit freundlichen Grüßen
Farid Ashrafian
Hessisches Kultusministerium Fachkoordination elan Programm
Erwin-Stein-Haus
Stuttgarter Str. 18-24
60329 Frankfurt am Main

Einladung_04.03.2017_Schule als sicherer Ort (.PDF)

o.camp – Lerncamp in den Osterferien 2017

Noch bis zum 10.02.2017 haben die Jugendlichen, die eine 8. Klasse einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule aus den Regionen Kassel, Frankfurt am Main, Stadt und Land Offenbach sowie Wiesbaden besuchen Zeit, sich für das o.camp 2017 anzumelden. Hier geht es direkt zum Anmeldebogen.

o.camp 2017 Anmeldebogen (.PDF)

Schülerinnen und Schüler, denen das Lernen schwerfällt und deren Versetzung ist gefährdet ist, können vom 03. bis zum 14.04.2017 im o.camp des Hessischen Kultusministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) einzigartige Ferien verbringen und dabei auch noch etwas für ihre schulischen Leistungen tun. Den Jugendlichen wird in Lernwerkstätten und Praxisprojekten außerhalb des schulischen Rahmens Fachwissen in Mathematik, Englisch und Deutsch vermittelt, sodass sie den Sprung in die nächste Klasse schaffen. Das o.camp erweist sich als erfolgreich, da durchschnittlich 83 % der Jugendlichen den Sprung in die nächste Klasse schaffen. Während der Zeit im o.camp werden die Jugendlichen von einem Team aus Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und Jugendleitungen betreut.

Nach der Teilnahme am o.camp werden die Jugendlichen von den pädagogischen Fachkräften aus dem Camp in der Schule besucht, um sie gemeinsam mit den Lehrkräften der Schule für die Versetzung in die nächste Klasse zu unterstützen. Seit 2007 haben insgesamt 2000 Schülerinnen und Schüler das o.camp besucht und somit ihre Chance auf einen guten Schulabschluss deutlich erhöht.

„Die Projektlerncamps sind eine wichtige und wertvolle Ergänzung zu unserem schulischen Bildungsangebot. Sie ermöglichen uns, noch individueller zu fördern und dort nachzuhelfen, wo es in der Schule vielleicht auf Anhieb nicht sofort gepasst hat. Daher freut es mich, dass die o.camps nicht nur seit nun rund zehn Jahren so gut angenommen werden, sondern auch zu signifikanten Verbesserung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler geführt hat.“, so Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Website www.oscamp.de. Bei Rückfragen können Sie sich gern an Herrn Volcksdorff oder Frau Krug wenden:

– o.camp-Projektbüro im Hessischen Kultusministerium: Jens Volcksdorff, Tel. 0611/368-2239, ostercamp@hkm.hessen.de

– o.camp-Projektbüro der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: Jana Krug, Telefon 030/257676-74ocamp@dkjs.de

Hochschule RheinMain: Mobilitätserhebungen und -konzepte für Schulen

Im November 2016 wurden die Elternbeirätinnen und –beiräte bei der Stadtelternbeiratssitzung über den Studiengang Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain und die damit verbundene, angestrebte Zusammenarbeit mit Schulen informiert. In der Datenanlage finden Sie noch einmal die Kurzversion der von den Herrn Prof. Dr. Bruns und Herrn Prof. Dr. Kowald gehaltenen Präsentation mit einer Beschreibung der Kooperationsmöglichkeiten.

Nun geht es darum, konkreter zu werden und abzustimmen, wer in der nächsten Zeit mit der Hochschule RheinMain ins Gespräch kommen will. Bitte melden Sie daher baldmöglichst zurück, ob Sie Interesse an einer engeren Zusammenarbeit haben.

PROJEKT-A_Stadtelternrat-WI_20161108_kurz (.PDF)