Der Übergang an die weiterführende Schule ist für viele Familien ein Bruch, der unterschätzt wird. Plötzlich sind es zwölf Lehrer statt einer. Vokabeln müssen wirklich gelernt werden, nicht mehr nebenbei. Hausaufgaben werden zur abendlichen Belastung. Und die Eltern stehen daneben und merken, dass das Kind nicht weiß, wie Lernen geht, weil Grundschule das nicht trainieren musste.
Hinzu kommt etwas, das in der Beratungspraxis besonders auffällt: Der Druck trifft auch die leistungsstarken Kinder. Gerade die. Sie funktionieren nach außen, halten die Erwartungen, bekommen die Noten und tragen innerlich, was niemand sieht. Als Vertrauenslehrerin höre ich genau diese Kinder in den Sprechstunden. Eltern dieser Kinder sind oft besonders dankbar für einen Abend wie diesen, weil sie zum ersten Mal eine Sprache dafür bekommen, was bei ihnen zuhause unter der Oberfläche läuft. Und wie Bindung gehalten wird, wenn der Schulalltag droht, sie leise zu untergraben.
Online über Zoom, mit Aufzeichnung für 30 Tage, 59 Euro. Er richtet sich an Eltern von Kindern in den Klassen 3, 4 und 5, also genau in der Phase, in der jetzt die Weichen gestellt werden.





