Pressemitteilung: Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes 2016-2021

In den Prozeß der Erarbeitung des Schulentwicklungsplanes war der Stadtelternbeirat zu keinem Zeitpunkt einge­bunden und auch nicht über Zwischenergebnisse informiert. In der kurzen Beteiligungsfrist war es nun nicht möglich, den umfangreichen Plan mit über 280 Seiten Text und einem umfas­senden Zahlenwerk zu prüfen.

Stadträtin Rose-Lore Scholz hat uns noch am 01.12. zu Fragen zur Verfügung gestanden. Die Gelegenheit zu Änderung hat es durch den vorge­ge­benen Zeitplan jedoch nicht mehr gegeben. Da der vorgelegte SEP nun voraussichtlich ohne die von uns gewünschte Beteiligung verab­schiedet wird, nehmen wir zu folgenden Punkten Stellung:

  1. Die bestehenden Institutionen werden ausführlich und umfassend präsentiert. Das Zahlenwerk mit detaillierten Angaben der Schülerzahlenentwicklung ist augenscheinlich stimmig. Der Anstieg der Flüchtlings- und Zuwanderungszahlen findet noch keine ange­messene Berücksichtigung. In diesem Bereich ist daher jetzt schon absehbar, daß der vorgelegte Entwurf einer baldigen Fortschreibung bedarf.

  2. Von einer Prognose für die Entwicklung der Schülerzahlen in der inklusiven Beschulung und an den Förderschulen wird erklärter Maßen abgesehen. Auch konkrete Ziele auf dem Weg zu einer gemeinsamen Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler werden nicht genannt. Das kann wohl kaum der Anspruch sein, den sich die Modellregion Inklusive Bildung stecken sollte. Die UN-Behindertenrechtskonvention ist im Jahr 2009 von Deutschland ratifiziert worden und hat damit Gesetzeskraft. Es ist absolut inakzeptabel, daß für die zeitliche Umsetzung eines Gesetzes nicht einmal ein klares Ziel, sondern nur eine vage Richtung formuliert wird.

Schwierigkei­ten in der Prognostizierbarkeit könnten der Anlaß für alternative Ent­wicklungs­szenarien sein. Schulentwicklungsplanung, die nur beobachtet, fördert keine Entwicklung und verhindert so Inklusion.

  1. Auch wenn Finanzplanung nicht Gegenstand von Schulentwicklungsplanung ist, stellen wir doch oft fest, daß umgekehrt die Finanzplanung massive Auswirkungen auf die Möglichkeiten in der Schulentwicklung hat. Es ist daher zu bemängeln, daß an keiner Stelle der Finanzierungsbedarf oder bestehende finanzielle Rahmenbedingungen wenigstens größenordnungsmäßig beziffert werden.

Der StEB setzt sich seit vielen Jahren für ein Verfahren ein, in dem Lehrer, Schüler und Eltern an der Gestaltung des SEP mitwirken. Wir hoffen, daß dieser SEP der letzte ist, der ohne eine solche Beteiligung verabschiedet wird.

David Böhne

StEB Wiesbaden
Vorsitzender

SEP 2016-2021 (.PDF)

Stellungnahme zum Haushaltsentwurf

Gemeinsamer Stellungnahme der Schulelternbeiräte der Wiesbadener Schulen und des Stadtelternbeirates

Der Stadtelternbeirat begrüßt die in der Pressemitteilung der Stadtverordnetenfraktionen von CDU und SPD vom 12.11. angekündigten Investitionen in die Schulsanierung und die Rücknahme von Kürzungen im Bereich der Schulen. Gerade die in der zugehörigen Pressekonferenz unterstellten “Strukturprobleme” und die geplante “Aufgaben- und Prozesskritik” lassen mit Blick auf die Zeit nach der Kommunalwahl allerdings befürchten, daß die nächsten als “Optimierungsbedarfe” euphemistisch verbrämten Kürzungen nicht weit entfernt sind.

Die von Schulelternbeiräten und Stadtelternbeirat wiederholt vorgebrachten Forderungen nach einem dauerhaft angelegten Sanierungskonzept und einer darauf abgestimmten Haushaltsplanung bleiben daher bestehen.

2015-11-07 Stellungnahme Sanierungsstau (.PDF)

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 13.11.2015

Bericht des StEB über die Tätigkeit 2015

Der Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden wurde am 07.02.2015 gewählt und hat sich am 09.02.2015 konstituiert. Der vorliegende Bericht gibt Rechenschaft über die Aktivitäten des StEB im ersten Teil der Wahlperiode 2015/16. Die Veröffentlichungen des StEB ergänzen den Bericht entsprechend. Sie sind auf dieser Homepage zu finden. Die StEB-Mitglieder stehen selbstverständlich für Nachfragen oder ergänzende Erläuterungen zur Verfügung.

Rechenschaftsbericht 2015-11-05 (.PDF)

Veranstaltungshinweis: parentum ELTERN+SCHÜLERTAG für die Berufswahl Wiesbaden 2015

Bei der Berufswahl ihrer Kinder sind Eltern wichtige Ratgeber. Da sich die Welt der Ausbildungsberufe und Studienfächer ständig verändert, fällt Eltern die Unterstützung ihrer Töchter und Söhne oft nicht leicht.

Auf dem parentum ELTERN+SCHÜLERTAG 2015 in Wiesbaden haben Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch mit Unternehmen, Hochschulen und weiteren Institutionen über Ausbildung, Studium und zusätzliche Angebote zu informieren. Auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit, vorab online 20-minütige Gesprächstermine zu vereinbaren. Spontane Gespräche sind jedoch ebenso möglich. Ein vielfältiges Vortragsprogramm rundet die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist kostenfrei!

Veranstaltungstermin:

Samstag, 14. November 2015, 10.00 – 14.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Elly-Heuss-Schule
Platz der Deutschen Einheit 2
65185 Wiesbaden

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter: www.parentum.de

Elternbrief partentum 2015 (.PDF)

elan: Fortbildungsprogramm Schuljahr 2015/16

Fortbildungsprogramm Schuljahr 2015/16
für Elternvertreter, interessierte Eltern und Lehrkräfte
im Rheingau-Taunus-Kreis und in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Konflikte verstehen und lösen

24.11.2015 Geisenheim

Elternbeirat – was nun?
21.01.2016 Wiesbaden-Stadtmitte

Elternbeirat – was nun?
18.02.2016 Walluf

Der gelungene Elternabend
25.02.2016 Wiesbaden-Stadtmitte

Der gelungene Elternabend
03.03.2016 Taunusstein-Wehen

Flyer WI 2015-16 (.PDF)

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 02.11.2015

Einladung zur Podiumsdiskussion “Neue Medien — Chancen für Schulen?!” am 19.11.2015

Ein intensiver Arbeitsschwerpunkt der Landesschülervertretung (LSV) im vergangenen Schuljahr war das Thema Neue Medien und ihre Einsatzmöglichkeiten in und um Schule. Das Referat “Jugend und Medien” des LSV-Landesvorstands hat dazu eine Konzeption im Entwurfsstadium erarbeitet, die Antworten auf drängende Fragen und Ausblicke auf mögliche Chancen des vermehrten Medieneinsatzes in der Zukunft geben soll.

Zur politischen wie fachlichen Erörterung der Thematik richtet die Landesschülervertretung daher eine öffentliche Diskussion aus, weshalb ich namens der Landesschulsprecherin herzlich einladen darf zur

Podiumsdiskussion “Neue Medien — Chancen für Schulen?!”
am 19. November 2015 von 11:00 (Anreise: 10:30) bis ca. 13:00 Uhr
im Mediensaal des Hessischen Landtags.

Zum Zutritt steht der Besuchereingang in der Grabenstraße zur Verfügung. Eine vorherige namentliche Anmeldung ist aus Sicherheitsgründen bis zum 09.11.2015 an Luca.M@lsv-hessen.de notwendig.
Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten von max. 150 Pers. wird um rasche Anmeldung gebeten!
Diskutieren werden u.a. Koalitions- und Oppositionsvertreter in Person der Bildungspolitischen
Sprecher von CDU- und SPD-Landtagsfraktion über den Stand des verstärkten Ausbaus in Hessischen Schulen sowie Medienexperten und Vertreter von Pilotprojekten auch über den generellen Stand.
Anschließend wird ein kleiner Imbiss in der Ausstellungshalle des Plenargebäudes gereicht.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Luca Manns

Vortrag: ‘Legasthenie in Familie und Schule’

Die Veranstaltung wird vom Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Hessen e.V. in Kooperation mit der vhs Wiesbaden und dem HESSENCAMPUS Wiesbaden durchgeführt.
Thema:    Lese- Rechtschreibstörung: Legasthenie in Familie und Schule – Erkennen, Verstehen, Helfen
Termin:    Donnerstag, 26. November 2015, 19.00 Uhr, Wiesbaden
Ref.         Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Andreas Warnke, Würzburg
Ort:         Helene-Lange-Schule, Langenbeckstr. 6 – 18, 65189 Wiesbaden  
Der Vortrag richtet sich an Eltern und Lehrer, die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich.
Wir bitten Sie, die Information an die Eltern der Schulen in Wiesbaden und in der Region weiterzuleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Doris Nebel-Küchler
Mitglied des Vorstandes LVL Hessen

MediaSurfer 2015 gesucht!

Surft mit auf der Medienwelle!

MediaSurfer 2014 - Ausschreibung (Foto Mitte: © Marzanna Syncerz – Fotolia.com)

Ab sofort können sich hessische Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren für den MediaSurfer 2015 – MedienKompetenzPreis Hessen – bewerben. Auch in diesem Jahr honoriert die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) mit dem MediaSurfer die besten Medienprojekte in Hessen. Auf die Gewinner warten Preisgelder von insgesamt mehr als 15.000 Euro, die im Frühjahr 2016 im Rahmen einer Preisverleihung vergeben werden.

Wer kann mitsurfen?

Bis zum 31. Dezember 2015 haben Schulklassen, Gruppen aus Freizeit- und Kindereinrichtungen, Vereine, Jugendclubs und andere Jugendinitiativen aus Hessen die Möglichkeit, sich um die MediaSurfer zu bewerben. Eingereicht werden können medienpädagogische Projekte aus den Bereichen Film/Video, Radio/Audio, Computer/Internet oder Handy/Smartphone und Tablet. Einzige Voraussetzung: Die Projekte müssen im Jahr 2015 durchgeführt und/oder abgeschlossen sein.

Sonderpreis Hessisches Kultusministerium

Der Sonderpreis des Hessischen Kultusministeriums mit Unterstützung der Hessischen Medienzentren steht unter dem Motto „Jugendmedienschutz – So einfach geht’s!“ und richtet sich an Schulen, die im Bereich des Jugendmedienschutzes aktiv sind. Gesucht werden Projekte und Konzepte von Schulen, die sich nachhaltig dem Jugendmedienschutz annehmen, diesen an ihrer Schule fördern und in das schulische Medienkonzept integriert haben. Eingereicht werden können Fernseh- oder Radiosendungen, alle Formen der Internetpräsentation und Dokumentationen sowie Konzepte. Der Preis ist mit 2.500 Euro für die Anschaffung von Medientechnik dotiert.

Bewerbung – Teilnahmebedingungen/Anmeldeformular

Bertelsmann Studie: Eltern geben inklusiven Schulen bessere Noten…

Eltern geben inklusiven Schulen bessere Noten als Schulen, die Kinder mit und ohne Handicap getrennt unterrichten. Förderung nach individuellen Stärken und Schwächen sowie Kompetenz und Engagement der Lehrer – in allen Punkten schneiden in der Wahrnehmung der Eltern inklusive Schulen besser ab. Dies gilt unabhängig davon, ob das eigene Kind Förderbedarf hat oder nicht.
Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der rund 4300 befragten Eltern gaben an, ihr Kind besuche eine inklusive Schule. Von diesen Eltern sind 68 Prozent mit der individuellen Förderung ihrer Kinder zufrieden. Eltern hingegen, deren Kinder eine nicht-inklusive Schule besuchen, sagen dies nur zu 58 Prozent. 66 Prozent der Eltern schätzen an der inklusiven Schule ihrer Kinder, dass sie dort in ihrem eigenen Tempo lernen können. Das sagen nur 58 Prozent der Eltern über die nicht-inklusive Schule ihrer Kinder. Auch den sozialen Zusammenhalt an inklusiven Schulen schätzen Eltern höher ein als an nicht-inklusiven Schulen (78 zu 73 Prozent).

Diese und weitere Ergebnisse erhalten Sie über die Bertelsmann-Stiftung unter
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2015/juni/elternumfrage-inklusive-schule/

elan-Fachtag: Kinderrechte

Kinderrechte sind Menschenrechte für Kinder. Kinder und Heranwachsende ernst zu nehmen bedeutet, sie als Träger eigener Rechte zu sehen, sie über ihre Rechte zu informieren und sie an der Verwirklichung ihrer Rechte zu beteiligen. Die Kinderrechte sind seit 2011 im hessischen Referenzrahmen Schulqualität verankert und somit auch handlungsleitend dafür, Schulen zu „Häusern der Kinderrechte“ zu machen. Die kinderrechtlichen Leitprinzipien -Gleichheit, Schutz, Förderung, Partizipation- können als Orientierungsrahmen für die gemeinsame Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Familien und Schulen dienen und stellen das “Wohl des Kindes” ins Zentrum aller Kooperationsbemühungen. So stellt sich die Frage, wie das Thema
Kinderrechte im Rahmen von Schule und Unterricht konkret bearbeitet werden kann und welche Chancen und Mitwirkungmöglichkeiten sich hier für die Eltern bieten.

Ziel des Fachtages ist, über Kinderrechte zu informieren und Antworten auf die oben gestellte Frage zu geben. Darüber hinaus sollen Eltern dazu ermutigt werden, Kinderrechte in Schule und zu Hause zu thematisieren und im gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsauftrag zu garantieren. Der Tag wird von Chris Kaletsch und Stefan Rech geleitet. Beide können in den Bereichen Mediation und Partizipation vielfältige und fundierte Erfahrungen in Training, Beratung und Programmentwicklung vorweisen. Chris Kaletsch ist Fachjournalistin und Historikerin und hat insbesondere Programme zur Menschenrechtsbildung, Demokratielernen und Kinderrechten entwickelt. Stefan Rech ist Kulturanthropologe und Mediator und bildet unter anderem die elan-MultiplikatorInnen fort. Für Pausenverpflegung wird gesorgt.

Termin: Samstag, 7. November 2015 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Gymnsium am Mosbacher Berg
Mosbacher Str. 57, 65187 Wiesbaden
M-Bau

ReferentIn Chris Kaletsch und Stefan Rech
Anmeldeschluss: Dienstag, 3. November 2015
Die Teilnahme am Seminar ist für Sie kostenfrei. Nach Eingang Ihrer Daten sind Sie verbindlich angemeldet. Eine
Bestätigung erfolgt nicht mehr.

Fachtag_Kinderrechte (.PDF)