Diagramm Kontaktpersonen- und Quarantänemanagement, Stand 08.09.2021

Das RKI unterschiedet nach  engen Kontaktpersonen  und anderen Personen in Abhängigkeit vom sog. Expositionsrisiko.

  • Für die Schulen werden als enge Kontaktpersonen nur noch die SitznachbarInnen eingestuft.
  • Für Geimpfte und Genesene sind keine Maßnahmen mehr vorgesehen.
  • Neu ist die Möglichkeit des ‘Freitestens’ aus der Quarantäne

 

Update 15.9.21:

Die Anzahl Tagen, nach denen ein Freitesten möglich sein wird, werden geändert. Eine Info darüber erscheint hier, sobald verlässliche Informationen vorliegen.

Quarantäneregelungen – Stand 21.09.2021

Update 21.9.21:

Gemeinsamer Erlass zur Absonderungsentscheidungen bei Schülerinnen und
Schüler, Stand 21.09.2021

Absonderungserlass_210921

 

Update 15.9.21:
In Diskussion über die neue Corona Schutzverordnung wird auch das Quarantänemanagement neu diskutiert.
Dabei geht es auch um das ‘Freitesten’ aus der Quarantäne, nach wie vielen Tagen, wer bezahlt es etc.
Neue Infos sind uns für diese Woche zugesagt…

Quarantänemanagement 26082021

Update 6.9.21:
Laut mündlichen Äußerungen aus dem Landtag werden die PCR-Tests zum Freitesten von der Kommune / Land bezahlt. Schriftlich liegt uns dies aber noch nicht vor. Wir bleiben dran….

 

Der Stadtelternbeirat hat die neuen Quarantäneregeln für SchülerInnen nach den Sommerferien für Sie hier zusammengefasst.

Für die Schulen hat man sich von dem Begriff der ‘engen Kontaktperson’ des RKI freigemacht und unterscheidet nun nur noch infizierte SchülerInnen, SitznachbarInnen  und Rest der Klasse

Zu begrüßen ist, dass die Regelung nun hessenweit einheitlich ist und es eine Möglichkeit gibt, die Zeit der  Absonderung (= Quarantäne) durch einen PCR-Test zu verkürzen.

Bei der Darstellung des HKM bleibt unklar, wer die Kosten des ‘Freitestens’ zur Verkürzung der Quarantäne mittels eines PCR-Tests trägt. Hier darf es keine Benachteiligung geben.
Dies haben wir bereits nachgefragt und werden hier informieren, sobald die Antwort da ist. 

 

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Vorteile kleinerer Klassen sind keine „subjektive Wahrnehmung“-PM des LEB, 14.09.2021

Landeselternbeirat widerspricht dem Kultusminister und fordert

Einhaltung des Koalitionsvertrages

Im Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis90/Die Grünen in Hessen ist vereinbart, die Grundschulklassen zu verkleinern. Dies ist laut Mitteilung des Hessischen Kultusministerium nun in der laufenden Legislaturperiode nicht mehr vorgesehen. Begründet wird dies unter anderem damit, dass trotz vieler wissenschaftlicher Befunde, u.a. Studie von Bach und Sievert im DIW Wochenbericht 22/2018[1]), die Vorteile kleinerer Klassen eine subjektive Wahrnehmung sei.

Dem widerspricht der Landeselternbeirat Hessen ausdrücklich und fordert zwingend die Umsetzung dieses Punktes im Koalitionsvertrag der Hessischen Koalition aus CDU/Bündnis90/Die Grünen. Gerade in Zeiten der Pandemie hat sich im Wechselunterricht bei Grundschulklassen gezeigt, dass durch eine Aufteilung der Klasse eine intensivere Betreuung der einzelnen Kinder durch die Lehrkräfte sowie das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse ermöglicht wurde. Dies hat mit dazu beigetragen, größere Lernrückstände zu verhindern!

Mit diesen praktischen Erkenntnissen vieler Erziehungsberechtigter und dem Ergebnis wissenschaftlicher Studien kann durch sinnvolle Investitionen in die Schulen und die Ausbildung sowie Einstellung neuer Lehrkräfte, das Lernumfeld erheblich verbessert werden.  Die Intention im ausgehandelten Koalitionsvertrag war ein positives Zeichen für alle Beteiligten im Lernumfeld Grundschule und sollte nun nicht einem Sparzwang in Folge der aufgelaufenen Pandemiekosten geopfert werden.”

20210914_PM kleine Klassen

Über drei Millionen Corona-Tests nach Schulstart- nur 1400 positive PCR Tests

n den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres sind an hessischen Schulen insgesamt 3,1 Millionen Corona-Tests durchgeführt worden. Nach Angaben des Kultusministeriums waren in 2.400 Fällen die Schnelltests positiv. Nach einer Prüfung per PCR-Tests habe es dann noch 1.400 positive Ergebnisse gegeben. Im Vergleich zur ersten Woche sei damit der Anteil der positiven Tests gesunken.

Das Kultusministerium hatte für die Zeit nach den Sommerferien zwei Präventionswochen angeordnet. Dabei wurde die Testfrequenz für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer von zwei auf drei Corona-Tests pro Woche erhöht. Es besteht auch am Platz während des Unterrichts eine Maskenpflicht. In Hessen lernen in den insgesamt 1.806 öffentlichen Schulen derzeit 761.500 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der Lehrerstellen im Land beträgt 55.540.

Ab 3.9.21 neue Infektionsschutzmaßnahmen in Wiesbaden

Da die Corona-Inzidenz in Wiesbaden den 100er-Wert überschritten hat, gilt nun eine neue Allgemeinverfügung, die weitere umfassende Infektionsschutzmaßnahmen festlegt.

Für die Schulen geht es insbesondere um die Maskenpflicht nicht nur im Schulgebäude, sondern auch am Sitzplatz:

https://www.wiesbaden.de/medien/rathausnachrichten/PM_Zielseite.php?showpm=true&pmurl=https://www.wiesbaden.de/guiapplications/newsdesk/publications/Landeshauptstadt_Wiesbaden/141010100000408590.php.

Gesundheitsminister einigen sich bei Schul-Quarantäne – keine Änderungen für Hessen

Die Gesundheitsminister der Länder haben sich nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen darauf geeinigt, die Quarantäne-Regeln in den Schulen neu zu ordnen. Sie folgen dem Vorschlag des Bundes, bei Infektionen in Schulen nur noch die direkten Sitznachbarn mindestens fünf Tage in Quarantäne zu schicken. Danach soll es die Möglichkeit geben, sich “freitesten” zu können.

Angewandt werden sollen die Regeln aber nur, wenn es Lüftungs-, Masken- und Testkonzepte in den Schulen gibt. Man sei sich einig, dass grundsätzlich nicht mehr die ganze Klasse bei einem Positivfall in Quarantäne gehen müsse. Die Schüler einer Klasse, die nicht direkte Kontaktpersonen sind, sollen intensiv getestet werden.

(Quelle: Tagesschau 06.08.2021)

Für Hessen ergeben sich damit quasi keinerlei Änderungen, denn hier wurden ähnliche Regelungen bereits festgelegt. Dazu auch unser älterer Beitrag vom 27.8.21:

 http://www.steb-wiesbaden.de/quarantaene-im-neuen-schuljahr-stand-27-08-2021/

Und unser Überblickschart:

http://www.steb-wiesbaden.de/aktueller-ablaufplan-der-quarantaene-stand-08-09-2021/

Klassenfahrten / Schulfahrten im Schuljahr 2021/22 (Stand 08.09.21)

UPDATE  8.9.2021 => http://www.steb-wiesbaden.de/schulfahrten-klassenfahrten-erlass-aktualisiert-8-9-21/

UPDATE  6.9.2021

Das HKM hat eine kurzfristige Überarbeitung des Fahrtenerlasses angekündigt, voraussichtlich dann gültig NACH den Präventionswochen, was immer das genau heisst…..

Dazu auch:

https://www.fnp.de/frankfurt/verwirrung-wegen-klassenfahrten-90958075.html

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UPDATE 3.9.21:

Am 3.9.21 schrieb Frau Keck an alle SchulleiterInnen in Wiesbaden:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schulleitungen,

uns erreichen Anfragen hinsichtlich Klassenfahrten.
Diesbezüglich möchte ich darauf hinweisen, dass der Erlass, den Sie auf der Homepage des HKM finden, immer noch Gültigkeit hat. Demnach kann eine Klassenreise nicht stattfinden, wenn die Inzidenz im Schulort und/oder im Zielort über 100 liegt.
Die aktuelle Diskussion, die Hospitalisierungsrate zu berücksichtigen, muss erst noch durch den Bundesrat und dann durch die Länder in rechtsverbindliche Aussagen gefasst werden.

Mit besten Grüßen
Claudia Keck
Leiterin des Staatlichen Schulamtes

Staatliches Schulamt
für den Rheingau-Taunus-Kreis
und die Landeshauptstadt Wiesbaden

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Nach den Sommerferien können Schulfahrten innerhalb Deutschlands grundsätzlich durchgeführt werden. Dies gilt unter dem Vorbehalt, dass die infektiologische Entwicklung Reisen in das Zielgebiet zulässt.

Außerdem wird die Zulässigkeit bis zum Ende des ersten Schulhalbjahrs 2021/22 an die Bedingung geknüpft, dass zum Zeitpunkt des Reiseantritts die Inzidenzwerte im Ausgangs- und im Zielgebiet am Tag des Beginns der Fahrt drei Tage nacheinander den Wert von 100 nicht übersteigen.

Bei der Durchführung der Klassenfahrten sind die jeweiligen rechtlichen Bestimmungen des Zielgebiets und die Hygienevorgaben der Unterkunft sowie die für das jeweilige Beförderungsmittel geltenden Regelungen zu beachten, mit denen sich die verantwortlichen Lehrkräfte schon im Vorfeld vertraut machen müssen.

Klassenfahrten ins Ausland bleiben bis Ende des ersten Schulhalbjahres 2021/22 untersagt. Bereits gebuchte Schulfahrten sind umgehend zu stornieren.”
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https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/stornokostenerlass_ab_aug_2021.pdf
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https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/coronavirus-schulen/haeufig-gestellte-fragen#Was%20ist%20bei%20der%20Planung%20von%20Klassenfahrten%20zu%20beachten?

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Das Testheft und was man dazu wissen muss (HKM) – Stand 16.09.21

UPDATE  16.9.21

Kinder unter 6 Jahren bzw. Kinder die noch nicht eingeschult wurden:
– Teilnahme an 2G Veranstaltungen grundsätzlich möglich
– Teilnahme an 3 Veranstaltungen OHNE Negativnachweis

Kinder unter 12  Jahren:
– Teilnahme bei 2G – Veranstaltungen grundsätzlich möglich
– Teilnahme an 3G -Veranstaltungen MIT Negativnachweis, z.B. schulisches Testheft

Ungeimpfte Kinder ab 12 Jahren:
– Teilnahme an 3G -Veranstaltungen MIT Negativnachweis, z.B. schulisches Testheft

ACHTUNG: Obwohl die Regelungen hessenweit eindeutig sind, weichen Veranstalter wie Kinos, Schwimmbäder etc. in manchen Fällen von den Regelungen ab und verlangen z.B. zusätzlich zum schulischen Testheft einen weiteren Negativnachweis.

ACHTUNG: Das Testheft ist nur in Verbindung mit einem aktuell gültigen Schülerausweis, Personalausweis oder Kinderreisepass gültig.
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UPDATE  8.9.21:

Auf unsere Nachfrage haben wir folgendes erfahren:

Das Testheft gilt tatsächlich – egal wie hoch die Testfrequenz in der Schule ist und egal an welchen Wochentagen in der Schule getestet wird, als Negativausweis auch für Veranstaltungen und Sportvereine. Dies bestätigt auch der Landessportbund auf seiner Internetseite.

Dabei muss nicht wochenlang ein lückenloses Testen nachgewiesen werden. Wenn der Schüler/ die Schülerin in den letzten Tagen in der Schule getestet wurde ( 2 (3) mal pro Woche), ist dies ausreichend. Sollte das Testheft verloren gehen, stellt die Schule ein Neues aus und beginnt dann mit den Eintragungen, die sofort wieder als Negativbeleg gelten.

Nachfragen sollte man bei einzelnen Dienstleistern wie Frisör oder Hotels usw.. Betriebe könnten nach der 2G-Regel verfahren oder einen tagessgenauen Negativtest einfordern und das Testheft ablehnen.

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Das HKM hat Wichtiges über das Testheft auf seiner Website zusammengestellt.

https://kultusministerium.hessen.de/Testheft

Was ist das Testheft?

Mit dem Testheft können hessische Schülerinnen und Schüler dokumentieren und belegen, dass sie regelmäßig an Testungen zum Nachweis, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegt, teilnehmen. Es dient nicht nur im schulischen Bereich als Nachweis, sondern kann auch im Alltag, z. B. bei einem Kino- oder Restaurantbesuch, vorgelegt werden.
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Woher bekomme ich bzw. mein Kind das Testheft?

Die Testhefte werden zu Beginn des neuen Schuljahres in der Schule verteilt.
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Ist das Führen des Testhefts verpflichtend für mich bzw. für mein Kind?

Nein, das Führen des Testhefts ist freiwillig.
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Wo ist das Testheft einsetzbar?

Das Testheft gilt im gesamten Land Hessen als Testnachweis im Sinne der Coronavirus-Schutzverordnung. Als Testnachweis gilt es außerhalb der Schule nur in Verbindung mit einem gültigen Schülerausweis, Personalausweis oder Kinderreisepass.

Auch andere Bundesländer haben Erleichterungen für Schülerinnen und Schüler eingeführt. Dies sollte bei Bedarf vor einem Besuch in einem anderen Bundesland geprüft werden.
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Wer kann das Testheft nutzen?

Alle hessischen Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig an den Testungen in der Schule teilnehmen. Nicht genutzt werden kann es von den Schülerinnen und Schülern, die vom Präsenzunterricht befreit sind und daher nicht für die Schule nachvollziehbar am Testkonzept teilnehmen.
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Werden auch Testnachweise von zertifizierten Bürgerteststellen akzeptiert?

Ja. Die Testnachweise von zertifizierten Bürgerteststellen können bei Vorlage von der Lehrkraft im Testheft bestätigt werden. Ebenso ist es möglich, dass zertifizierte Teststellen bei einem negativen Testnachweis direkt Eintragungen im Testheft vornehmen.
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Was bringt mir bzw. meinem Kind das Testheft?

Das Testheft dokumentiert zum einen die Erfüllung der Nachweispflicht gegenüber in der Schule, kann darüber hinaus jedoch auch für außerschulische Aktivitäten genutzt werden. Das Testheft stellt damit eine Erleichterung vor allem für diejenigen dar, die nicht geimpft oder genesen sind.

Dieser Nachweis wird im Land Hessen in Kombination mit einem gültigen Schülerausweis, Kinderreisepass oder Personalausweis auch bei außerschulischen Aktivitäten anerkannt, zu denen ein negativer Testnachweis erbracht werden muss.
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Was benötige ich neben dem Testheft noch?

Das Testheft ist nur in Verbindung mit einem aktuell gültigen Schülerausweis, Personalausweis oder Kinderreisepass gültig.
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Was tun bei Verlust?

Bei Verlust des Testhefts kann sich die Schülerin bzw. der Schüler an die Schule wenden und um Ausstellung eines neuen Testhefts bitten.
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Wie lange gilt ein durchgeführter Test, wenn ich bzw. mein Kind das Testheft nutzen möchte?

Wer regelmäßig an den schulischen Testungen teilnimmt bzw. entsprechende Testnachweise von zertifizierten Teststellen vorlegt und in das Testheft eintragen lässt, benötigt keine weiteren Testnachweise mehr. Eine festgelegte zeitliche Geltungsdauer des einzelnen (negativen) Tests gibt es nicht. Es genügt die regelmäßige Aktualisierung des Testheftes im Rahmen der Teilnahme am verbindlichen schulischen Schutzkonzept, das in den beiden Präventionswochen eine dreimalige Testung und danach einen Test, der zum Beginn des Schultages nicht älter als 72 Stunden ist, vorsieht.
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Was ist bei Unterbrechungen (z. B. bei einer Erkrankung)?
Einzelne Unterbrechungen (z. B. aufgrund von Krankheit) wirken sich nicht negativ auf die Gültigkeit des Testhefts aus.

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Stand: 26.08.2021, 10 Uhr