Infos vom Gesundheitsamt an die Schulleitungen, 24.11.2020

Aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage erreichen die Schulleitungen sehr viele Meldungen positiv getesteter Schüler, die diese an das Gesundheitsamt weitergeben.

Leider kommt es derzeit gleichzeitig zu Verzögerungen in der Befundübermittlung der Labore an das Gesundheitsamt, so dass das dieses nicht mehr in der Lage ist, alle den Schulen bereits gemeldeten Fälle durch Abgleich mit den entsprechenden Befund-Meldungen an das Gesundheitsamt zu verifizieren.

Die Labormeldungen aber werden benötigt als rechtliche Grundlage zur genauen Bestimmung der Quarantänezeit und zur Erstellung der Quarantäneverfügungen.

Bis nun die offizielle Meldung vorliegt, kann das Gesundheitsamt zunächst nur Handlungsempfehlungen geben. In diesen Fällen liegt es im Ermessen der Schulleitungen, schon vor der Festlegung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt, ein Betretungsverbot für die Risikokontakte auszusprechen.

Auszug der Mail vom Gesundheitsamt an die SchulleiterInnen in Wiesbaden, 24.11.2020

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Zusammenfassung des StEB der gestern beschlossenen neuen Regelungen (die Schulen betreffend)

(25.11.2020, Quelle: Gipfel beschließt, Empfehlungen des RKI für Schulen zu missachten – Wechselunterricht (wenn überhaupt) erst ab Inzidenzwert 200 | News4teachers)

Schulen und Kitas in Deutschland sollen in der Corona-Pandemie auch weiterhin grundsätzlich geöffnet bleiben. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch bei ihrer Videokonferenz verständigt.

Ein großflächiges Umschwenken auf sogenannten Wechselunterricht in Deutschland trotz anhaltend hoher Corona-Zahlen nicht geplant. Über Maßnahmen – bei denen etwa Klassen halbiert und abwechselnd zu Hause und in der Schule unterrichtet werden – soll weiterhin vor Ort und «schulspezifisch» entschieden werden.

Zum Einsatz kommen soll Wechselunterricht zudem nur bei Schülern ab der 8. Klasse und wenn die Corona-Zahlen in einer Region extrem steigen und nicht für Abschlussklassen. Als Grenze wird eine Zahl von 200 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern pro Woche genannt. Der sogenannte Hybridunterricht wird aber auch nicht verpflichtend, sondern nur als Beispiel für etwaige Zusatzmaßnahmen bei starkem Infektionsgeschehen genannt.

Zusätzlich vereinbart wurde außerdem eine Maskenpflicht im Unterricht ab der 7. Klasse, ebenfalls abhängig von den regionalen Corona-Zahlen. Als unscharfe Grenze werden hier im Papier «deutlich mehr» als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner genannt.

Um die Zahl der Kontakte direkt vor den Feiertagen und damit die Ansteckungsgefahr im Familienkreis zu verringern sollen auch die Weihnachtsferien in fast ganz Deutschland gleichzeitig am 19. Dezember beginnen.

Bei Corona-Fällen an Schulen soll zudem künftig einheitlich vorgegangen werden. Schüler, die sich mit Corona angesteckt haben, sollen gemeinsam mit ihren Mitschülern – in der Regel die Schulklasse – sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden. Die Tage am Wochenende zählen mit. Nach fünf Tagen soll es einen Schnelltest geben. Ist der negativ, dürfen die Schüler wieder in die Schule. Wer positiv ist, soll alle drei Tage erneut getestet werden, bis der Test negativ ausfällt. Lehrer sollen dem Beschluss zufolge wegen «des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts» nicht in diese «Clusterisolation» einbezogen werden.

Bund und Länder betonen in ihrem gemeinsamen Beschluss: «Das Offenhalten von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung.» Mit Blick auf die Schulen wird betont, das Recht auf Bildung könne am besten durch Lernen und Lehren in Präsenz gewährleistet werden.

Pressemitteilung StEB und GEW vom 22.11.2020

Die GEW Wiesbaden – Rheingau und der Stadtelternbeirat wenden sich erneut gemeinsam mit ihren Forderungen an die Verantwortlichen, denn die Eltern und Lehrer*innen zermürbt die Situation.

“Es kann nicht interessieren, ob etwas Aufgabe des Bundes, des Landes, der Stadt oder des Schulträgers ist, wir benötigen dringend Antworten und Entscheidungen zum Wohle der Schüler*innen und Lehrer*innen in Wiesbaden.”

PM StEB und GEW 22112020

Informationsveranstaltungen Übergang Sek I/Sek II

Das Staatlichen Schulamtes informiert wie folgt:

“Hiermit bitte ich Sie zur Kenntnis zu nehmen, dass vor dem Hintergrund der derzeitigen pandemischen Situation die Informationsveranstaltungen zu den Übergängen aus der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II der allgemein bildenden und beruflichen Schulen im Schuljahr 2020/21 landesweit als Präsenzveranstaltung ausgesetzt werden. Es ist sicherzustellen, dass die Inhalte dieser Veranstaltungen dennoch auf geeignete Weise übermittelt werden.”

 

Stimmungsbild von Eltern und SuS zur aktuellen und zukünftigen Schulsituation in Hessen

In Kooperation mit vielen hessischen Kreis- und Stadtelternbeiräten wurde eine Online-Umfrage erstellt.

Ziel der Umfrage ist es, ein Stimmungsbild zur aktuellen Situation an Hessens Schulen von Eltern und SchülerInnen einzuholen.

Die Ergebnisse werden den Kreisen/Städten und dem Land Hessen, als Grundlage für weitergehende (politische Gespräche) zur Verfügung gestellt.

Wir möchten Sie bitten, sich pro Schüler / Schülerin nur EINMAL an der Umfrage zu beteiligen.

Umfrage Stimmungsbild

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

Wichtige Informationen aus dem Schulamt

Hier aktuelle Informationen aus dem staatlichen Schulamt, Stand 16.11.2020

1.    Fehltage von Schüler*innen: Sollten sich Schüler*innen in Quarantäne befinden, werden diese Fehltage nicht im Zeugnis aufgeführt.

2.    Lehrkräfte, die aufgrund einer Risikoerkrankung nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden dürfen, gelten nicht als krank. Der Dienstort, z.B. zur Durchführung von Distanzunterricht, ist dann nicht die Schule sondern die eigene Wohnung. Deshalb besteht auch weiterhin Versicherungsschutz. Diese Abwesenheiten sind ebenfalls nicht in die Liste der „Krankmeldungen“ an das Schulamt einzutragen.

 

3.    Lehrkräfte, die aufgrund eines ärztlichen Attestes vom Präsenzunterricht befreit sind, haben Ihrer Dienstverpflichtung von zu Hause aus nachzukommen. Sinn und Zweck der Regelungen der Zweiten Corona-VO ist es, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Risikogruppen sind besonders zu schützen. Der Umstand, dass Lehrkräfte aus medizinischen Gründen vom Präsenzunterricht befreit sind und sich einem – derzeit sehr großen – Infektionsrisiko im Schulgebäude nicht aussetzen wollen, ist zu respektieren und einer Sanktion nicht zugänglich.

4.    Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass für Schüler*innen und Lehrkräfte bei Symptomen keine Attestpflicht besteht. Die Corona-Verordnung in der aktuellen Fassung vom 1./2. November 2020, § 3 sieht vor, dass diese Personen sich in die Absonderung begeben müssen, sobald diese entsprechende Symptome aufweisen. Entsprechend besteht ein Betretungsverbot von Schulen.

5.    Ich weise ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass auch für Lehrkräfte eine Maskenpflicht herrscht.

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Pressemitteilung Luftfiltergeräte vom 12.11.2020

Sehr geehrte PressevertreterInnen,
sehr geehrte politisch Verantwortlichen,

inzwischen sind sich alle einig, dass es oberste Priorität haben muss, den Präsenzunterricht an den Schulen aufrecht zu erhalten.

Denn wenn uns der Lockdown im Frühjahr eines klar gemacht hat:

 Die Wiesbadener Schulen sind nicht gut aufgestellt für einen Wechsel- oder Distanzunterricht!

 Es fehlt allerorten an den technischen, pädagogischen und personellen Voraussetzungen: kein Wlan, keine digitalen Endgeräten, kein leistungsfähiges Lernportal, keine Videokonferenzsystems, zu wenige und nicht ausreichend ausgebildete Lehrkräfte,  keine Konzepte für neue Lehr- und Lernformate, …

Dennoch tun Stadt und Land nichts, um diesen dringend erforderlichen Präsenzunterricht sicher zu ermöglichen. 

Leistungsfähige Luftfiltergeräte für alle Klassenräume, die einen sicheren Präsenzunterricht in voller Gruppenstärke ermöglichen würden, sind das Einfachste, was die Lage schnell entschärfen könnte.
Kaufen, Aufstellen, Anschalten…. diese Massnahme würde NUR Geld kosten.  Alles andere braucht Zeit, die wir nicht haben.

Wir brauchen nicht nur Stützmaßnahmen für die Wirtschaft. Wir brauchen Investitionen für Bildung und Bildungsgerechtigkeit. JETZT !

(Teil-)Schulschließungen, Wechsel- und Distanzunterricht ließe erneut viele Kinder zurück, wobei es immer die SchülerInnen am härtesten trifft, die von zu Hause weniger Unterstützung haben.

 

Hier unsere PM vom 12.11.2020

PM 2 Luftfilter StEB 12112020