Hol- und Bringverkehr an den Schulen

Auch an vielen Wiesbadener Schulen gibt es morgens teils chaotische Verkehrssituationen, wenn alle Schüler gleichzeitig um 8.00 Uhr zum Schulbeginn ankommen. Diese Verkehrssituation stellt nicht zuletzt eine Gefährdung für die Schüler, insbesondere für die Grundschüler dar.
Häufig bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Eine reine Diffamierung mit dem Modebegriff des ‘Eltern-Taxis’ greift aber zu kurz. Dabei wird außer Acht gelassen, daß es oft nachvollziehbare Gründe für die Wahl des Autos gibt.

Wenn mehrere Kinder quasi zeitgleich an unterschiedlichen Schulen ankommen müssen, die Fahrt mit dem Rad zu gefährlich, Busverbindungen aus den Vororten unpassend sind oder die Nutzung der ÖPNV-Angebote schlicht zu teuer ist, bleibt vielen Eltern gar keine andere Möglichkeit, als ihre Kinder zu fahren.

Der Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden setzt sich daher dafür ein, daß das ÖPNV-Angebot weiter ausgebaut wird. Gemeinsam mit dem Landeselternbeirat fordern wir ein kostenloses Schülerticket für alle Schüler – unabhängig von der Entfernung zur Schule. Durch die Verringerung der Verwaltungskosten könnte ein Schülerticket schon teilweise finanziert werden. Radwege zu den Schulen müßten ausgebaut und an den Schulen sichere und wettergeschützte Fahradabstellplätze geschaffen werden.

Auch der Ausbau der Ganztagsschule bietet eine Gelegenheit, den Schulalltag anders zu rhythmisieren. Es ist nicht erforderlich, für die Leistungsfähigkeit vieler Schüler sogar schädlich, den Schultag um 8.00 Uhr zu beginnen. Eine morgentliche Gleitzeit würde eine Entzerrung der Verkehrssituation und einen ruhigen Start in den Schultag ermöglichen.

David Böhne
Vorsitzender

Wiesbaden, 29.08.2017

Sitzung des StEB Wiesbaden am 22. August 2017

Die sechste Sitzung des Stadtelternbeirats fand in der Wilhelm-Leuschner-Schule statt. Themen der Sitzung waren:

  • Wahlprotokoll
  • Abfrage der Religionszugehörigkeit
  • Neufassung der Schulbezirke
  • Bündnis Schulsanierung (Positionspapier, Vereinsmesse beim Stadtfest)
  • Schüler mit besonderem Förderbedarf im Übergang zwischen Schule und Beruf

Diltheyschule: Schnuppernachmittage 2017

Wir bieten in diesem Jahr zum sechsten Mal Viertklässlern die Möglichkeit, in den Schnupperkursen unser Gymnasium kennen zu lernen:

  • Kunst
  • Naturwissenschaften
  • Latein
  • Englisch
  • Theater

Ein Kurs besteht aus ZWEI Dienstagsterminen ODER ZWEI Donnerstagsterminen und zwar am:

05.09.2017 und 12.09.2017

ODER

07.09.2017 und 14.09.2017

jeweils von 14.50-16.00 Uhr

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter schnuppern@diltheyschule.de bis zum 01.09.2017 an. An den Nachmittagen besteht
(ohne Anmeldung) die Möglichkeit für die Eltern sich durch die Schulleitung über die Schule informieren und sich beraten zu
lassen.

Termine und Details zu weiteren Informationsveranstaltungen der Gymnasien bzw. der
Diltheyschule (Gymnasialmesse, Hospitationstag, Elternabend der Diltheyschule) entnehmen Sie bitte zu
gegebener Zeit unserer Homepage.

Schnuppernachmittage 2017 flyer

Anmeldungen zu den Schnuppernachmittagen bitte an: schnuppern@diltheyschule.de

Diltheyschule Wiesbaden
Georg-August Strasse 16
65195 Wiesbaden
0611/312522
www.diltheyschule.de

Sitzung des StEB Wiesbaden am 29. Juni 2017

Die fünfte Sitzung des Stadtelternbeirats fand in der Helene-Lange-Schule statt. Themen der Sitzung waren:

  • Vorstellung Claudia Keck, Leiterin des Staatlichen Schulamtes
  • LUSD als Grundlage für Planung und Statistik
  • Protokollvorlage für Schulelternbeiratswahlen
  • Sanierungsstau / Haushalt 2018/19

LEB Hessen: Inklusion ist keine Ideologie, sondern ein Menschenrecht!

Gemeinsame Pressemeldung des Landeselternbeirats von Hessen, der Landesschülervertretung Hessen, der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft sowie Gemeinsam leben Hessen e.V.

In letzter Zeit mehren sich Beiträge in den Medien, die die Entwicklung hin zu einem inklusiven Schulsystem grundsätzlich ablehnen. So bezeichnete Hansgünter Lang, ehemaliger Staatssekretär des saarländischen Kultusministeriums, in einem Artikel in der FAZ Inklusion als „gesinnungsethische Beflissenheit“. Er selbst konnte offenbar in seiner langjährigen Zuständigkeit im Kultusministerium des Saarlandes wenig zur Qualitätssicherung der inklusiven Beschulung beitragen.

Unter dem Deckmantel des „Praxisschocks“ wird hier mit der verfehlten Personalpolitik und den fehlenden Ressourcen „abgerechnet“, Inklusion als „moralische Verpflichtung“ abgetan und das exkludierende System der Förderschulen als fortschrittlich bezeichnet. Eine solchermaßen verkürzte Argumentation, publiziert in einer renommierten Tageszeitung, wird leider auch von einer auf das Schüren von Ressentiments ausgerichteten Partei wie der AfD dankbar aufgegriffen.

Inklusion ist ein Menschenrecht. Alle Menschen, egal ob groß, klein, dick, dünn, mit oder ohne Einschränkung, deutscher oder nichtdeutscher Herkunft, haben das gleiche Recht auf Bildung und Teilhabe! Es ist gesellschaftlich, ethisch, menschlich und moralisch verwerflich, alles, was nicht dem Leistungsgedanken entspricht, auszusortieren.

Der Landeselternbeirat von Hessen, die Landesschülervertretung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen sowie Gemeinsam leben Hessen e.V. betrachten das verbriefte Recht auf inklusive Beschulung als eine fortschrittliche Errungenschaft. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei der Umsetzung noch vielerlei Schwierigkeiten gibt: Es fehlt an personellen Ressourcen, die bauliche und sächliche Ausstattung der Schulen lässt zu wünschen übrig und in manchen – mitunter vermeintlich klugen – Köpfen mangelt es noch an Akzeptanz. Aber der Weg ist der Richtige. Ein Zurück kann und darf es nicht geben.

Deshalb fordern wir weiterhin eine qualifizierte Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, eine förderpädagogische Grundausstattung der allgemeinen Schulen, multiprofessionelle Teams und Doppelbesetzung, um ein Mindestmaß an Qualität gewährleisten zu können. Langfristig ist damit die weitgehende Abschaffung von Förderschulen möglich und sinnvoll. Wir fordern von der hessischen Landesregierung, die benötigten Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion sicherzustellen.

Dem ehemaligen Staatssekretär Lang, wie auch anderen Fundamentalkritikern der Inklusion, empfehlen wir den Besuch von erfolgreich inklusiv arbeitenden Schulen, wie beispielsweise die Römerstadtschule in Frankfurt oder die Sophie-Scholl-Schule in Gießen. Begegnung schafft Verständnis und Wissen!

20170620_Inklusion LSV LEB GEW GLGL RG (.PDF)

Sitzung des StEB Wiesbaden am 24. Mai 2017

Die vierte Sitzung des Stadtelternbeirats fand diesmal in der IGS Kastellstraße statt. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung von Herrn Axel Imholz als neuer Dezernent für Schule und Kultur in Wiesbaden. Er berichtete ausführlich über die finanzielle Situation der Landeshauptstadt und die Möglichkeiten für Sanierung und Neubau von Schulen. Der Sanierungsstau an den Schulen und die gegenwärtige Vorbereitung des Wiesbadener Haushaltsplans stellen einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des StEB dar. Weitere Themen der Sitzung waren:

  • Aktuelle Situation der IGS Kastellstraße
  • Attraktivität der Integrierten Gesamtschulen in Wiesbaden
  • Übergang Schule-Beruf insbesondere für Förderschüler/innen
  • Berichte von den Verteilkonferenzen für die weiterführenden Schulen
  • Vorbereitung des Treffens mit den Schulelternvertreter/innen

Abordnung als Betreuerin oder Betreuer an das Schülerforschungszentrum FokusNeugier

FokusNeugier ist das Schülerforschungszentrum der Hochschule RheinMain und befindet sich am Campus “Unter den Eichen 5” in Wiesbaden. Ziel von FokusNeugier ist es, den Forschergeist und das Potenzial in Schülerinnen und Schülern ab der achten Klasse zu wecken und deren spezifische Begabungen zu fördern. Dabei steht bewusst nicht der lehrplanorientierte Unterrichtsstoff der Schulen im Mittelpunkt, vielmehr ist Raum für die individuelle Neugier jedes Jugendlichen gegeben.

Die Schülerinnen und Schüler formulieren unter Anleitung wissenschaftliche bzw. technische Fragestellungen, die sie anschließend eigenständig, ohne eine konkrete Zeitvorgabe, bearbeiten. Durch die Projektarbeit und das forschende Lernen können sich die Jugendlichen schon frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen und wichtige Kompetenzen erlangen.

  • Für das Schuljahr 2017/18 suchen wir im Rahmen einer Abordnung seitens des Staatlichen Schulamts Wiesbaden eine MINT-Lehrkraft (schulformunabhängig, möglichst zwei MINT-Fächer), die FokusNeugier freitags nachmittags zwischen 14 und 17 Uhr für jeweils vier Unterrichtsstunden unterstützen möchte
  • Idealerweise sollten Sie an einer Wiesbadener Schule unterrichten, um den Kontakt zwischen FokusNeugier und Wiesbadener Schulen zu intensivieren.

Wir wünschen uns eine engagierte Persönlichkeit mit Begeisterungsfähigkeit für das gelehrte Fach, die Freude daran hat, diese Begeisterung an Schülerinnen und Schüler weiterzutragen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, MINT-Fächer jenseits des Schulalltags zu vermitteln bzw. begleitend und unterstützend Forschungsideen der Schülerinnen und Schülern umzusetzen – auch im Rahmen von Wettbewerben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie Fragen haben oder sich einen Eindruck von unserem Schülerforschungszentrum machen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu.

Hochschule RheinMain
Schülerforschungszentrum FokusNeugier
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

www.fokusneugier.de

Prof. Dr.-Ing. Ludger Martin
0611 9495 – 1236
ludger.martin@hs-rm.de

Sitzung des StEB Wiesbaden am 25. April 2017

Die dritte Sitzung des Stadtelternbeirats fand diesmal in der Obermayr Europa-Schule,
Campus Erbenheim statt. Nach Vorstellung der Schule tagte der StEB intern, ohne Vertreter der Ämter oder weitere Gäste. Themen der Sitzung waren:

  • Aktuelle Situation der Obermayr Europa-Schule
  • Homepage des Stadtelternbeirats Wiesbaden
  • Kooperationspartner für islamischen Religionsunterricht
  • Reinigung der Schulgebäude
  • Verteilkonferenzen Gymnasien