Kostenübernahme von Gebärdendolmetscher

Liebe ElternvertreterInnen,
das Hessische Landessozialgericht hat ein interessantes Urteil zur Kostenübernahme eines Gebärdendolmetschers im Rahmen der inklusiven Schulung gefällt.

Der Antragsteller hat im Rahmen der Eingliederungshilfe einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für einen Gebärdendolmetscher zur Durchführung der inklusiven Beschulung in Höhe von durchschnittlich 400 Euro pro Tag erwirkt.

Interessant ist auch die Begründung, dass der Besuch einer öffentlichen Förderschule (für den Antragsteller) keine zumutbare Alternative ist. Der Besuch der öffentlichen Förderschule würde auch dem Kerngedanken des § 51 Abs. 1 Satz 1 HSchG widersprechen, der eine inklusive Beschulung vorsieht.

Das Urteil ist hier abrufbar: http://www.behindertemenschen.de/mediapool/113/1139511/data/Beschluss_Landessozialgericht-Hessen_2013_1_.pdf

Das Urteil des Bundessozialgerichts, auf das im o. g. Urteil Bezug genommen wird beinhaltet die Kostenübernahme des Schulessens eines sozialbedürftigen Kindes, der eine Schule für Sprachbehinderte besucht. Dieses Urteil ist hier abrufbar:
http://www.behindertemenschen.de/mediapool/113/1139511/data/Beschluss_Landessozialgericht-Hessen_2013_1_.pdf

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Erklärung des Hessischen Kultusministeriums, dass Gebärdensprache nicht als Fremdsprache für den Erwerb der Hochschulreife anerkannt wird (obwohl sie eine anerkannte Sprache ist).

„Die länderrechtliche Verankerung einer Fremdsprache setzt die entsprechende Anerkennung durch die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) voraus. Ein derartiger Beschluss liegt in Bezug auf die Deutsche Gebärdensprache (DGS) nicht vor. Auch aus diesem Grunde zählt die DGS in Hessen nicht zu den in der Mittel- und in der Oberstufe anerkannten Fremdsprachen.
[…]
Des Weiteren wünschen bundesweit nur sehr wenige hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler den Besuch einer gymnasialen Oberstufe. Um diesem Wunsch trotz der sehr geringen Anzahl betroffener Schülerinnen und Schüler entsprechen zu können, besteht die Notwendigkeit zur Schaffung und Nutzung überregionaler Bildungsangebote. So wird durch die Kultusministerkonferenz der Länder hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern des gymnasialen Bildungsgangs das Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen (BBZ) in Baden-Württemberg empfohlen (vgl. Beschluss der KMK vom 05.10. 1973, i.d.F vom 16.12. 1994). Seit nahezu 40 Jahren absolvieren dort hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler erfolgreich ihre Abiturprüfung.“

(Quelle: LEB Hessen)

Infoveranstaltung weiterführende Schulen

Mit der Veranstaltung der Gymnasien am 04.11.2013 in der Aula der Elly-Heuss-Schule, gingen die Informationsveranstaltungen des Stadtelternbeirates mit den weiterführenden Schulen erfolgreich zu Ende. Sowohl die Veranstaltung der Realschule am 02.11.2013 auf dem Mauritiusplatz, als auch der Pro-IGS-Tag im Rathaus und die gymnasiale Veranstaltung waren gut besucht.
Alle Informationen über die Schulen und das Anmelde und Wahlverfahren sind jetzt online. Einige wenige Dokumente fehlen noch und werden nach und nach eingefügt.

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In diesem Zusammenhang darf ich mich bei allen Schulen für die Kooperation bedanken. Mein Dank gilt dabei auch den Kolleginnen und Kollegen des StEB, die an diesen Tagen für die interessierten Eltern mit Rat und Tat zur Verfügung standen.

Drei Wiesbadener Gymnasien kehren zum Schuljahr 2014/15 zu G 9  zurück

Nachdem bereits auf der Informationsveranstaltung des Stadtelternbeirates bekannt war, dass sowohl das Gymnasium Mosbacher Berg als auch die Oranienschule zum kommenden Schuljahr zu G 9 zurückkehren, haben jetzt auch alle Gremien der Diltheyschule entsprechende Beschlüsse gefasst. Damit kehren drei der insgesamt 7 Wiesbadener Gymnasien zum kommenden Schuljahr zu G 9 zurück.

Präsentation Wahl- und Auswahlverfahren
Übersicht Gymnasien 2013

Ihr
Berthold Stock
Vorsitzender

Treffen der Wiesbadener Schulelternbeiräte mit dem StEB

IMG_1453 IMG_1447 IMG_1448 IMG_1449 IMG_1450 IMG_1451Am Samstag, den 28.09.2013 fand das erste Treffen der Wiesbadener Schulelternbeiräte mit dem Stadtelternbeirat statt. Um 10:00 Uhr konnte StEB-Vorsitzender Berthold Stock eine kleine Gruppe von Schulelternbeiräten in der Mensa der Alexej-von-Jawlensky-Schule begrüßen. Bei einem durch Frau van Haasteren organisierten kleinen Buffet, konnten sich die Elternverterter austauschen. Durch den StEB wurden im Anschluss verschiedene Workshops und Informationsforen angeboten. Bei den Themen

  • Elternrechte
  • Mensa
  • Übergang Sek I – Sek II
  • G8 / G9
  • Inklusion

konnten sich die Anwesenden in kleinen Gruppen austauschen.

In der anschließenden Feedbackrunde sprachen sich alle Anwesenden für die Fortführung dieser Veranstaltung aus. Diesem Wunsch kommt der StEB gerne nach. Geplant ist die nächste Veranstaltung für das Frühjahr 2014.

 

Positionspapier des StEB zu G8/G9

Für ein bedarfsgerechtes G8 und G9 Angebot in Wiesbaden!

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2013/14 bietet das hessische Schulgesetz die Möglichkeit, dass Gymnasien von G8 zu G9 zurückkehren. Hessenweit werden49 (davon 10 mit Parallelangebot G8und G9) von 107 Gymnasien ihren neuen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bereits zum neuen Schuljahr die Möglichkeit geben die Hochschulreife in neun statt acht Jahren zu erreichen.

Der Stadtelternbeirat Wiesbaden hat sich immer für Schulvielfalt und für ein schulisches Angebot eingesetzt, das dem Elternwillen entspricht. Dazu gehört auch die Wahlmöglichkeit, die Hochschulreife an Wiesbadener Gymnasien in acht oder neun Jahren erreichen zu können. Da aber keines der sieben Wiesbadener Gymnasien zum Schuljahr 2013/14 eine G9-Option bietet, bleibt Wiesbadener Schülerinnen und Schülern und deren Eltern diese Möglichkeit verwehrt.

Der Stadtelternbeirat Wiesbaden spricht sich für ein dem Elternwillen entsprechendes G9-bzw. G8-Angebot an Wiesbadener Gymnasien aus! Wir fordern daher, dass eine dem Bedarf entsprechende Wahlmöglichkeit bezüglich G8 und G9 im gymnasialen Bildungsgang auch in Wiesbaden spätestens zum Schuljahr 2014/15 existiert!

Der Stadtelternbeirat fordert die Schulgemeinden der Wiesbadener Gymnasien, den Schulträger und alle Verantwortlichen auf, den Willen der Eltern ernst zu nehmen und sich für die Schaffung eines adäquaten G9-Angebotes in Wiesbaden einzusetzen.

Dabei müssen jedoch auch gute Lern- und Arbeitsbedingungen für die Schülerinnen und Schüler, die zur Zeit an den Gymnasien im Rahmen von G8 lernen, gesichert und verbessert werden. Die jungen Menschen müssen die Möglichkeit haben unter guten Bedingungen ihr Abitur zu erreichen. Wir fordern daher die weitere Optimierung der G8- Lehrpläne, Erhalt der Nachmittagsbetreuung und weitere notwendige Verbesserungen in der Umsetzung von G8.

Des Weiteren unterstützt der Stadtelternbeirat Wiesbaden die Forderung nach einer Änderung des Hessischen Schulgesetzes dahingehend, dass bei Entscheidung eines Gymnasiums zur Rückkehr zu G9 auch eine entsprechende Möglichkeit für bestehende 5. und 6. Klassen eingeräumt wird.

Der Neue Landeselternbeirates

Der Neue Landeselternbeirates leb-hessen.de

Der XX. Landeselternbeirat von Hessen wurde am 24.06.2012 in Wiesbaden gewählt und konstituierte sich am gleichen Tag. Die Amtszeit endet nach der erfolgten Wahl und der anschließenden Konstituierung des XXI. Landeselternbeirats 2015.

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Treffen der StEB-, KrEB-Vorstände und Mitglieder des LEB in Wiesbaden

Am 17.09.2011 fand in Wiesbaden das Treffen der StEB-, KrEB-Vorstände und Mitglieder des LEB mit der Kultusministerin Frau Dorothea Henzler in der Alexej von Jawlensky Schule in Wiesbaden statt:

Foto von links nach rechts: B. Stock (1 Vorsitzende StEB Wiesbaden), D. Henzler (Kultusminsterin), K.Geis (1. Vorsitzende LEB), A.Pfeifer (Stellv. StEB Wiesbaden)

An dieser Stelle möchten wir uns bei all denen bedanken die durch Ihre Beiträge und ihre Diskussionspunkte dazu beigetragen haben, dass viele Fragen beantwortet werden konnten. Auch wenn wir die Teilnahme an diese Veranstaltung als “Entwicklungsfähig“ einstufen müssen, waren es doch die engagierten Mitglieder aus StEB, KrEB und LEB die zusammen mit der Ministerin und ihrer Begleiter so manchen Punkt klären konnten. Frau Henzler konnte hierdurch sicherlich so manche Anregung mit in das Ministerium nehmen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen in Frankfurt

M. El-Nomany

Treffen der Vorstände der Kreis- und Stadtelternbeiräte mit dem Landeselternbeirat und der Kultusministerin

Sehr geehrte Damen und Herren,

das nächste öffentliche Treffen der StEB-, KrEB-Vorstände und Mitglieder des LEB mit der Kultusministerin Dorothea Henzler findet wie folgt statt:

Termin:           17.09.2011 von 10:00 – 15:00 Uhr
Ort:                   Alexej von Jawlensky Schule, Hans-Böckler-Straße 1, 65199 Wiesbaden
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Einladung für Elternbeiräte, interessierte Eltern und Lehrkräfte „Zusammenarbeit von Eltern und Schule “

Ziel dieser Veranstaltung (Vortrag mit Diskussion) ist es, die Bedeutung und das Potenzial einer intensiven Kooperation zwischen Elternhaus und  Schule zu verdeutlichen. Eine positive Schulkultur und ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Eltern, Lehrern und Schülern können den Lernort, die Atmosphäre und das Lernen selbst immens verändern.

Der Referent, Herr Prof. (em.) Sacher, lehrte als Erziehungswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik bis zu seiner Emeritierung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er wird in seinem Vortrag sechs Qualitätsmerkmale vorstellen, die nach der internationalen Forschungslage eine erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Elternhaus auszeichnen, und Möglichkeiten aufzeigen, wie sowohl Lehrkräfte als auch Eltern dazu beitragen können:

  • Familie als verschenktes Potential
  • Gütekriterien und Realität der Elternarbeit
  • Eltern als Experten an die Schule
  • Eltern als Erziehungspartner der Schule
  • Das Erreichen der Eltern ausländischer Kinder
  • Vertrauen und Respekt zwischen Eltern, Lehrern und Schülern
  • Tipps für Eltern, Elternbeiräte

Wann? Mittwoch, den 21. September 2011 von 19:30 – 22:00 Uhr

Wo? Aula der Elly-Heuss-Schule Wiesbaden, Platz der Deutschen Einheit 2

elan-Multiplikatoren: Eva Onn und Gerhard Hartmann

Die Veranstaltung ist kostenlos. Einfahrt zur Schulhof über Bertramstrasse.

Eltern melden sich bitte über das Sekretariat oder über folgenden Link http://www.doodle.com/6z4iyie5m99apqri verbindlich bis zum 14.09.2011 an.

Lehrer die eine Teilnahmebescheinigung brauchen, melden sich bitte über das Schulamt Wiesbaden an (Frau Neuss). Sollte die Veranstaltung ausfallen, werden wir Sie rechtzeitig benachrichtigen.

Hier eine Vorlage zur Abgabe im Sekretariat.

Der Ingenieur im Einsatz für die Schüler

19.05.2011 – WIESBADEN

AUSZEICHNUNG Bürgermedaille für Horst Hanke

(clv). Schuldezernentin Rose-Lore Scholz ist unerbittlich. „Da müssen Sie jetzt durch. Ich weiß, es ist schwer auszuhalten, wenn die eigenen Leistungen Gegenstand einer Rede sind.“ Horst Hanke, ehemaliger Vorsitzender des Elternbeirats der Elly Heuss Schule, Vorsitzender des Stadtelternbeirats sowie Mitglied des Landeselternbeirates, war jüngst zum letzten Mal bei einer Sitzung des Elternbeirats in der Schule am Platz der Deutschen Einheit. Dieses Mal als Gast, um von der Dezernentin die silberne Bürgermedaille und den Ehrenbrief des Landes Hessen entgegenzunehmen.

An der Heuss Schule haben seine beiden Töchter Abitur gemacht und hier hat er als Elternvertreter für die Interessen der Schüler gekämpft. Es sei oft zäh gewesen, gibt der promovierte Bauingenieur für Verkehrswesen zu. Die meisten Erfolge kämen nicht den eigenen Kindern zugute, sondern erst der nächsten Generation. Man mache sich mit Engagement auch nicht immer beliebt und je höher es in der Hierarchie gehe, desto schwieriger werde es. Als Landeselternbeirat kämpfe man mit dem Ministerium. Da steht häufig die Politik im Vordergrund.
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