Pressemitteilung 02.07.21 – StEB fordert erneut mobile Luftfilter für Schulen

Wir lassen nicht locker beim Thema mobile Luftfiltergeräte für Schulen !

Heute haben wir eine weitere Pressemitteilung zum Thema  verfasst.
Dazu eine Beschreibung der Situation  in Wiesbaden wie sie sich für uns als Stadtelternbeirat darstellt.

HKM und städtisches Schulamt beharren auf den u.E. veralteten Empfehlungen des Umweltbundesamtes, und es droht, dass auch im 2. Corona-Herbst Schüler*innen ohne geeigneten Schutz in den Schulen sitzen.

PM Luftfilter 02072021

Luftfilter – Situation in Wi 02072021

Petitionen PRO mobile Luftfiltergeräte in Schulen:

Interessant dazu auch das Erklärvideo unter diesem Link:

mobile Luftfiltergeräte – DE Webinar über Schutzkonzepte für Schulen von Prof. Kähler


.

Entwurf für neuen Schulentwicklungsplan 2022-2026 vorgestellt – Änderungsvorschläge möglich

Mit 7-monatiger Verzögerung hat Schuldezernent A. Imholz den Entwurf des neuen Schulentwicklungsplanes (SEP) für die Jahre 2022-2026 im Magistrat vorgestellt.

Der Schulentwicklungsplan legt über Jahre die Richtung in der Schulplanung und Schulentwicklung in Wiesbaden fest, dazu gehören kapazitive Aspekte, aber auch inhaltlich und pädagogische Gestaltungsmerkmale (Art der Schulformen / pädagogische Rahmenbedingungen, Digitalisierung, Inklusion etc.).

Nach einem neuen Verfahren mit mehr Transparenz und mehr Mitwirkung, das der Stadtelternbeirat über Jahre gefordert hat, geht dieser Entwurf nun nicht nur an die Ortsbeiräte, sondern auch in die „Offenlage“, das heißt, er wird öffentlich ausgelegt, vorgestellt und diskutiert.

Im Rahmen einer Rückmeldefrist bis Anfang September 2021 sind alle Interessierten aufgefordert, ihre Änderungs- bzw. Ergänzungsvorschläge schriftlich i.R. eines Bürgerbeteiligungsverfahrens an den Magistrat abzugeben.

Hier können Sie den Entwurf bis zum 10. September 2021 kommentieren.

Pressemeldung SEP

https://dein.wiesbaden.de/wiesbaden/de/process/55643

.

22.06.21: Bouffier verkündet Lockerungen, Teilaufhebung der Maskenpflicht für Schulen

Die Hessische Landesregierung hat heute weitreichende Lockerungen beschlossen, die auch die Schulen betreffen.

.

Ab Freitag, 25. Juni wird die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände ausgesetzt, sofern die Infektionszahl regional unter 50 liegt. Ausgenommen sind einzig die Schulflure und die Klassenzimmer bis der jeweilige Platz eingenommen worden ist.

 .

Konkret hat das Corona-Kabinett folgende Änderungen beschlossen:

https://www.hessenschau.de/politik/weitreichende-corona-lockerungen-fuer-hessen-beschlossen,corona-kabinett-regeln-100.html

Und noch ein weiterer Link:

https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/mehr-freiheiten-im-unterricht

 

Hess. Elternbeiräte fordern: Verlässliche VK Tools für alle Schulen, Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für kommerzielle Tools

update, 17.06.2021:

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat seine Aussagen ewtas relativiert:

HBDI Klarstellung zu MS-Teams 16-06-2021

 

24 Stadt- und Kreiselternbeiräte aus Hessen haben einen gemeinsamen offenen Brief an den Kultusminister und den hessischen Beauftragten für Datenschutz verfasst.

Die darin gestellten Forderungen :

– verlässliche Videokonferenztools für alle Schulen und
– eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für kommerzielle VK Tools wie z.B. MS Teams über den 31.7.21 hinaus

Erste Reaktionen darauf gab es bereits.

Offener Brief 24 StEBs KrEBs an KM Lorz und HBDI Rossnagel

https://www.hessenschau.de/offener Brief
(Beitrag von hessenschau.de)

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/schulen-und-videokonferenzen-eltern-halten-an-microsoft-teams-fest
(Beitrag in der FAZ, 09.06.2021)

Kopiergeld

Kopiergeld führt leider immer mal wieder zu Diskussionen.
.
Grundsätzlich gilt in Hessen Lehrmittelfreiheit (§153 Hess. Schulgesetz).  Dazu zählen neben Schulbücher, Atlanten etc. auch  Ganzschriften, Werkstoffe,  Arbeits-­ und Übungshefte, die unter „sonstige Schriften“ bezeichnet werden. Über die Verteilung der finanziellen Mittel für diesen Zweck entscheidet die Gesamtkonferenz. Bei der  Festlegung auf bestimmte Schulbücher hat der Schulelternbeirat ( § 110 Hessisches Schulgesetz) ein Anhörungsrecht. Die Anschaffung von zusätzlichen Schulbüchern, Arbeitsheften usw. durch Eltern ist nur auf strikt freiwilliger Grundlage zulässig. In einer entsprechenden Anfrage an die Eltern ist dies ausdrücklich hervorzuheben. Schüler*Innen, deren Eltern den Kauf ablehnen, darf kein Nachteil entstehen. Sie müssen gegebenenfalls durch die Schule versorgt werden.
.
Kopien sind Gegenstände von geringem Wert, die NICHT unter die Lehrmittelfreiheit fallen.  An vielen Schulen ist es mittlerweile Gewohnheit, Kopiergeld für Kopien als Ergänzungsmaterial und Arbeitsblätter einzusammeln. Obwohl ein konkreter Betrag hinsichtlich der zumutbaren  Kopierkosten weder im Hessischen Schulgesetz noch in der Verordnung über die Durchführung der Lernmittelfreiheit benannt ist, sollten die Kosten für Kopien eine Höhe von 10,00 bis 15,00 Euro pro Schuljahr nicht überschreiten, da es sich um „Gegenstände geringen Wertes“ handelt. Legt die Schule einen Pauschalbetrag fest (Entscheidung über die Höhe trifft die Schulkonferenz) müssen Eltern diesen entrichten. Eine Lehrkraft könnte grundsätzlich die Aushändigung der Kopie verweigern, wenn die Eltern den Betrag nicht entrichtet haben, sie muss dem/r Schüler*In jedoch die Möglichkeit geben, die Aufgabenstellung oder Arbeitsanweisung abzuschreiben, damit die Teilnahme am Unterricht gewährleistet ist. Kopien, die im Rahmen von schriftlichen Arbeiten ausgehändigt werden, müssen allen Schüler*Innen ausgehändigt werden.
.
Wir als StEB empfehlen:

Lassen Sie sich regelmäßig von Ihrer Schulleitung die im laufenden Schuljahr getätigten Vervielfältigungen vorlegen und lassen Sie in der Schulkonferenz auf Grund des Ergebnisses Ihrer Prüfung über die Höhe des im folgenden Schuljahr zu entrichtenden Kopiergeldes neu beraten. Kopien sollen weder Schulbücher noch andere Werke ersetzen, sondern aktuelle, erweiternde Sachverhalte oder ergänzende Informationen liefern. Ein vertretbares Maß an Fotokopien darf dabei aus urheberrechtlichen Gründen nicht überschritten werden. Werden die eingesammelten Kopiergelder im laufenden Schuljahr nicht vollständig benötigt, sind die restlichen Mittel an die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die Erziehungsberechtigten am Ende des Schuljahres zurückzugeben. 

(Quelle: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/lernmittelfreiheit).

Diagramm Kontaktpersonen- und Quarantänemanagement, Stand 16.06.2021

Da wieder alle Kinder den Unterricht besuchen, geht es enger zu in Gängen und Klassenräumen. Die größere Enge birgt die Gefahr der Quarantäne für mehr Kinder aus der selben Klassen / Kohorte sofern ein Corona-Fall auftritt.

Dies sollte auch bei allen Diskussionen über die Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen berücksichtigt werden.
.
Dazu die Aussage des Gesundheitsamtes Wiesbaden:
.
„Bei kompletter Klassenstärke gehen wir davon aus, dass zwischen den Schüler*innen der Abstand von >1,50m nicht mehr gegeben ist. Schüler*innen und Lehrkräfte befinden sich außerdem für deutlich mehr als 10 min im selben Raum. Sobald es also einen Quellfall gibt, ist von einer „wahrscheinlich hohen Konzentration infektiöser Aerosole für >10min. auszugehen“.  Vermutlich wird das dazu führen, dass im Gegensatz zum Wechselmodell wieder vermehrt enge Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt werden müssen. Welche genau das sind wird in jedem einzelnen Fall gesondert entschieden.“
.
Kontaktpersonen-16062021WI

ab sofort: Aufhebung der Maskenpflicht im Außenbereich von Schulen bei großer Hitze

Mit Schreiben vom 15.6.21 wurden die Schulen seitens des HKM informiert, dass Schulleitungen ab sofort bei großer Hitze die Maskenpflicht  im Freien, d.h. auf dem Schulhof oder beim Unterricht im Freien, aussetzen können.
.
Im Übrigen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter die Pflicht zum Tragen einer MundNasen-Bedeckung wie bisher auch unabhängig von den Außentemperaturen nach § 3 Abs. 4 Satz 4 der Corona-Einrichtungsschutzverordnung im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt und nach Anhörung der Schulkonferenz ganz oder teilweise aussetzen.
.

Erlass Hitzefrei Amtsblatt 2021

Schulschreiben vom 15. Juni
.

Ende der Maskenpflicht auf Schulhöfen ab Ende Juni?

https://www.hessenschau.de/politik/kultusminister-lorz-ab-ende-juni-keine-maskenpflicht-mehr-auf-schulhoefen,regierungserklaerung-schulen-100.html

Im Außenbereich von Schulen soll ab Ende Juni keine Maskenpflicht mehr gelten. So plant es das Kultusministerium.

Allerdings muss eine solche Maßnahme vom hessischen Kabinett  beschlossen werden. Da der aktuelle hessische 2-Stufenplan noch bis 27.6.21 gültig ist, würden neue Beschlüsse erst nach diesem Datum greifen.

Wann die Masken auch im Klassenzimmer fallen, steht noch nicht fest.
(Quelle: Hessenschau, 15.06.21)

.

 

Pressemitteilung des Stadtelternbeirates: ‘Wie geht es weiter, Herr Kultusminister?’

Seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr haben Schüler*innen mehr als die Hälfte des sonst üblichen Präsenzunterrichts verpasst, ihre Sportvereine waren geschlossen, keine Kultur- und Freizeitangebote, keine Treffen im Freundeskreis, kein unbeschwertes Heranwachsen … Mit einem Corona-Hilfspaket für Kinder und Jugendliche will die Bundesregierung jetzt nicht nur die schulischen Schäden begrenzen. Auch das Land Hessen hat 60 Mio € bereitgestellt.

Der Stadtelternbeirat fragt nach:

  • Was passiert nun nach mehr als einem Jahr Pandemie in den Schulen?
    .
  • Wie werden die Aufholprogramme ausgestaltet?
    .
  • Wie werden Schüler*innen gefördert und unterschützt?
    .
  • Wie geht es weiter im Herbst und einer eventuell “4. Corona Welle”, welche Maßnahmen werden an den Schulen getroffen ?
    .
    210611 _Wie geht es weiter_PM

Aufholprogramme Bund, Land:
BMFSFJ_Corona_Aufholpaket
https://kultusministerium.hessen.de/löwenstark