elan Tagesveranstaltung: Schule als sicherer Ort

Prävention von und Intervention bei sexueller Gewalt
elan Programm in Kooperation mit dem Projekt Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD)

Datum: 04.03.2017
Beginn: 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort: Hoffmanns Höfe (Ffm – Niederrad)
Heinrich-Hoffmann-Straße 3

Programm

  • Interaktives Impulsreferat: Sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen, Opferperspektive, Täterstrategien, Sexting, Grooming, Was brauchen Betroffene?
  • Workshop 1: Schutzkonzepte als Basis einer sicheren Schule
  • Workshop 2: Die Rolle demokratischer Schulentwicklung für Schutzkonzepte
  • Wie nimmt sich Hessen dem Thema Sexualisierte Gewalt an?

Bitte bestätigen Sie Ihre verbindliche Teilnahme bis spätestens zum 17.02.2017 bei der elan-Fachkoordination per E-Mail an:

farid.ashrafian@kultus.hessen.de

Mit freundlichen Grüßen
Farid Ashrafian
Hessisches Kultusministerium Fachkoordination elan Programm
Erwin-Stein-Haus
Stuttgarter Str. 18-24
60329 Frankfurt am Main

Einladung_04.03.2017_Schule als sicherer Ort (.PDF)

o.camp – Lerncamp in den Osterferien 2017

Noch bis zum 10.02.2017 haben die Jugendlichen, die eine 8. Klasse einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule aus den Regionen Kassel, Frankfurt am Main, Stadt und Land Offenbach sowie Wiesbaden besuchen Zeit, sich für das o.camp 2017 anzumelden. Hier geht es direkt zum Anmeldebogen.

o.camp 2017 Anmeldebogen (.PDF)

Schülerinnen und Schüler, denen das Lernen schwerfällt und deren Versetzung ist gefährdet ist, können vom 03. bis zum 14.04.2017 im o.camp des Hessischen Kultusministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) einzigartige Ferien verbringen und dabei auch noch etwas für ihre schulischen Leistungen tun. Den Jugendlichen wird in Lernwerkstätten und Praxisprojekten außerhalb des schulischen Rahmens Fachwissen in Mathematik, Englisch und Deutsch vermittelt, sodass sie den Sprung in die nächste Klasse schaffen. Das o.camp erweist sich als erfolgreich, da durchschnittlich 83 % der Jugendlichen den Sprung in die nächste Klasse schaffen. Während der Zeit im o.camp werden die Jugendlichen von einem Team aus Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und Jugendleitungen betreut.

Nach der Teilnahme am o.camp werden die Jugendlichen von den pädagogischen Fachkräften aus dem Camp in der Schule besucht, um sie gemeinsam mit den Lehrkräften der Schule für die Versetzung in die nächste Klasse zu unterstützen. Seit 2007 haben insgesamt 2000 Schülerinnen und Schüler das o.camp besucht und somit ihre Chance auf einen guten Schulabschluss deutlich erhöht.

„Die Projektlerncamps sind eine wichtige und wertvolle Ergänzung zu unserem schulischen Bildungsangebot. Sie ermöglichen uns, noch individueller zu fördern und dort nachzuhelfen, wo es in der Schule vielleicht auf Anhieb nicht sofort gepasst hat. Daher freut es mich, dass die o.camps nicht nur seit nun rund zehn Jahren so gut angenommen werden, sondern auch zu signifikanten Verbesserung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler geführt hat.“, so Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Website www.oscamp.de. Bei Rückfragen können Sie sich gern an Herrn Volcksdorff oder Frau Krug wenden:

– o.camp-Projektbüro im Hessischen Kultusministerium: Jens Volcksdorff, Tel. 0611/368-2239, ostercamp@hkm.hessen.de

– o.camp-Projektbüro der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: Jana Krug, Telefon 030/257676-74ocamp@dkjs.de

Hochschule RheinMain: Mobilitätserhebungen und -konzepte für Schulen

Im November 2016 wurden die Elternbeirätinnen und –beiräte bei der Stadtelternbeiratssitzung über den Studiengang Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain und die damit verbundene, angestrebte Zusammenarbeit mit Schulen informiert. In der Datenanlage finden Sie noch einmal die Kurzversion der von den Herrn Prof. Dr. Bruns und Herrn Prof. Dr. Kowald gehaltenen Präsentation mit einer Beschreibung der Kooperationsmöglichkeiten.

Nun geht es darum, konkreter zu werden und abzustimmen, wer in der nächsten Zeit mit der Hochschule RheinMain ins Gespräch kommen will. Bitte melden Sie daher baldmöglichst zurück, ob Sie Interesse an einer engeren Zusammenarbeit haben.

PROJEKT-A_Stadtelternrat-WI_20161108_kurz (.PDF)

Heinrich-von-Kleist-Schule wird IGS

“Der Schulelternbeirat und viele weitere Unterstützer haben sich zehn Jahre lang dafür eingesetzt, dass unsere Schule Integrierte Gesamtschule wird. Der lange Atem hat sich gelohnt: Wir beginnen im Schuljahr 2017/18 mit dem ersten IGS-Jahrgang. Darüber freuen wir uns sehr und danken allen, die daran maßgeblich beteiligt waren.“

Helena Päßler, Schulleiterin

Mit der Genehmigung des neuen Schulentwicklungsplanes kann die Heinrich-von-Kleist-Schule noch zum Schuljahr 2016/17 in eine IGS umgewandelt werden. Interessierte Eltern können sich am Tag der offenen Tür über die Heinrich-von-Kleist-Schule informieren. Allen Eltern aus den Vierten Klassen können außerdem in den nächsten Tagen ein Info-Flyer erhalten. Wenden Sie sich dazu an Ihren Klassenlehrer.

Auswertung – Fahrradsituation der Wiesbadener SchülerInnen

Fragebogen des Stadtelternbeirates Wiesbaden zur
Fahrradsituation der Wiesbadener SchülerInnen

  • Bis Mitte März 2016 wurden ca. 400 Bögen zurückgegeben.
  • Die Informationen dienten der Vorbereitung des Schul-Fahrrad-Korso im Juli 2016.
  • 374 Bögen konnten ausgewertet werden und dienen als Grundlage der nachfolgenden Grafiken.
  • Nachträglich eingegangene Bögen (ca. 500) würden an das Bündnis Verkehrswende Wiesbaden übergeben und werden separat ausgewertet.

Auswertung – Fahrradsituation der Wiesbadener SchülerInnen (.PDF)

Bericht des StEB über die Tätigkeit 2016

Der Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden wurde am 07.02.2015 gewählt und hat sich am 09.02.2015 konstituiert. Der vorliegende Bericht gibt Rechenschaft über die Aktivitäten des StEB im zweiten Teil der Wahlperiode 2015/16. Die Veröffentlichungen des StEB ergänzen den Bericht entsprechend. Sie sind auf dieser Homepage zu finden. Die StEB-Mitglieder stehen selbstverständlich für Nachfragen oder ergänzende Erläuterungen zur Verfügung.

Rechenschaftsbericht 2016-11-06 (.PDF)

Neuwahl des Stadtelternbeirates 2017

Die Amtszeit des Stadtelternbeirates läuft im Februar 2017 ab. Als Termin für die Neuwahl ist

Donnerstag, 02. Februar 2017, 19.00 Uhr
Leibnizschule
Zietenring 9, 65195 Wiesbaden

vorgesehen.

Den Schulelternbeiräten obliegt die Durchführung der Wahlen von Vertreterinnen und Vertretern für die Wahl des neuen Stadtelternbeirats.

Wir bitten Sie, diese Wahl vorzubereiten und so rechtzeitig durchzuführen, dass Sie Namen und Anschriften der gewählten Vertreterinnen oder Vertreter sowie der Ersatzvertreterinnen oder Ersatzvertreter bis zum 19.01.2017 dem Stadtelternbeirat mitteilen können.

Nutzen Sie dazu bitte folgende Unterlagen:

01 Anschreiben_SEB-Vorsitzende_StEB-Wahl (.PDF)
02 Wahlbescheinigung_StEB-Wahl (.PDF)
03 Einladung_Vertreter_und_konst_Sitzung (.PDF)

Mit freundlichen Grüßen

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 31.10.2016

Pressemitteilung: Rückkehr zu G9

Der Stadtelternbeirat begrüßt die Rückkehr der Leibniz- und der Theodor-Flieder-Schule zu einem neunjährigen Gymnasium. Die Einführung von G8 ist damit endgültig gescheitert. Seit 2004 hat eine breite Mehrheit der hessischen Eltern eine Rückkehr zu G9 gewünscht. Der Stadtelternbeirat hat sich in dieser Zeit im Gespräch mit den beteiligten Schulen und Schulämtern, in öffentlichen Erklärungen und in Zusammenarbeit mit dem Landeselternbeirat für ein Angebot eingesetzt, das den Wünschen der Elternschaft entspricht. Wie ein solches Angebot aussieht, haben die Schüler und Eltern in den letzten Jahren durch ihre Schulwahl deutlich gemacht und damit letztlich durchgesetzt. Der Beharrlichkeit der Eltern standen Verantwortliche in der Politik gegenüber, die aus Angst, ihr Gesicht zu verlieren, viel zu lange an einem gescheiterten Modell festgehalten haben.

Es ist bedauerlich, daß es in Wiesbaden länger als in anderen Städten gedauert hat, bis dieses Experiment beendet werden konnte, das unter den betroffenen Schüler, Lehrern und Eltern nie mehrheitsfähig war.

Mit der Rückkehr aller Wiesbadener Gymnasien zu G9 ist das Thema leider noch nicht abgeschlossen. Nach Jahren der Umstellung und Reform ist auch die Rückkehr ein Prozess, der die Schulen noch weiter beschäftigen wird. Neben äußeren Zwängen, wie dem Raumbedarf, müssen noch auf Jahre hinaus in den Schulgemeinschaften zwei unterschiedliche Wege zum Abitur nebeneinander organisiert werden. Der Stadtelternbeirat fordert das Land Hessen und die Stadt Wiesbaden daher auf, die Schulen bei der Rückkehr zu unterstützen und die Folgen abzumildern.

Wir hoffen, daß sich die Schulen nun nach einer Zeit der Konsolidierung wieder verstärkt anderen Aufgaben widmen können. Die Vermittlung einer umfassenden Bildung, als Grundlage persönlicher Entfaltung, die Entwicklung eines pädagogischen Ganztagsangebotes und eine umfassende Inklusion als Bedingung für die gesellschaftliche Teilhabe aller Schüler sind dabei anspruchsvolle, aber lohnende Herausforderungen.

Übergang auf die weiterführenden Schulen

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen,

um Sie im Übergang von 4 nach 5 zu unterstützen, gibt es zahlreiche Informationsmöglichkeiten. Wir haben versucht, Ihnen einen Überblick zur Verfügung zu stellen:

Informationsveranstaltung Ihrer Grundschule
Hier sind immer auch Schulleiterinnen und Schulleiter der weiterführenden Schulen Wiesbadens anwesend, so dass Sie aus erster Hand informiert werden und auch direkt Fragen stellen können.

Internetauftritte der weiterführenden Schulen

Tag der Realschulen
01.10.2016, 10.00-13.00 Uhr, Fußgängerpassage (Höhe Kaufhof)

PRO-IGS Tag
08.10.2016, 10.00-12.00 Uhr, Rathaus
Im Erdgeschoss des Rathauses können sich die Eltern der 4. Klassen über die Schwerpunkte der einzelnen Integrierten Gesamtschulen informieren. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung werden an diesem Tag Auskunft geben. Schulsozialarbeiter der Stadt Wiesbaden werden sich ebenfalls an diesem Tag vorstellen. Die Wiesbadener Integrierten Gesamtschulen würden sich freuen, auch Sie an diesem Tag im Rathaus begrüßen zu können.

Gymnasialmesse
5. November 2016, 10.00–13.00 Uhr, Kulturforum (Friedrichstr. 16)

Tage der offenen Tür / Informationsabende für Eltern

Wichtig: diese Termine können sich verschieben. Daher empfiehlt sichimmer auch ein Blick auf die Homepages der Schulen, die Sie interessieren.

Homepage des Stadtelternbeirates

vergleichende Übersichten der weiterführenden Schulen

 

Broschüre Gymnasien Broschüre Haupt- Realschulen Broschüre IGS

Die Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien haben eigene Broschüren zusammengestellt, in denen Sie sich aktuell präsentieren. Wir versuchen, Ihnen diese Broschüren so bald wie möglich online zugänglich zu machen.

Ein gedrucktes Exemplar können Sie auch über Ihren Klassenlehrer erhalten.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, stehen Ihnen sowohl ich, als auch die weiteren Elternvertreter für die weiterführenden Schulen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 17.09.2016

Stellungnahme: Sexualerziehung in Schulen

Gemeinsame Stellungsnahme der hessischen Kreis- und Stadtelternbeiräte und des Landeselternbeirats von Hessen

Oktober 2016

Sexualerziehung in Schulen

Der zum neuen Schuljahr in Kraft getretene neue hessische Lehrplan zur Sexualerziehung war zuvor zweimal vom Landeselternbeirat abgelehnt worden. Diese Ablehnung erfolgte aus Gründen, die in den nachfolgenden Presseberichten aber nur punktuell erkennbar geworden sind. Die darauf folgenden Reaktionen von verschiedenen Seiten in der Öffentlichkeit lassen es geboten erscheinen, zum Selbstverständnis der Elternvertretungen und den Gründen für die Ablehnung des Lehrplans ausführlicher Stellung zu nehmen.

Die Hessischen Kreis- und Stadtelternbeiräte und der Landeselternbeirat sind die demokratisch gewählten, überparteilichen und unabhängigen Vertretungen aller Eltern an allen hessischen Schulen und verwahren sich deshalb gegen eine Vereinnahmung von politischen Parteien und Gruppierungen gleich welcher Couleur.

In der Sache selbst hat der Landeselternbeirat sowohl fachliche als auch inhaltliche Kritik geäußert. In der Frage ob in einem Lehrplan die Toleranz oder die Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen Unterrichtsziel sein sollte, hat sich eine Mehrheit für den Begriff der Toleranz ausgesprochen. Dies geschah im Wissen darum, dass in der hessischen Elternschaft zwar ein sehr weites Spektrum von Wertvorstellungen vorhanden ist, Toleranz aber die Haltung ist, die von allen Beteiligten eingefordert werden kann und muss, um ein gedeihliches Miteinander in unserer Gesellschaft zu gewährleisten.
Die hessischen Elternvertretungen distanzieren sich deshalb auch deutlich von der geplanten „Demo für Alle“ und werden sich dieser Kundgebung nicht anschließen. Es ist nicht eindeutig geklärt, in welchem Alter welche fachwissenschaftlichen Begrifflichkeiten vermittelt werden sollen. Bestehenden kulturellen Unterschieden, die ggf. in kleineren Gruppen besser aufgefangen werden können, wird nicht ausreichend Rechnung getragen.

Der Schutzgedanke kommt zu kurz. Insbesondere interreligiöse, strittige Punkte wie Zwangsehen, Kinderehen oder Mehr-Ehen mit Minderjährigen werden nicht in geeigneter Weise thematisiert. So ist die Frage unbeantwortet, wie beispielsweise Kinder vor sexuellem Missbrauch geschützt werden können, wenn sie bereits in Kinderehe verheiratet sind. Solche und andere Fragen sind nicht eindeutig geklärt.

Dies ist insbesondere deshalb kritisch zu sehen, da die bisherige Handreichung zum Umgang mit dem Lehrplan Sexualerziehung vom Kultusministerium nicht angepasst und neu aufgelegt werden soll. Die Lehrkräfte, auf deren Sensibilität im Umgang mit allen Kindern es ganz entscheidend ankommt, bleiben in der Umsetzung des Lehrplans auf sich allein gestellt.

Nach dem geltenden – wie auch dem Entwurf für ein novelliertes – Schulgesetz haben die Eltern einen Anspruch darauf, rechtzeitig über Ziel, Inhalt und Formen der Sexualerziehung unterrichtet zu werden. Die hessischen Elternvertretungen empfehlen deshalb allen Eltern dringend, von diesem Recht Gebrauch zu machen und sich von den Lehrkräften erläutern zu lassen, mit welchen pädagogischen Methoden und Mittel die Inhalte des Lehrplans vermittelt werden sollen. Diese Information muss den Eltern in einem Elternabend vorher mitgeteilt werden, damit sie Gelegenheit haben, mit ihren Kindern vorher darüber zu sprechen und sie auf diese Unterrichtsinhalte vorzubereiten.

Stellungnahme – Sexualerziehung in Schulen (.PDF)